"10 Jahre DMP"
"10 Jahre DMP"
Disease Management Programme
Patientennutzen - Implikationen - Versorgungsmanagement
Fachkongress von "Monitor Versorgungsforschung" in Kooperation mit dem Bundesversicherungsamt
>> Ob Disease-Management-Programme (DMP) zu einer Verbesserung der Versorgung chronisch Kranker beigetragen haben, ist nicht unumstritten. Für die positive wie negative Aussage gibt es neuerdings Evidenz - wobei beiden Aussagen ein dahinter stehender politischer Wille sicher nicht ganz abzusprechen sein wird.
Wer allerdings ganz genau sagen kann, welche DMP im Vergleich zu anderen funktionieren und welche nicht, ist das Bundesversicherungsamt (BVA), das seit 2003 alle Daten sammelt und auswertet - und dem man eben obendrein keinen politischen Willen unterstellen kann, vielmehr absolute Objektivität annehmen muss. Das Problem dieser Auswertungen, die nach einer allgemeinen Diskussion über Effektivität und Effizienz am Vormittag des 19. Septembers in der Berliner Akademie der Wissenschaften nach den Eröffnungsreden von BVA-Präsident Dr. Maximilian Gaßner und MVF-Herausgeber Prof. Dr. Reinhold Roski diskutiert werden, ist ein anderes: Positive wie negative Effekte sind zwar durchaus feststellbar, doch danach muss nach den Ursachen geforscht werden.
Dr. Maximilian Gaßner,
Präsident des Bundesversicherungsamts (BVA)
Das geschieht am Kongress-Nachmittag. Dann werden gesetzliche Krankenkassen auf Basis der BVA-Daten ihre Erfolgsparameter offen legen und mit dem Podium und dem Auditorium unter Mitwirkung des Herausgeber- und Praxisbeirats von MVF diskutieren.
„Erst über die objektive Diskussion der Erfolgsparameter und ihre Einordnung in die jeweilige kassenspezifische und regionale Versorgungssstrukturen ergeben sich die Erkenntnisse, die für die Fortentwicklung der DMP dringend benötigt werden,“ beschreibt MVF-Herausgeber Roski das Ziel des Kongresses. <<

