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Biologische Mittel gegen ADHS

ADHS könnte auch ohne den Einsatz von Amphetaminen erfolgreich behandelt werden

Laut Aussage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung leiden in Deutschland 500.000 Kinder an ADHS und sie werden hauptsächlich mit das dopaminerge und noradrenerge Neurotransmittersystem stimulierenden Amphetaminen behandelt. Eine medizinisch äußerst umstrittene Methode. Selbst die Politik hat mittlerweile Bedenken, sollen doch der ehemaligen Staatssekretärin des Gesundheitsministeriums Marion Caspers-Merk zufolge die Elf- bis Vierzehnjährigen in unserem Land inzwischen im Schnitt häufiger solche Präparate einnehmen, als Medikamente gegen Erkältung, zur Fiebersenkung oder Schmerzlinderung.

So machen neue Erkenntnisse über die Rolle des Acetylcholin große Hoffnung, ADHS auch ohne den Einsatz von Amphetaminen erfolgreich behandeln zu können.Eine Gruppe englischer Wissenschaftler um den Neurowissenschaftler Alex Thiele ließ Affen Aufgaben lösen, die eine hohe visuelle Konzentration erfordern. Die Affen, die im Vorfeld Acetylcholin erhalten hatten, gingen bei der Lösung der an sie gestellten Aufgabe sehr viel konzentrierter und damit erfolgreicher vor als die, die leer ausgegangen waren. Nun kann der Organismus Acetylcholin normalerweise endogen synthetisieren, sofern er u.a. über ausreichende Mengen der Aminosäuren Methionin und Serin verfügt. Ist er jedoch unterversorgt, kann es bei Betroffenen zu Beeinträchtigungen ihrer kognitiven wie auch motorischen Fähigkeiten kommen. Dieser Umstand wurde auch in einer Doppelblindstudie mit 425 Probanten deutliche. Nach einem 1/2 Jahr hatten sich die anstelle von Placebos mit Phosphatidylserin versorgten Probanten hinsichtlich ihrer Erinnerungs- und Lernfähigkeit sowie ihrer Motorik signifikant verbessert.

Selbst wenn also ADHS sicherlich keine Mangelerkrankung im klassischen Sinne ist, so gibt es bei den betroffenen Kindern doch eine offensichtliche Korrelation zwischen der ADHS Diagnose und Mikronährstoffmangel. Cholin, eine Vorstufe von Acetylcholin ist für den jugendlichen Körper in besonders verträglicher Form im Lecithin der Sojabohne enthalten. In einem diätetischen Lebensmittel "CEREBRO Lecithin spezial mental" wird die Wirkung des Lecithin noch erheblich durch die Zugabe der nervenaktive Aminosäure Glutamin und Phenylanalin der Vorstufe von Dopamin und Noradrenalin verstärkt.

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