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"Versorgung von Osteoporosekranken unzureichend"

Nur jeder fünfte Kranke erhält eine ausreichende osteoporosespezifische Therapie

Das Kuratorium Knochengesundheit e.V. fordert von den Leistungsträgern des Gesundheitswesens und der Politik das Durchsetzen eines Präventivgesetzes und des Anspruches der Patienten entsprechend den Paragraphen im Sozialgesetzbuch.

In Deutschland leiden nach Angaben des Vereins mehr als 8 Millionen Menschen an einer Osteoporose. Die Häufigkeit der Knochenerkrankung nehme mit dem Alter zu und werde aufgrund des demographischen Wandels weiter steigen. Die schwere Krankheit werde aber nicht richtig anerkannt, die Kosten einer Früherkennung und Vorbeugung müssten die Gefährdeten selbst tragen.

Im Fokus der Kritik steht außerdem die Tatsache, dass die Patienten erst nach einem Knochenbruch behandelt werden. Selbst dann erfolge außerdem trotz optimaler operativer Versorgung anschließend keine ausreichende Therapie. Die Folge sei ein Risiko der Patienten, weitere Knochenbrüche zu erleiden. "Nur jeder fünfte Osteoporosekranke erhält in Deutschland eine ausreichende osteoporosespezifische Therapie. Das ist ein Skandal", kritisiert die gemeinnützige Organisation, die sich für die Prävention, Therapie und Rehabilitation der Osteoporose engagiert.

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