Sie sind hier: Startseite Nachrichten Währungsreform für Ärztehonorare gefordert

Währungsreform für Ärztehonorare gefordert

Freiberufliche Chirurgen finnaziell in Bedrängnis

Die mehr als 70.000 niedergelassene Fachärzte in Deutschland mit ihren rund 210.000 Angestellten seien finanziell in Bedrängnis geraten, meldet der Berufsverband der freiberuflichen Chirurgen (BNC). Die Gründe dafür seien "bürokratische Gängelung" und "gedeckelte Honorare".

Besonders betroffen seien die niedergelassenen Chirurgen. Der Präsident des BNC Dr. Dieter Haack kritisiert: "Die derzeit gezahlten Honorare lassen einen vergessen, dass Chirurgen einen verantwortungsvollen akademischen Beruf ausüben, der dem Arzt ein angemessenes Auskommen sichern sollte."

Die aktuellen chirurgischen Quartalsbudgets (Regelleistungsvolumina) reichten nicht annähernd für die Behandlung eines Patienten über volle drei Monate, so der Berufsverband. "Man hat die ursprüngliche betriebswirtschaftliche Kalkulation unseres Honorarkatalogs, des EBM, verlassen. Bereits 2002 wurde ein Punktwert von 5,11 Cent veranschlagt - heute liegt derselbe Punktwert nur noch bei 3,5 Cent", sagt Haack: "Wir brauchen eine Währungsreform für unsere Ärztehonorare."

 

 

 

 

Artikelaktionen
abgelegt unter:
Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Fokus: DMP/Diabetes/Versorgung 2.0

Tag Cloud
Termine
Praxisnahe Weiterbildung zum Business Analyst eHealth 01.04.2012 - 29.09.2012 — Dortmund, Bochum
Verhandlung & Vertragsgestaltung mit Krankenkassen 05.06.2012 - 06.06.2012 — Hamburg
Grundlagenseminar Pharmakovigilanz 11.06.2012 - 12.06.2012 — Frankfurt/Main
GCP-Kurs für Prüfärzte und Studienteam 14.06.2012 09:00 - 17:30 — Berlin
Grundlagen der Statistik in der klinischen Forschung 14.06.2012 09:00 - 17:30 — Frankfurt/Main
Kommende Termine…
« Mai 2012 »
Mai
MoDiMiDoFrSaSo
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031