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28.10.2010 12:55
Gesundheit kranker Kinder und Jugendlicher durch die zunehmende Ökonomisierung in der Medizin massiv bedroht
28.07.2021

Gesundheit kranker Kinder und Jugendlicher durch die zunehmende Ökonomisierung in der Medizin massiv bedroht

Mit Unterzeichnung der UN-Kinderrechtskonvention hat sich Deutschland dem übergeordneten Grundsatz verpflichtet, für Kinder und Jugendliche das Höchstmaß an Gesundheit anzustreben. „In der Praxis ist dies aber nicht viel mehr als ein Lippenbekenntnis“, kritisiert Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz, Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ), Dachverband der kinder- und jugendmedizinischen Gesellschaften. Und verweist insbesondere auf die Maßnahmen zur Eindämmung der aktuellen Pandemie, bei der die Interessen der Kinder und Jugendlichen in der Formulierung der OECD „weitgehend ignoriert“ wurden.

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Real World Daten: Studie zeigt Einflussfaktoren auf Langzeitkrankenstand bei COVID-19 auf
28.07.2021

Real World Daten: Studie zeigt Einflussfaktoren auf Langzeitkrankenstand bei COVID-19 auf

Bislang ist wenig darüber bekannt, wie verbreitet langfristige Krankheitszeiten bei einer Infektion mit COVID-19 sind und mit welchen Faktoren langfristige Krankschreibungen einhergehen. Forscher von IQVIA sind diesen Fragen zusammen mit externen Wissenschaftlern nachgegangen[1]. Sie fanden heraus, dass bei Patienten im erwerbsfähigen Alter, bei denen in Allgemeinarztpraxen in Deutschland eine COVID-19-Erkrankung diagnostiziert wurde, die Prävalenz der Langzeitkrankenstände bei 5,8 % liegt. Sieben chronische Krankheiten waren positiv mit einem Langzeitkrankenstand assoziiert.

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PwC-Studie: Wie Künstliche Intelligenz die stationäre Gesundheitsversorgung revolutioniert
27.07.2021

PwC-Studie: Wie Künstliche Intelligenz die stationäre Gesundheitsversorgung revolutioniert

Chatbot-Apps führen automatisch die Anamnese durch und leiten daraus Diagnosen sowie Therapievorschläge ab, Robotersysteme assistieren bei komplexen Eingriffen im OP und die Untersuchung von Blut- und Gewebeproben im Labor läuft vollautomatisiert ab. Im Zuge der Digitalisierung kommen in deutschen Krankenhäusern immer häufiger intelligente Systeme zum Einsatz. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz können zum Beispiel Operationen so optimiert werden, dass der Einsatz von Blutplasma und -Konserven minimiert werden kann. Dies hilft den Patient:innen und schont finanzielle sowie lebensrettende Ressource.

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Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen: Plus von 19 Prozent seit 2010
27.07.2021

Immer mehr Menschen leiden unter Heuschnupfen: Plus von 19 Prozent seit 2010

2019 ist bei mehr als 5 Millionen gesetzlich Versicherten Heuschnupfen diagnostiziert worden. Insgesamt entspricht das einem Anteil von 7,1 Prozent. Gegenüber 2010, in dem 4,2 Millionen Versicherte mit Heuschnupfen behandelt wurden, stieg damit die Zahl der Erkrankten um 19 Prozent an. Über 400.000 der Betroffenen im Jahr 2019 waren Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 0 und 14 Jahren. Bei weiblichen Versicherten trat der Heuschnupfen mit einem Anteil von 7,2 Prozent noch etwas häufiger auf als bei männlichen Versicherten (6,9 Prozent).

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Erstmals S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient*innen“ erschienen
27.07.2021

Erstmals S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient*innen“ erschienen

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat unter Federführung der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) und der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) die S3-Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen Patient*innen“ erarbeitet. Es wurden 155 Empfehlungen bzw. Statements formuliert, die nicht nur Onkolog*innen, sondern allen Haus- und Fachärzt*innen, die Krebsbetroffene begleiten und behandeln, wichtige Empfehlungen und Informationen zur vorliegenden Evidenz bieten.

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Auswertung: Immer weniger Hormonpräparate in den Wechseljahren
27.07.2021

Auswertung: Immer weniger Hormonpräparate in den Wechseljahren

Immer weniger Frauen nehmen Hormonpräparate gegen Beschwerden in den Wechseljahren. So hat im vergangenen Jahr nur noch etwa jede 16. erwerbstätige Frau zwischen 45 und 65 Jahren ein Hormonpräparat von ihrer Ärztin oder ihrem Arzt verordnet bekommen (6,2 Prozent) - ein neuer Tiefstand. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) hervor.

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BDI und DGIM starten Spendenaktion - Schnelle Hilfe für Internist:innen in Flutgebieten
26.07.2021

BDI und DGIM starten Spendenaktion - Schnelle Hilfe für Internist:innen in Flutgebieten

Die Flutkatastrophe, die Mitte des Monats über Teile von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Sachsen hereingebrochen ist, hat viel menschliches Leid verursacht und eine geradezu unfassbare Zerstörung hinterlassen. Auch viele internistische Praxen wurden von den Fluten beschädigt oder ganz zerstört. Um hier rasch und unbürokratisch helfen zu können, rufen der Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) in einer gemeinsamen Aktion zu Spenden für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen auf.

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IQWiG bestätigt geringen Aktualisierungsbedarf beim DMP Asthma
26.07.2021

IQWiG bestätigt geringen Aktualisierungsbedarf beim DMP Asthma

Das Disease-Management-Programm (DMP) Asthma bronchiale ist das drittgrößte DMP in Deutschland: Im Jahr 2020 waren im DMP Asthma bronchiale bundesweit mehr als eine Million gesetzlich Krankenversicherte eingeschrieben – mehr Eingeschriebene verzeichnen nur das DMP Diabetes mellitus Typ 2 und das DMP koronare Herzkrankheit. Das IQWiG hat nun im Auftrag des G-BA aktuelle evidenzbasierte medizinische Leitlinien zu Asthma bronchiale recherchiert und deren Empfehlungen mit der geltenden DMP-Anforderungen-Richtlinie (DMP-A-RL) des G-BA abgeglichen.

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Gastroenterologen veröffentlichen aktualisierte S3-Leitlinie zum Reizdarmsyndrom
26.07.2021

Gastroenterologen veröffentlichen aktualisierte S3-Leitlinie zum Reizdarmsyndrom

Immer wieder krampfartige Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfung, ohne dass eine eindeutige organische Ursache auszumachen ist – das sogenannte Reizdarmsyndrom (RDS) kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Zwischen vier und zehn Prozent der Deutschen sind von der Erkrankung betroffen. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und die Deutsche Gesellschaft für Neurogastroenterologie und Motilität e. V. (DGNM) haben in Zusammenarbeit mit 17 weiteren Fachgesellschaften nun die aktualisierte S3-Leitlinie „Reizdarmsyndrom“ veröffentlicht.

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COVID-19: Aktuelle Umfrage ergibt zunehmend hohe Impfbereitschaft in Österreich
26.07.2021

COVID-19: Aktuelle Umfrage ergibt zunehmend hohe Impfbereitschaft in Österreich

Im Rahmen einer durch Forscher:innen der Med Uni Graz und der AGES durchgeführten Befragung wurden die Impfbereitschaft bzw. der Impfstatus in der österreichischen Bevölkerung erhoben. „Zum Befragungszeitpunkt (20.04. – 09.06.2021) sind rund 50% der Befragten zumindest einmal geimpft, zusätzlich lässt sich bei den Nicht-Geimpften eine hohe Impfbereitschaft erkennen, da sich noch weitere 30% der Befragten impfen lassen wollen“, freut sich die Studienleiterin Andrea Siebenhofer-Kroitzsch. Es ist daher anzunehmen, dass im Vergleich zu den Vormonaten die Impfbereitschaft deutlich gestiegen ist, auch wenn es wahrscheinlich ist, dass eher Impfwillige an der Befragung teilgenommen haben.

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Krankenstandsanalyse für das 1. Halbjahr 2021: Fehlzeiten sind massiv zurückgegangen
26.07.2021

Krankenstandsanalyse für das 1. Halbjahr 2021: Fehlzeiten sind massiv zurückgegangen

Im ersten Halbjahr 2021 gab es in Deutschland ungewöhnlich wenig krankheitsbedingten Arbeitsausfall. Beschäftigte hatten von Januar bis Juni pro Kopf durchschnittlich 6,7 Fehltage und damit 22 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus der aktuellen Krankenstands-Analyse der DAK-Gesundheit hervor. Ein Plus bei den psychischen Erkrankungen wurde statistisch durch ein sehr großes Minus bei den Atemwegserkrankungen mehr als ausgeglichen. Die Kasse sieht die geltenden Abstands- und Hygienemaßnahmen während der Pandemie als Ursache für den massiven Rückgang. Er betrifft alle Berufsgruppen, abgeschwächt auch das Klinik- und Kita-Personal. Insgesamt sinkt der Krankenstand bei den DAK-versicherten Beschäftigten auf 3,7 Prozent.

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Die Deutsche Leberstiftung fordert anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages mehr Engagement
26.07.2021

Die Deutsche Leberstiftung fordert anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages mehr Engagement

Am 28. Juli 2021 findet der Welt-Hepatitis-Tag statt. Das diesjährige Motto „Hepatitis kann nicht warten!“ ist eine eindringliche Forderung an die Politik, engagierter zu handeln. Die weltweiten Strategien zur Eliminierung von Virushepatitis wurden in vielen Ländern – auch in Deutschland – nur eingeschränkt umgesetzt. Die Corona-Pandemie stellt zudem eine Behinderung dieser Aktivitäten dar. Die Deutsche Leberstiftung unterstützt aktiv das Erreichen der WHO-Zielsetzung, Hepatitis B und C bis 2030 weltweit zu eliminieren. Anlässlich des Welt-Hepatitis-Tages ruft die Deutsche Leberstiftung die Politik und jeden Einzelnen dazu auf, nicht länger zu warten, sondern aktiv zu werden.

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DEKV veröffentlicht gesundheitspolitische Forderungen zur Bundestagswahl 2021: Menschen brauchen Zuwendung
26.07.2021

DEKV veröffentlicht gesundheitspolitische Forderungen zur Bundestagswahl 2021: Menschen brauchen Zuwendung

„Die Covid-19-Pandemie hat Stärken und Schwächen des deutschen Sozial- und Gesundheitssystems aufgezeigt. Eine Aufgabe des neu gewählten Bundestags und der nächsten Bundesregierung wird es sein, die Schwächen zu beheben und das Gesundheitssystem zukunftsorientiert aufzustellen. Eine Herausforderung wird dabei darin liegen, mit begrenzten Ressourcen eine an den Bedürfnissen der Patient:innen orientierte, qualitativ hochwertige sowie effiziente Gesundheitsversorgung sicherzustellen. Um dies zu erreichen, müssen Strukturen geschaffen werden, die einen einfachen Zugang zu einer qualifizierten Gesundheitsversorgung gewähren und den medizinisch-technischen Fortschritt einbeziehen.

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Mit dem Cardiolotsen mussten Patienten seltener wieder ins Krankenhaus
20.07.2021

Mit dem Cardiolotsen mussten Patienten seltener wieder ins Krankenhaus

Wer persönlich betreut wird, muss seltener wieder ins Krankenhaus: In einer ersten Zwischenauswertung des Innovationsfondsprojektes „Cardiolotse“ konnten die AOK Nordost und die Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH diesen positiven Effekt der persönlichen Patientenbetreuung nach einem Krankenhausaufenthalt feststellen. Die Projektpartner sind zuversichtlich, dass der Cardiolotse die Blaupause für ein neues, eigenständiges Berufsbild eines Patientenlotsen sein kann, der auch bei anderen chronischen Erkrankungen zum Einsatz kommt. Sie setzen ihn deshalb nach Auslaufen des Projektes zunächst auf der Grundlage eines Selektivvertrages fort. Im Frühjahr 2022 wird die Technische Universität München, die das Pilotprojekt begleitet, die vollständige Evaluation abgeschlossen haben.

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Seit 2014 werden alle in MVF veröffentlichen Artikel bei Crossref referenziert

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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