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Report Windeler: „Ohne Vergleich geht gar nichts“
Der Erste gibt das Ziel vor. Die Zweite beschreibt den Weg dahin und der Dritte benennt Fährnisse und Hindernisse auf demselben. Der Zielvorgeber auf dem 9. MVF-Fachkongress „Real World Evidenz“ im Scharoun-Saal der AOK Nordost war Thomas Müller, Leiter der Abteilung 1 und damit innerhalb des BMG zuständig für Arzneimittel, Medizinprodukte und Biotechnologie und jener Bundesbeamte, der das vom Deutschen Bundestag beschlossene Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) mit vorbereitet hat, in dem unter anderem der Weg für die Anwendungsbegleitende Datenerhebung frei gemacht wurde. Die Wegbeschreibende auf dem ebenso aktuellen wie inhaltlich dichten Kongress war Dr. Antje Behring, kommissarische Leiterin der Abteilung Arzneimittel des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und damit Nachfolgerin von Müller, der vor rund eineinhalb Jahren zum BMG gewechselt war. Der Dritte im Bunde und in der Runde war Prof. Dr. Jürgen Windeler, seit September 2010 Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Ausgerechnet er, der im Titelinterview mit „Monitor Versorgungsforschung“ (1/18) vor zwei Jahren noch erklärt hatte, dass man mit guten Registern zwar Fragen zur Adhärenz der Patienten, zum Verschreibungsverhalten der Ärzte, zu Kontrolluntersuchungen und vielem anderen mehr beantworten könne, sie jedoch für Nutzenfragen nicht geeignet seien, muss den Weg dahin erarbeiten – im Auftrag des G-BA.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report Der Patient und das Arzt(team) stehen im Mittelpunkt
Nach den Innovationsfonds-Projekten „Cardiolotse“ (MVF 04/19) und Stroke OWL (MVF 05/19) wird in dieser Ausgabe das Modellprojekt Mambo vorgestellt, das Menschen ambulant betreuen und optimal versorgen will. Damit soll ein weiteres Schlaglicht auf das Metathema Lotse geworfen werden, das als einer der wohl sinnfälligsten, in die Regelversorgung zu übertragenden Schlüsselelemente des Innovationsfonds gilt. Hier wird jedoch anders als bei den bisher vorgestellten innovativen Versorgungslösungen weniger der Case Management-Ansatz in den Vordergrund gestellt, sondern mehr auf die Koordination aller patientenrelevanten und sektorenumfassenden Informationen gesetzt, und vor allem in eine zusätzliche Versorgungszeit investiert. Dazu arbeiten die bei den am Projekt beteiligten Ärzten angestellten Mambo-MFAs mit den beim Projektpartner etablierten MONIKAs als patientenzentrierter, verlängerter Arm der Praxen zusammen.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report Ist die Zwischenfinanzierung die „echte Evaluation“?
Wenn in der Fortführung des Innovationsfonds die Ausschüttung der jährlichen Fördergelder von 300 auf 200 Millionen reduziert und für die Versorgungsforschung nur mehr 40 Millionen Euro (abzüglich 5 Millionen für Leitlinienentwicklung) übrig bleiben, weiß Prof. Dr. Holger Pfaff (IMVR), der scheidende Vorsitzende des Expertenbeirats des Innovationsfonds, genau, was kommen wird: „Der Konkurrenzdruck im Bereich Versorgungsforschung wird höher.“ Schon jetzt könne man voraussehen, dass künftig nicht mehr so viele Projekte bewilligt würden. Doch auch bei anderen Problemlagen ist der Innovationsfonds reparaturbedüftig, wie etwa bei den Detailthemen Evaluation und Transfer, wie Pfaff in der DKVF-Session „Projekte des Innovationsfonds“ zu Protokoll gab.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report „Horizontale Integration der Leitstellen in der Fläche“
Prof. Dr. Reinhard Busse (TU Berlin) führte zu Beginn der DKVF-Plenarsitzung „Bedarfsgerechte Ausgestaltung der Notfallversorgung“ mit Prof. Dr. Ferdinand M. Gerlach, dem Vorsitzenden des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR), ein Experten-Interview zu den Empfehlungen aus dem aktuellen Gutachten des SVR zum Thema der bedarfsgerechten Ausgestaltung der Notfallversorgung. Im Anschluss wurden – moderiert von Busse – mit Gerlach und Vertretern des ambulanten Sektors, des Rettungsdienstes sowie der stationären Notaufnahme die Empfehlungen zu Integrierten Leitstellen (ILS) und Integrierten Notfallzentren (INZs) diskutiert.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report Zentrum für öffentliches Gesundheitswesen und Versorgungsforschung Tübingen gegründet
Am 2. Oktober 2019 wurde am Universitätsklinikum Tübingen (UKT) das Zentrum für öffentliches Gesundheitswesen und Versorgungsforschung Tübingen (ZÖGV)ge- gründet. Ziel des Zentrums ist es, die Universitätsmedizin stärker mit der Versorgungsforschung und dem öffentlichen Gesundheitswesen (ÖGW) zu verzahnen. Es sollen Versorgungsforschungsprojekte im ÖGW initiiert und bearbeitet, Methoden der Versorgungsforschung vertieft und so beide Bereiche gestärkt werden
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report Warum wird medizinischer Fortschritt blockiert?
Angesichts des neuen Digitale-Versorgung-Gesetzes (DVG) liegt es nahe, sich nochmals die seit vielen Jahren andauernde Debatte ins Gedächtnis zu rufen, die hierzulande über die Digitalisierung des Gesundheitswesens geführt wird. Sie trägt in Teilen, um es vorsichtig zu formulieren, eigenartige Züge. Während der Rest der Welt über die Chancen redet, die sich aus neuen Technologien und Algorithmen für Patienten und Ärzte ergeben, sind wir in Deutschland hauptsächlich damit beschäftigt, Bedenken zu tragen.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report Neue Zusammenhänge erkennen
Unser Gesundheitswesen generiert eine Vielzahl an Daten. Klug und sicher genutzt können diese helfen, die gesundheitliche Versorgung zu verbessern, neue Therapien und Technologien zu entwickeln. Ein Plädoyer für eine Nutzung des bereits vorhandenen Datenschatzes.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report Forschungsdatenzentrum frühestens ab dem Jahr 2022
Wie können Real-World-Daten zur Verfügung gestellt und so genutzt werden, dass es allen beteiligten Stakeholdern nutzt und vor allem die Patienten davon profitieren? Dieser Frage ging das BMG-Symposium auf dem DKVF unter dem Titel „Real-World-Daten für die Versorgungsforschung“ nach. Nach einem einführenden Vortrag von Jana Holland (BMG) bezogen Dr. med. Ursula Marschall (Barmer), Prof. Dr. Monika Klinkhammer-Schalke (Tumorzentrum Regensburg, Institut für Qualitätssicherung und Versorgungsforschung der Universität Regensburg), Dr. Frank Wissing (Medizinischer Fakultätentag), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christian Dierks (Dierks + Company) Stellung aus Sicht der Stakeholder. Dr. Johannes Bruns (Deutsche Krebsgesellschaft) beteiligte sich zusätzlich an der Podiumsdiskussion.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report Zielgerichtete Therapie des Lungenkarzinoms
Seit vielen Jahrzehnten basiert die Therapie des Lungenkarzinoms auf dem klassischen Behandlungskonzept, das Operation, Chemo- und Strahlentherapie umfasst. Auch die Einteilung in die beiden Diagnosen kleinzelliges und nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom hat bis heute Bestand, molekularbiologische Methoden sorgen aber für eine zunehmende genetische Differenzierung. Und so kommen für etwa jeden 10. Patienten mit bestimmten Zielstrukturen auf oder in den Tumorzellen beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom neuartige zielgerichtete Therapien in Frage. Diese geben ein eindrückliches Beispiel der Entwicklung in der modernen Onkologie.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019
Report „Immer neugierig bleiben und mutig sein“
Die AOK Nordost gehört nicht nur mit zu den größen gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands, sondern seit vielen Jahren auch zu den agilsten und innovationsfreudigsten. Das liegt zum einen in ihrer Historie begründet, die geprägt war von Fusionen und vor allem durch die Herausforderung, aus drei Einzelkassen nicht eine, sondern die gestaltende Versorgerkasse in gleich drei Bundesländern (Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern) zu schaffen. Die Person und Konstante hinter diesem Prozess ist seit 2006 Frank Michalak, zuerst Vorstandsvorsitzender der damaligen AOK Brandenburg, ab 2011 dann der AOK Nordost. Nach 13 Jahren im Amt an der Spitze der größten Krankenkasse der Region gibt er nun die Führung in jüngere Hände: ein Grund für einen Blick zurück und nach vorne.
Located in Abstracts Kurzfassungen 2019