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Corona: Handeln braucht Evidenz

MVF-Titelinterview mit Prof. Dr.  med. Jörg Meerpohl, Direktor von Cochrane Deutschland
„Natürlich braucht man in einer akuten Notlage wie jetzt Antworten so schnell wie irgend möglich.“ Aber: „Es ist niemandem geholfen, wenn wir voreilig falsche Schlussfolgerungen ziehen und unser Handeln daran ausrichten.“ So Professor Jörg Meerpohl, Direktor von Cochrane Deutschland, im Titelinterview. Die Hauptherausforderungen sind Zeit und Manpower. Bei beidem hilft stärkere nationale und internationale Zusammenarbeit. Und es hilft die Weiterentwicklung der Methodik mit dem GRADE-Ansatz, der transparent und systematisch zwischen vertrauenswürdiger und weniger vertrauenswürdiger Evidenz unterscheidet. Eine echte Fortentwicklung des methodischen Standards.

Interview mit Dr. Oliver Gröne, OptiMedis AG
OptiMedis will die regionale Versorgung auf der Basis der Analyse von Defiziten verbessern. Das ist angewandte Versorgungsforschung. Dr. Oliver Gröne, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG, erläutert die Hintergründe und Themenschwerpunkte der Arbeit von OptiMedis.
Bei der Gelegenheit begrüßen wir neben Dr. Peter Leiter von HCSG auch Dr. Gröne in unserem Herausgeberbeirat, wo er die Arbeit von Dr. h.c. Helmut Hildebrandt, dem Mitgründer und langjährigen Leiter von OptiMedis, fortführt. Wir bedanken uns herzlich für das Engagement.

Corona-Pandemie
Mehrere Beiträge beschäftigen sich natürlich wieder mit der aktuellen Corona-Pandemie. So das Interview mit Dr. Andreas Gilsdorf von Ada Health, das Whitepaper „Corona Future Management“ von Ex, Knieps, Lämmel, Ozegowski, Schellinger und Zilch, die Onlinebefragung zu digitaler Gesundheitskompetenz von Dadaczynski, Okan, Messer und Rathmann, sowie das Thesenpapier 7.0 von der Autorengruppe um Professor Schrappe.

MVF-Serie „Versorgungsforschung made in ...
Diesmal sind wir bei Univ.-Prof. Dr. med. univ. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch und ihrem Team am Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz.

Wissenschaftliche Beiträge
Doess u.a.
untersuchen die seltene Erkrankung der familiären hypophosphatämischen Rachitis (inkl. Phosphatdiabetes) auf Basis anonymisierter, alters- und geschlechtsadjustierter GKV-Routinedaten in Quer- und Längsschnittanalysen über sechs Jahre.
Jähnichen u.a. untersuchen die Therapie mit verschiedenen Gerätetypen zur Neurostimulation des Rückenmarks für Patienten mit refraktären chronischen Schmerzen in Bezug auf ihren Erfolg und die Kosten im Laufe der Behandlung.
Haug u.a. haben Führungskräfte in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen zu den Gründen für den bislang zurückhaltenden Einsatz digitaler Technik und altersgerechter Assistenzsysteme befragt und Nutzungshemmnisse eruiert.
Etgeton, Schwenk und Strotbek plädieren für die Nutzung der Daten des Bundesarztregisters der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Verbesserung des Public Reporting über Arztpraxen. Dazu könnten auch die vertragsärztlichen Abrechnungsdaten aussagekräftige Informationen beisteuern.
Schrappe u.a. befassen sich in ihrem Thesenpapier 7.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19 mit der Impfung und der Einordnung von Impfung und Imagekampagne in die aktuelle epidemiologische Situation und die Prävention.

Ich wünsche Ihnen, wie immer, interessante Lektüre mit vielen Informationen, die Sie für Ihre Arbeit nutzen können.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Professor Dr. Reinhold Roski

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