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Polypharmazie in Sachsen

24.01.2013 15:48
Von Polypharmazie wird in der Regel bei einer kumulativen Verordnung von fünf oder mehr Arzneimitteln in einem Zeitraum gesprochen. Fünf Wirkstoffe werden dabei oft als die Grenze angesehen, ab der man die Interaktionen und Nebenwirkungen nicht mehr überblicken kann. Zwar ist die Polypharmazie kein neues Phänomen, doch kann angesichts steigender Arzneimittelverordnungen bei rückläufigen Versichertenzahlen von einer Verschärfung des Problems ausgegangen werden. Dies gilt umso mehr, als die Verordnung potenziell inadäquater Medikation mit zunehmendem Lebensalter ansteigt (vgl. Thürmann et al. 2012) und das - bedingt durch den demografischen Wandel - bei einem wachsenden Anteil älterer Patienten.

>> Die Anzahl Therapiedosen bei den abgerechneten GKV-Rezepten über Fertigarzneimittel ist nach Zahlen von INSIGHT Health seit 2009 um durchschnittlich 2,9 Prozent p.a. gestiegen. Die Entwicklung der Anzahl an GKV-Versicherten ist dagegen tendenziell leicht rückläufig: -0,2 Prozent.
Insbesondere in den neuen Bundesländern findet man heute schon eine teilweise „polypharmazeutische Versorgungsrealität“. Dies zeigt sich bereits bei den entsprechenden strukturellen Parametern: Zum einen stehen diese Regionen für einen überdurchschnittlichen Altersdurchschnitt verbunden mit einem hohen Anteil an älteren GKV-Versicherten. Zum anderen sind sie führend beim Pro-Kopf-Arzneimittelverbrauch (vgl. z.B. Bensing/Kleinfeld: Regionale Arzneimittelausgaben: Die Schere geht weit auseinander; in: Monitor Versorgungsforschung 06/2010, S. 14f.).
Auch ...

 

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Ausführliches Interview: siehe Archiv, MVF 01/13 (Zugang nur für Abonnenten)

Ausgabe 01 / 2013

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Problem „Low-Value-Care“

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