Sie sind hier: Startseite Abstracts Open Access 2013 Surrogate und Endpunkte beim Prostatakarzinom
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Surrogate und Endpunkte beim Prostatakarzinom

24.01.2013 16:21
Das Prostata-Karzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Es wird geschätzt, dass in Deutschland im Jahr 2012 etwa 68.000 Männer an einem Prostatakarzinom erkrankten. Wenngleich die Sterblichkeitsrate seit 2003 sinkt, so sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts im Jahr 2008 immer noch rund 11.000 Männer an Prostatakrebs verstorben [Robert Koch- Institut 2012]. Dabei wird deutlich, dass es sich bei dem Prostatakarzinom um eine Erkrankung handelt, die auch eine große gesundheitsökonomische Bedeutung hat. Mit der Entwicklung neuer wirksamer Medikamente hat sich das Überleben von Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom deutlich verbessert. So zeigte sich in einer kürzlich vom Institute of Cancer Research vorgestellten Untersuchung in einem Patientenkollektiv von 442 Patienten ein medianes Überleben von 31 Monaten, was wesentlich länger ist als das Gesamtüberleben, das in früheren Studien und anhand von Nomogrammen abgeleitet werden konnte, das bei 18 Monaten (Halabi) bzw. 21 Monaten (Smaletz) lag (Abb. 1 [Omlin et al. 2013]). Veranschaulicht man sich außerdem das geschätzte Überleben von 6 bis 10 Monaten dieser Patienten in der therapeutischen Ära vor der Zulassung von Docetaxel im Jahr 2005, so sieht man, dass mittlerweile mehr als eine Verdoppelung des Überlebens erreicht werden konnte.

Abstract
Mit der Verfügbarkeit neuer Therapiemöglichkeiten hat sich die Prognose für Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) deutlich verbessert. Aufgrund der Entwicklungszyklen ergibt sich für zukünftige Neuentwicklungen von Medikamenten die Notwendigkeit, Surrogatendpunkte zu definieren, die prädiktiv für das Gesamtüberleben und ein Therapienansprechen sind und gleichzeitig von den Gesundheitsbehörden anerkannt werden.

Surrogates and Endpoints in Prostate Cancer
The prognosis of patients with metastatic castration resistant prostate cancer (mCRPC) has significantly improved with the availability of new treatment options. Lifecycle management of new drug developments necessitates the definition of surrogate endpoints which are predictive for overall survival and treatment response and which are acknowledged by health authorities.

Keywords
Prostate cancer, metastatic, castration resistant, hormone resistant, surrogate, endpoint

Dr. med Thomas Stark

Printmagazin abonnieren

Einzelheft bestellen

Zitationshinweis (Zitationshinweis: Stark, T.: „Surrogate und Endpunkte beim Prostatakarzinom“. In: KongressSpecial 01/13/Monitor Versorgungsforschung" (MVF), S. 21 ff.)

Ausgabe im Archiv (nur für angemeldete Benutzer/Abonnenten)

Ausgabe 01 / 2013

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Problem „Low-Value-Care“

Termine
BMC-Fachtagung „Innovationsfonds – was wird aus den Ergebnissen?“ 29.09.2021 10:00 - 15:00 — digital
Zentrale Notaufnahme im Fokus 05.10.2021 08:30 - 17:00 — Düsseldorf
Lernen aus der Missing-Data-Krise: Die Rolle von Daten in der Versorgung 05.10.2021 17:00 - 18:00 — Virtuell
Hämophilie-Update 2021 20.10.2021 10:00 - 17:00 — online
RehaForum 2021 21.10.2021 - 22.10.2021 — Köln
Kommende Termine…
« September 2021 »
September
MoDiMiDoFrSaSo
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930
Creative Commons License