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„Es ist Zeit, ins Gespräch zu kommen“

04.06.2014 17:55
Der 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und der 13. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung fanden im Juni gemeinsam in Düsseldorf unter dem Motto „Palliativ - Versorgung - Forschung“ statt, auch, um zu zeigen, dass sich Palliativmedizin und Hospizarbeit nicht nur dem Evidenzgedanken, sondern auch der Versorgungsforschung verstärkt zuwenden wollen. 300 Abstracts aus Palliativmedizin und Hospizarbeit und weitere 150 aus der Versorgungsforschung gaben den Initiatoren – der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DPG) und dem Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) – recht. „Monitor Versorgungsforschung“ sprach mit einem der drei Kongresspräsidenten, Prof. Dr. Raymond Voltz, dem Direktor des Zentrums für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln.

http://doi.org/10.24945/MVF.04.14.1866-0533.1948

>> Herr Prof. Voltz, wie würden Sie den Status der Versorgungsforschung anno 2014 in der Palliativmedizin beschreiben?
Versorgungsforschung wird in Einzelaktivitäten an den einzelnen Lehrstühlen und Einrichtungen natürlich schon durchgeführt, jedoch wird diese Forschungsrichtung bisher noch nicht strukturiert angegangen. Wenn ich an meinen eigenen, initial von der Krebshilfe geförderten und inzwischen vom Land übernommenen Lehrstuhl denke, dann forschen wir auf vielen Bereichen: Wir betreiben Grundlagenforschung, indem wir das Symptom Atemnot genauer beschreiben, damit es überhaupt therapeutisch relevant verstanden werden kann; ähnlich forschen wir zu grundlegenden Konstrukten wie Todeswunsch, Lebenswille oder der Angst vor dem Sterben. Neben dieser Grundlagenforschung führen wir klinische Studien durch, insbesondere zur medikamentösen Therapie der Atemnot. Und dann gibt es noch die Studien, die man dem Bereich Versorgungsforschung zuordnen kann.

Nun führten Sie gemeinsam mit dem Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung zu diesem Thema einen Teil Ihres Kongresses durch.
Damit wollten wir unter anderem zeigen, dass sich Palliativmedizin als akademisches Feld etabliert hat, und dass Versorgungsforschung ein wesentliches Thema dabei ist. Palliativmedizin hat in molekular-orientierten Fakultäten einen schweren Stand als akademisches Fach, anders dahingegen sind die mehr patientenorientierten und somit eher versorgungsforschungsorientierten Fakultäten der Palliativmedizin sehr viel mehr aufgeschlossen. Insofern ist es auch eine Aufgabe des Kongresses aufzuzeigen, dass sowohl die Palliativmedizin, als auch in Verbindung mit Versorgungsforschung, ein ernst zunehmendes akademisches Feld ist.

Wenn man den Blick ins Ausland wagt ...
… denke ich sofort an den sogenannten „Liverpool Care Pathway“, der schon in den 90er Jahren vom Palliat

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Zitationshinweis: doi: 10.24945/MVF.04.14.1866-0533.1948

Ausgabe 04 / 2014

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