Sie sind hier: Startseite Abstracts Open Access 2014 Kür statt Pflicht bei Hausarztverträgen
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kür statt Pflicht bei Hausarztverträgen

28.05.2013 10:30
Ein neues Vertragsmodell „zur Förderung einer qualitativ hochwertigen und wirtschaftlichen Arzneimittelversorgung der TK-Patienten mit Biologika“ hat die Techniker Krankenkasse mit dem Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh) geschlossen. Im Fokus haben die Vertragspartner gleich mehrere Ziele, die – so Tim Steimle im MVF-Interview – „auf einer Ebene gleichberechtigt verfolgt werden“. Ärzte und die TK treten in diesem Vertrag als Partner auf.

>> Sehr geehrter Herr Steimle, Herr Prof. Dr. Eberhard Wille, der früher IV-Verträge größtenteils als „Beutegemeinschaften“ bezeichnete, machte in einem Vortrag „Integrierte Versorgung aus Sicht des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen“ Ende letzten Jahres Vorschläge zur darlehensbasierten Förderung innovativer Versorgungskonzepte und forderte zudem einen eindeutigen Planungszeitraum für die Refinanzierung derartiger Projekte, zudem sollten finanziell relevante Entscheidungen stärker von der ex ante-Beurteilung auf die spätere ex post-Evaluation verlagert werden. Was halten Sie von diesem Ansatz?


Die Überlegungen von Professor Wille sind in jedem Fall interessant. Doch inzwischen hat sich auch die Politik dieses Themas angenommen. Der Koalitionsvertrag sieht vor, einen sogenannten Innovationsfonds zu schaffen, um – wie es heißt – innovative sektorübergreifende Versorgungsformen sowie die Versorgungsforschung
zu fördern. 300 Millionen Euro sollen die Kassen dafür insgesamt zur Verfügung stellen. Davon werden 150 Millionen Euro über zusätzliche Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds finanziert. Wenn es tatsächlich so kommt, wie es der Koalitionsvertrag vorsieht, würde sozusagen der Fonds die Rolle einer Bank übernehmen – nur, dass die zusätzlichen Mittel nicht wie beim Darlehn zurückgezahlt werden müssten. Die Vergabe soll dann durch ein jährliches Ausschreibeverfahren erfolgen, das der Gemeinsame Bundesausschuss durchführt. Für die geförderten Projekte ist auch eine Evaluation nach vier Jahren vorgesehen. Bei dem Ansatz von Professor Wille,
Entscheidungen von der ex ante-Beurteilung ...

 

...

Printmagazin abonnieren

Einzelheft bestellen

Ausgabe im Archiv (nur für angemeldete Benutzer/Abonnenten)

Ausgabe 01 / 2014

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Problem „Low-Value-Care“

Termine
Innovationskongress Health 4.0 29.11.2021 - 30.11.2021 — Köln
10. MVF-Fachkongress: "Theorie wagen" 07.12.2021 09:00 - 18:00 — Berlin
BMC-Kongress 2022 19.05.2022 - 20.05.2022 — Berlin
Kommende Termine…
« November 2021 »
November
MoDiMiDoFrSaSo
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930
Creative Commons License