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MVF 02/15

27.05.2015 16:45
„Wir brauchen eine völlig neue Art von Denken“
31.03.2015

„Wir brauchen eine völlig neue Art von Denken“

Ausgabe 02 / 2015

Dr. Hans-Joachim Helming ist Facharzt für Gynäkologie und seit 20 Jahren Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) und kann damit als dienstältester KV-Vorsitzender der Welt gelten – vielleicht auch kein Wunder, denn KVen gibt es nur in Deutschland. Trotz aller Probleme und Nachbesserungsbedarfe denkt Helming, dass es für das deutsche Herangehen an das System Gesundheit „unter den gegebenen Rahmenbedingungen keine Alternative gibt“.

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Qualität muss Konsequenzen haben
31.03.2015

Qualität muss Konsequenzen haben

Ausgabe 02 / 2015

Mit einer ziemlich harschen Kritik an der Versorgungsforschung startete Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD-Bundestagsfraktion) den ersten Block „Qualitätsorientierung aus Sicht der Politik & Selbstverwaltung“ des MVF-Kongresses „Qualität 2015“. Mit den Worten „sehr gute Ideen, keine gute Methodik“ brachte er das Dilemma der deutschen Versorgungsforschung auf den Punkt, die im Zuge des kommenden Innovationsfonds diesen Kritikansatz ein für allemal hinter sich lassen könnte. Doch bis dahin ist noch einiges zu tun, wie auch Prof. Dr. Matthias Schrappe (Universität zu Köln) in seinem „Vortrag Qualität 2030 – Vom Messen zum Steuern“ ausführte, der die deutschen Qualitätssicherungsbemühungen mit Michael Endes Scheinriesen „Tur Tur“ verglich: Je näher er herankommt, desto kleiner wird er.

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„Methodik, Methodik, Methodik“
31.03.2015

„Methodik, Methodik, Methodik“

Ausgabe 02 / 2015

Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Karl Lauterbach (MdB) auf dem MVF-Kongress „Qualität 2015“

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31.03.2015

Vakuum bei der Festlegung von Versorgungszielen

Ausgabe 02 / 2015

Zur von Prof. Dr. Dr. Alfred Holzgreve (Vivantes) moderierten Diskussionrunde „Qualitätsversorgung und Qualitätsorientierte Bedarfsplanung“ tauschten sich die Referenten und das Plenum vor allem über den Vortrag von Prof. Dr. Matthias Schrappe (Universität zu Köln) aus, den er unter den Titel „Qualität 2030 – Vom Messen zum Steuern“ gestellt hatte.

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(Gar nicht so) Seltene Erkrankungen
31.03.2015

(Gar nicht so) Seltene Erkrankungen

Ausgabe 02 / 2015

Eine Erkrankung wird in der EU als selten bezeichnet, wenn höchstens fünf von 10.000 Einwohnern daran leiden. Von den ca. 30.000 bekannten Krankheiten wird allerdings jede vierte als selten eingestuft. So ist es auch zu erklären, dass jeder 12. Mensch im Lauf seines Lebens von einer dieser Krankheiten betroffen ist. In Deutschland leiden bei einer Gesamtbevölkerung von ca. 80 Millionen vier Millionen Einwohner unter einer Seltenen Erkrankung. Aus dieser Perspektive betrachtet haben wir es nicht mit einem Nischenthema zu tun. Anders ausgedrückt: „Seltene Krankheiten sind selten, aber Patienten mit seltenen Krankheiten sind zahlreich“ (orpha.net).

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Priorisierung nach  Qualität: Vom Messen zum Steuern
31.03.2015

Priorisierung nach Qualität: Vom Messen zum Steuern

Ausgabe 02 / 2015

Die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten in Deutschland zählt unbestritten zu den besten weltweit, dies gilt insbesondere auch für die Versorgung im Krankenhaus. Seit Einführung des pauschalierten Entgeltsystems ist allerdings eine stetige Zunahme der Fallzahlen zu beobachten, die inzwischen zu einer kritischen Arbeitsverdichtung in den Krankenhäusern geführt hat. Die prekäre gegenwärtige Situation wird verschärft durch einen teils durch Fachkräftemangel hervorgerufenen, teils aus Kostengründen insbesondere in der Pflege ausgelösten Personalabbau sowie durch weitere Umstände, die weit vor der Einführung des DRG-Systems ihren Ursprung haben. Diese bestehen zum einen in dem seit Jahrzehnten immer größer werdenden länderseitigen Rückstand bei der Investitionskostenfinanzierung sowie in den historisch gewachsenen strukturellen Defiziten der Krankenhauslandschaft − womit nicht nur die im internationalen Vergleich hohe Krankenhausdichte in Deutschland gemeint ist, sondern insbesondere auch die relevanten regionalen Unterschiede im innerdeutschen Vergleich (1).

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„Neue Evidenz: Patientenpräferenzen statt Lotterie“
31.03.2015

„Neue Evidenz: Patientenpräferenzen statt Lotterie“

Ausgabe 02 / 2015

Kommentar von Prof. Dr. rer. oec. Axel C. Mühlbacher, Professor für Gesundheitsökonomie und Medizinmanagement an der Hochschule Neubrandenburg und ist u.a. Mitglied im wissenschaftlichen Beirat von „Monitor Versorgungsforschung“

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Versorgungsforschung im  politischen Kontext
31.03.2015

Versorgungsforschung im politischen Kontext

Ausgabe 02 / 2015

Mit dem geplanten Innovationsfonds des GKV-Versorgungstärkungsgesetzes (GKV-VSG) erhält das deutsche Gesundheitssystem die Möglichkeit zur zeitnahen Evaluation der laufenden und zukünftigen Strukturinnovationen. Die Einrichtung des Innovationsfonds und seiner Strukturen basiert auf drei Entwicklungen: Verbesserung der Integration und Koordination des Systems (Systemlogik), Stärkung der GKV hinsichtlich des selektivvertraglichen Kontrahierens (Stakeholder-Logik) und Konsolidierung des G-BA durch die Möglichkeit der Richtlinien-Evaluation (Institutionen-Logik). Neben dem Strukturfonds im Krankenhausbereich stellt der Innovationsfonds die zweite Schiene dar, über die das Gesundheitssystem durch eine gesonderte Mittelallokation gezielt weiterentwickelt werden soll. Die Bewertung des Innovationsfonds muss sich daran orientieren, ob die Ziele dieser Weiterentwicklung richtig adjustiert, ob die Ziele erreichbar und ob die drei Logiken widerspruchsarm miteinander zu verbinden sind. Diese drei Kriterien bilden den gesundheitspolitischen Rahmen für die Frage, ob die Versorgungsforschung in Deutschland – bei gegebenen Struktur- und Wissenschafts-internen Bedingungen – ihre aktuelle Rolle erfolgreich ausfüllen kann.

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SVR zur bedarfsgerechten Versorgung
31.03.2015

SVR zur bedarfsgerechten Versorgung

Ausgabe 02 / 2015

Das Konzept der Bedarfsgerechtigkeit folgt der Idee einer nach objektiven Kriterien ausgewogenen Verteilung von Gütern und Leistungen innerhalb einer Gesellschaft. Eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung meint demnach, dass – objektiv besehen – alle Bürgerinnen und Bürger die Versorgungsleistungen erhalten, die unter qualitativen und quantitativen Gesichtspunkten für sie erforderlich sind. Dabei sind Aspekte wie Wirksamkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit von sowie gleicher Zugang zu Versorgungsleistungen von besonderer Bedeutung. Dort, wo Bedarfsgerechtigkeit nicht gegeben ist, können Unter-, Über- und Fehlversorgung die Folge sein. In seinem aktuellen Gutachten 2014 zur bedarfsgerechten Versorgung geht der Sachverstän-digenrat der Frage nach, wie das Gebot der Bedarfsgerechtigkeit in einzelnen Leistungsbereichen weiter ausgestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die gegenwärtige Leistungsfähigkeit und die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten in der Arzneimittelversorgung, der Versorgung mit Medizinprodukten und der medizinischen Rehabilitation. Als wesentliche Voraussetzung für gezielte Steuerungsmaßnahmen in allen drei Bereichen wird die Verfügbarkeit evidenzbasierter Wissensgrundlagen angesehen.

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Versorgungsforschung muss konzeptstärker werden
31.03.2015

Versorgungsforschung muss konzeptstärker werden

Ausgabe 02 / 2015

„Versorgungsforschung kann gestalten, wenn sie die aktuellen Herausforderungen mit einer positiven Grundstimmung annimmt“, erklärte Prof. Dr. Matthias Schrappe, der unter dem Titel „Linearität versus Komplexität: Ist die Versorgungsforschung reif für die politische Arena?“ anlässlich der DNVF-Spring School 2015 im Bonner Gustav Stresemann Institut einen übergreifenden Vortrag* hielt. Einen Vortrag zudem, der von der Historie der Versorgungsforschung in Deutschland, über die unterschiedlichen Sichtweisen und Beweggründe der Wissenschaft und Politik und die Einflüsse von sich ändernden gesellschaftlichen Strukturen zu einer zukunftsgerichteten Zentralforderung führte: Versorgungsforschung, so Schrappe, müsse „konzeptstärker“ werden, ohne diese noch aufzubauende Stärke werde sie nicht glaubwürdig sein, keine Vorhersagen treffen, geschweige denn sinnvolle Fragestellungen formulieren können.

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31.03.2015

Versorgungsimpulse aus der Mitte Deutschlands

Ausgabe 02 / 2015

In der inspirierenden Atmosphäre der Leopoldina, der Nationalen Akademie der Wissenschaften, hat der Gesundheitssystempartner IVM plus mit dem von ihm initierten Mitteldeutschen Gesundheitskongress nun zum zweiten Mal etwas geschafft, was in der gesundheitspolitischen Monozentrierung hin auf Berlin nicht mehr alle Tage stattfindet: einen interessanten Kongress zu veranstalten, der Bundes- und Landesebene anspricht und auf diesen beiden, doch recht unterschiedlichen Ebenen die im Zuge des GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) aufkommenden Neuregelungen im Bereich Finanzierung, Qualität und Prävention, die Neuregelungen im Bereich Praxisnetze, MVZ, sektorenübergreifende Versorgung und Pflege sowie Aktuelles aus dem Bereich der Integrierten Versorgung zu thematisieren. Und das unter Teilnahme von über 100 Besuchern – auch aus Berlin – in Halle an der Saale, in der Mitte Deutschlands.

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Ergotherapie-Verordnungen für Kinder mit Entwicklungsstörungen bei niedergelassenen Kinderpsychiatern
31.03.2015

Ergotherapie-Verordnungen für Kinder mit Entwicklungsstörungen bei niedergelassenen Kinderpsychiatern

Ausgabe 02 / 2015

Für die Behandlung von Entwicklungsstörungen stehen medizinisch orientierte sowie psychologisch-pädagogische Fördermaßnahmen im Vordergrund. Eine der medizinisch orientierten Fördermaßnahmen stellt die Ergotherapie dar (Jašcenoka & Petermann, 2013; Pietz, Moog, & Blank, 2014; Tal-Saban et al., 2014). Bei ergotherapeutischen Maßnahmen handelt es sich um komplexe, aktivierende und handlungsorientierte Methoden. Ziel ist es, durch Betätigung in den Lebensbereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit gestörte motorische, sensorische, psychische und kognitive Fähigkeiten zu verbessern (Arbesman, Bazyk, & Nochajski, 2013; Sauer et al., 2010). Kinder mit Entwicklungsstörungen stellen eine sehr große Klientengruppe im Vorschul- und Schulalter in der ambulanten Ergotherapie dar (Becker & Jagusch-Espei, 2011). Studien haben gezeigt, dass ergotherapeutische Interventionen zu einer Leistungssteigerung der visuellen Wahrnehmung, der motorischen und koordinativen Leistungsfähigkeit beitragen sowie einen allgemein positiven Entwicklungsverlauf begünstigen können (Frank, 2008; Hüttemann & Brauchle, 2011; Poulsen et al., 2007; Whitney & Hilton, 2013). Ferner kann die ergotherapeutische Intervention in einer Gruppentherapie einen positiven Effekt auf das Selbstwertgefühl der Klienten haben (McWilliams, 2005). In Deutschland wird die Ergotherapie von den niedergelassenen Ärzten verordnet, wonach die Ergotherapie in der ergotherapeutischen Praxis stattfindet (DGN, 2011; Gauggel, 2014; Küther, 2014). Bei der Behandlung und ambulanten Versorgung von Kindern mit Entwicklungsstörungen sind vor allem die Kinderpsychiater zuständig (DGN, 2011; Hintzpeter et al., 2014; Lehmkuhl, Köster & Schubert, 2009). Jedoch stehen diese, wie andere Ärzte, unter dem finanziellen Druck der Krankenkassen, sodass eine Verordnung immer begründet sein muss (Ärzte Zeitung, 2014; Szucs, 2014). Über das konkrete Verordnungsverhalten der Kinderpsychiater in Deutschland für die Ergotherapie ist bisher wenig bekannt.

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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