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Studie belegt positive Effekte von Telemedizin

31.03.2015 14:00
Die Versorgung von immer mehr und immer älteren, chronisch kranken Menschen stellt die Krankenkassen vor große Herausforderungen. eHealth-Angebote bieten die Chance, die Menschen – egal wie alt sie sind und ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen – auch in Zukunft und unter den gegebenen Umständen gut zu versorgen.

> 45,6 Millionen Menschen in Deutschland besitzen laut Statistik ein Smartphone. Experten gehen davon aus, dass jeder Fünfte bereits heute Gesundheits-Apps nutzt. 17 Prozent der Deutschen besitzen ein Wearable Device. Die digitale Vernetzung gehört mittlerweile zum Grundprinzip des Lebens. Und so macht sie auch vor dem Gesundheitsverhalten der Menschen nicht Halt. Krankenkassen müssen sich auf diese Entwicklungen und das sich dadurch verändernde Kundenverhalten einstellen.
Mit dem Ziel, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie entstehen, fördert die AOK Nordost als eine der ersten Krankenkassen digitale Gesundheits-Angebote: Wer Fitness-Apps und die entsprechende Hardware nutzt, wird finanziell unterstützt. So sollen einerseits die Menschen dort angesprochen werden, wo sie sich bewegen, nämlich in ihrer (vernetzten) Lebenswelt, und zu einem gesundheitsbewussten Verhalten motiviert werden. Andererseits helfen gezielte eHealth-Angebote Versicherten mit chronischen Erkrankungen, zum Manager der eigenen Gesundheit zu werden. Erfahrungen aus dem Programm AOK-Curaplan Herz Plus haben gezeigt, dass an chronischer Herzinsuffizienz leidende Menschen mit digitaler Unterstützung besser mit ihrer Krankheit umgehen können.  
Positive Effekte belegt
Mittlerweile 5.200 Versicherte der AOK Nordost nutzen das Programm AOK-Curaplan Herz Plus. Im Kern geht es bei AOK-Curaplan Herz Plus darum, Zeichen einer drohenden kritischen Verschlechterung der Herzinsuffizienz, einer sogenannten Dekompensation, rechtzeitig zu erkennen und sofort intervenieren zu können. So werden die Patienten noch in der regulären ambulanten Versorgung wieder stabilisiert und Krankenhausbehandlungen vermieden. Das Konzept besteht dabei grundsätzlich aus zwei wichtigen Säulen: der individuellen telefonischen Beratung und Betreuung der Patienten sowie der telemedizinischen Überwachung von Zeichen und Beschwerden der Herzinsuffizienz. Zu Letzteren zählt zum Beispiel ein durch Wassereinlagerungen ansteigendes Körpergewicht.
Die teilnehmenden Patienten bescheinigen dem telemedizinischen Versorgungsprogramm gute Noten. Und auch eine Studie des Instituts für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald zeigt: Die gut strukturierte Versorgung im
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Ausgabe 05 / 2015

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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