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MVF 05/15

30.11.2015 11:25
„Wir wissen zurzeit einfach noch nicht genug“
31.03.2015

„Wir wissen zurzeit einfach noch nicht genug“

Ausgabe 05 / 2015

„Qualität ist bereits ein ökonomischer Faktor und Qualität ist meines Erachtens unbedingt auch profitabel.“ Mit diesen Worten positioniert sich die Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit e.V., Hedwig François-Kettner, eindeutig pro qualitätsorientierte Bedarfsplanung für Krankenhäuser. Sie schränkt das aber gleich wieder ein, denn ihrer Meinung nach „sind wir heute noch nicht so weit, dass wir eine qualitätsorientierte Honorierung gesamtgesellschaftlich für das System in Angriff“ nehmen könnten. Sie weiß als langjährige Pflegedirektorin der Berliner Charité mit Verantwortung für 4.100 Pflegekräfte sehr genau, wovon sie im Interview in „Monitor Versorgungsforrschung“ spricht.

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„Patientenbeteiligung – ein komplexes Treiben“
31.03.2015

„Patientenbeteiligung – ein komplexes Treiben“

Ausgabe 05 / 2015

Dr. Martin Danner, seit 2008 Bundesgeschäftsführer der BAG Selbsthilfe und Sprecher des Koordinierungsausschusses der Patientenvertretung der DBR und der BAG Selbsthilfe im Gemeinsamen Bundesausschuss, spricht sich im MVF-Interview auf allen Ebenen vehement für eine stärkere Parientenbeteiligung aus und fordert von der Politik einen Paradigmenwechsel. Letztendlich, so Danner, müsse die Politik sich dazu bekennen, endlich „Patienten als gleichwertige Akteure im System strukturell zu stärken“, damit dieser vom Empfänger zum Akteur werden kann, weil Patienteninteressen in einer Ära reinen Wettbewerbs nur von Patienten selbst repräsentiert werden können.

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Kriterien für eine Förderung
31.03.2015

Kriterien für eine Förderung

Ausgabe 05 / 2015

In kaum einem anderen Bereich sind Innovationen so dringend notwendig wie im Gesundheitswesen – und in kaum einem anderen Bereich setzen sie sich so langsam durch. Internationale Studien schätzen, dass nur etwa 50% aller evidenzbasierten Verfahrensweisen zur Verbesserung der Versorgungsqualität tatsächlich erfolgreich implementiert werden (Alexander & Hearld 2011). Eine solche Systemträgheit steht in alarmierendem Widerspruch zu den immensen Herausforderungen, die im Zusammenhang mit stetig steigenden Kosten, zunehmender Nachfrage und immer komplexeren Krankheitsspektren in der Gesundheitsversorgung in Deutschland gemeistert werden müssen. Im Mittelpunkt dieses Artikels stehen deshalb zwei zentrale Fragen: Warum setzen sich Innovationen im deutschen Gesundheitssystem nur langsam durch? Und: Wie können Mittel des im Zuge des GKV-Versorgungsstärkungsgesetzes beschlossenen Innovationsfonds sinnvoll genutzt werden, um Versorgungsqualität bzw. –effizienz zu verbessern?

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Der Innovationsfonds soll im Dezember starten
31.03.2015

Der Innovationsfonds soll im Dezember starten

Ausgabe 05 / 2015

Spätestens seit Veröffentlichung des Koalitionsvertrags gehört der Innovationsfonds zu den meistdiskutierten Themen im Gesundheitswesen. Jetzt gewährte der unparteiische G-BA-Vorsitzende Professor Josef Hecken auf einer Veranstaltung des Bundesverbandes Managed Care einen Einblick in den aktuellen Umsetzungsstand: Mit eher groß angelegten Projekten unter Beteiligung von mindestens einer Krankenkasse will Hecken die Modernisierung von Strukturen und Prozessen im Gesundheitswesen erreichen. Das Antragsverfahren soll für innovative Versorgungsformen einstufig und für Versorgungsforschungsprojekte zweistufig erfolgen. Die erste Förderbekanntmachung ist für Dezember geplant.

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Haben HzV Selektivverträge Zukunft?
31.03.2015

Haben HzV Selektivverträge Zukunft?

Ausgabe 05 / 2015

Bundesweit nehmen an der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) über 3,7 Millionen Versicherte (5 Prozent aller GKV-Versicherten) sowie 16.000 Hausärzte teil – Tendenz steigend. Über ein Drittel der teilnehmenden Patienten ist bei der AOK Baden-Württemberg versichert, die die HzV bereits im 7. Jahr anbietet. INSIGHT Health liegen Abrechnungsdaten dieser HzV-Teilnehmer vor, die eine eingehende Betrachtung des Versorgungsmodells aus der Perspektive der ambulanten Arzneimittelversorgung ermöglichen.

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31.03.2015

Wenn Qualität auf einmal zum Planungsfaktor wird

Ausgabe 05 / 2015

Der Entwurf für das Krankenhausstrukturgesetz (KHSG), das die Behandlungsqualität und die Versorgungssicherheit in den Kliniken verbessern soll, wird grundsätzlich begrüßt, jedoch werden von vielen Seiten Nachbesserungen gefodert. Mit dem Gesetz, das bereits zum 1. Januar 2016 inkraft treten soll, sollen bestimmte Eckpunkte umgesetzt werden, die die Bund-Länder-Arbeitsgruppe am 5. Dezember 2014 nach über sechsmonatiger Beratung zur Krankenhausreform vorgelegt hat. Anlässlich der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Gesundheit im September bezogen Institutionen, Vereine und Verbände Stellung.

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31.03.2015

Studie belegt positive Effekte von Telemedizin

Ausgabe 05 / 2015

Die Versorgung von immer mehr und immer älteren, chronisch kranken Menschen stellt die Krankenkassen vor große Herausforderungen. eHealth-Angebote bieten die Chance, die Menschen – egal wie alt sie sind und ob sie in der Stadt oder auf dem Land wohnen – auch in Zukunft und unter den gegebenen Umständen gut zu versorgen.

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Sicherstellung und Organisation der gesundheitlichen Versorgung
31.03.2015

Sicherstellung und Organisation der gesundheitlichen Versorgung

Ausgabe 05 / 2015

Der König ist tot – es lebe der König. Nach der allgemein als Scheitern eingestuften Anschubfinanzierung für Verträge der integrierten Versorgung nach § 140d SGB V a. F., soll es nun der Innovationsfonds richten: Die Gesundheitsversorgung insbesondere durch sektorenübergreifende Versorgungsformen zu modernisieren und am Ziel einer höheren Versorgungsqualität auszurichten. Zweifel an der Zielerreichung sind angebracht, zumal der Innovationsfonds dem tradierten korporatistischen Ordnungsrahmen verhaftet bleibt und in seiner Wirkungsrichtung auf die tradierte, gemeinsam und einheitlich organisierte Regelversorgung gerichtet ist. Mit der von der Politik programmatisch nach wie vor beschlossenen „solidarischen Wettbewerbsordnung“ hat das Ganze jedenfalls wenig zu tun. Das hält die AOK Baden-Württemberg nicht ab, weiterhin aktiv die Chancen und die Verantwortungsübernahme für eine eigenständige bestmögliche Versorgungsgestaltung im Interesse ihrer Versicherten zu suchen.

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31.03.2015

Schäfer: „Die Diskussion auf die Nutzeffekte ausrichten“

Ausgabe 05 / 2015

Eines der Schwerpunktthemen der Arbeitsgemeinschaft GESUNDHEIT 65 PLUS ist das Medikationsmanagement, da gerade im höheren Lebensalter Multimorbidität und damit auch die gleichzeitige Anwendung mehrerer Arzneimittel eher die Regel als die Ausnahme ist. In diesem Zusammenhang ist das vom Bundeskabinett am 27.5.2015 beschlossene E-Health-Gesetz ein wichtiger und notwendiger Schritt zur Verbesserung der IT-Sicherheit im Gesundheitswesen, der das Stammdatenmanagement ebenso einschließt wie die Speicherung von Notfalldaten auf der elektronischen Gesundheitskarte oder die elektronische Übermittlung von Arztbriefen.

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Wie klinische Dokumentation etwas leichter wird
31.03.2015

Wie klinische Dokumentation etwas leichter wird

Ausgabe 05 / 2015

Krankenhausstrukturgesetz. Versorgungsstrukturgesetz. Patientenrechtegesetz. Pflegestärkungsgesetz. Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention, kurz Präventionsgesetz. Wer die mannigfaltigen Gesetzesrefomen des Jahres 2015 fehlerfrei schreiben will, ist entweder eine geübte Schreibkraft oder: diktiert. Was bisher schier unmöglich war, ermöglicht eine Software namens „Dragon“ von Nuance. Natürlich ist es auch möglich, Begriffe wie „Krankenhausstrukturgesetz“ oder „Versorgungsstrukturgesetz“ in der Basic-Anwendung zu diktieren, die es bereits ab 169 Euro gibt, allerdings dauert es durchaus eine Weile, bis die Software auf Worte wie diese trainiert ist und dann fehlerfrei umsetzt. Doch in der Spezifikation „Medical Practice Edition“ haben die Entwickler diese Arbeit bereits getan. Darum kann sich für Ärzte wie für Krankenhäuser der Invest einer solchen Software durchaus lohnen, wie zwei aktuelle Studien nahelegen.

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Umfrage unter pharmazeutischen Unternehmen: Umsetzung der Versorgungsforschung in Deutschland
31.03.2015

Umfrage unter pharmazeutischen Unternehmen: Umsetzung der Versorgungsforschung in Deutschland

Ausgabe 05 / 2015

Versorgungsforschung – bzw. im internationalen Sprachgebrauch mit inhaltlich vergleichbarer Bedeutung „Real World Evidence (RWE)-studies“, „Health Services Research“ oder auch „Health Economics Outcomes Research (HEOR)“ sind wissenschaftliche Disziplinen, die die „reale Patientenversorgung“ adressieren – wird seit Jahren eine steigende Bedeutung auch und gerade im Bereich pharmazeutischer Produkte prognostiziert. Ähnliches kann auch für Deutschland festgestellt werden4, sowohl, wenn man Verlautbarungen der Politik und Selbstverwaltung, Diskussionen zum aktuellen GKV-Versorgungsstärkungsgesetz als auch publizierten Positionen von Akteuren aus Ärzteschaft oder pharmazeutischer und Medizintechnikindustrie folgt.

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Implementierung und Evaluation der Blockwoche „Methoden der Versorgungsforschung“ an der Medizinischen Fakultät Tübingen
31.03.2015

Implementierung und Evaluation der Blockwoche „Methoden der Versorgungsforschung“ an der Medizinischen Fakultät Tübingen

Ausgabe 05 / 2015

Während in den Vereinigten Staaten (dem „Mutterland“ der Versorgungsforschung [8,13,16]) seit 2009 mehr als eine Milliarde US-Dollar in Forschungsprojekte investiert wurden, um die Versorgungsforschungskonzepte Comparative Effectiveness Research (CER) und Patient-Centered Outcomes Research (PCOR) im Forschungsalltag zu etablieren [3-7], befindet sich die Versorgungsforschung in Deutschland noch in einem frühen Entwicklungsstadium [8]. Zumindest in Baden-Württemberg besteht seit 2011 ein durch Landesmittel gefördertes Programm zur Förderung der Versorgungsforschung [17,18]. Auch hier wurde die Disziplin jedoch bisher noch nicht flächendeckend in Forschung und Lehre umgesetzt, bis heute wurde die Versorgungsforschung von den Medizinischen Fakultäten in Baden-Württemberg nicht als Pflichtfach in die Studienordnungen der Humanmedizin aufgenommen (Stand: Dezember 2013). Die Möglichkeiten, Versorgungsforschung im Studium zu verankern, sind daher begrenzt, zumal auch in dem 2003 in die Approbationsordnungen aufgenommenen Querschnittsbereich (QB) „Gesundheitsökonomie, Gesundheitssystem, öffentliche Gesundheitspflege“ und in der sozialmedizinischen Lehre versorgungsforschungsrelevante Inhalte bisher kaum umgesetzt werden [9-12]. Es stellt sich daher die Frage, wie die Versorgungsforschung erfolgreich in das Medizinstudium implementiert werden kann, um zukünftige Ärztinnen/Ärzte und WissenschaftlerInnen für die Fragestellungen der Disziplin zu sensibilisieren. Neben dem QB und der sozialmedizinischen Lehre könnten entsprechende Lehrinhalte in den klinischen Fächern und im Rahmen einer Wahlpflichtveranstaltung (WPV) realisiert werden. Grundsätzlich sind die Anforderungen an eine Wahlpflichtveranstaltung an den baden-württembergischen Hochschulen unterschiedlich geregelt, in Tübingen wird (gemäß Studienordnung vom 6.5.2013) ein Mindeststundenumfang von 40 Unterrichtseinheiten gefordert.

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IT-gestützte Anwendungssysteme zur Vermeidung von arzneimittelbezogenen Problemen – eine Literaturübersicht
31.03.2015

IT-gestützte Anwendungssysteme zur Vermeidung von arzneimittelbezogenen Problemen – eine Literaturübersicht

Ausgabe 05 / 2015

In der Bundesrepublik Deutschland wird der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung von 20 % im Jahr 2008 auf 34 % im Jahr 2060 ansteigen (Statistisches Bundesamt 2009). Die Bevölkerungsalterung steht im engen Zusammenhang mit der Zunahme an Multimorbidität (Saß et al. 2010) sowie einem zahlenmäßigen Anstieg der Versorgung in stationären Langzeitpflegeeinrichtungen (Mennicken / Augurzky 2013). Als gut belegt gilt der Einfluss des Lebensalters auf den Arzneimittelkonsum. Im Jahr 2011 wird jeder GKV-Versicherte ab 65 Jahren mit im Mittel 3,8 Tagesdosen pro Tag behandelt (Coca / Schröder 2012). Im Jahr 2010 nahmen 42 % der über 65-jährigen Deutschen mit Arzneimitteltherapie fünf und mehr Wirkstoffe ein – einem Risiko infolge Polypharmazie sind hier 5,5 Mio. Menschen ausgesetzt (Thürmann et al. 2012). Pflegeheimbewohner nehmen im Mittel 6 verschiedene Präparate/Tag ein (Bartholomeyczik / Wilm 2010).

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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