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MVF 01-16

30.03.2016 12:22
„Der Patientennutzen muss im Vordergrund stehen“
31.03.2015

„Der Patientennutzen muss im Vordergrund stehen“

Ausgabe 01 / 2016

Bereits im letzten Jahr traten im Bereich Gesundheit und Pflege das Gesetz zur Weiterentwicklung der Finanzstruktur und der Qualität in der gesetzlichen Krankenversicherung, das Erste Pflegestärkungsgesetz und das Präventionsgesetz in Kraft. Zum 1. Januar 2016 treten zahlreiche weitere Änderungen in Kraft, die ebenfalls allesamt von Bundesgesundheitmister Gröhe angeschoben wurden: das Krankenhausstrukturgesetz, das Zweite Pflegestärkungsgesetz, das Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung, das Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz) und das Gesetz zur Umsetzung der geänderten Berufsanerkennungsrichtlinie der EU. Damit gehört Gröhe zu den „produktivsten“ deutschen Gesundheitspolitikern aller Zeiten.

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Ohne Rezept gegen den Schmerz
31.03.2015

Ohne Rezept gegen den Schmerz

Ausgabe 01 / 2016

Die Einnahme nicht rezeptpflichtiger Analgetika ermöglicht Patienten, akute Schmerzen ohne eine ärztliche Verordnung direkt selbst zu behandeln. Bei einem verantwortungsvollen Umgang und sinnvollen Einsatz leisten die schmerzdämpfenden Wirkstoffe aus der Apotheke deshalb einen wichtigen Beitrag zur Versorgung bei leichten bis mittelstarken Schmerzen unterschiedlicher Genese. Jedoch ist bei der Selbstmedikation mit Analgetika ohne ärztliche Überwachung die Gefahr einer Fehlanwendung erhöht. Die Analyse der letzten Jahre zeigt einen eher konservativen Markt, in dem sich dennoch einige Trends abzeichnen.

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„Kollektive Regelversorgung ist eine Blackbox“
31.03.2015

„Kollektive Regelversorgung ist eine Blackbox“

Ausgabe 01 / 2016

Seit 2007 ist Ulrich Weigeldt, der nach seinem Medizinstudium in Kiel und der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin als Hausarzt in Bremen tätig war, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. Davor war er bis 2001 stellvertretender Vorsitzender der KV Bremen, ab 2000 Vorsitzender des beratenden Fachausschusses für die hausärztliche Versorgung und ab 2005 Vorstand der KBV, zuständig für den hausärztlichen Versorgungsbereich der KBV. Damit kennt er die kollektivvertragliche Regelversorgung aus dem Effeff, die er mit der von ihm propagierten Hausarztzentrierten Versorgung ein Stück weit verändern helfen will. Im Interview mit „Monitor Versorgungsforschung“ benennt der stets diskussionsfreudige ärztliche Standesfunktionär die damit verbundenen Chancen und Problemfelder.

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„Keine Einorganerkrankung“
31.03.2015

„Keine Einorganerkrankung“

Ausgabe 01 / 2016

Schmerzmedizin erfordert funktionell-orthopädische, neurologische, psychosoziale, psychiatrische und anästhesiologische Kompetenzen. Die wenigen bestehenden multimodalen, multiprofessionellen Netzwerke können eine flächendeckende schmerzmedizinische Versorgung in Deutschland nicht gewährleisten. Schmerzexperten forderten deswegen auf dem „Nationalen Versorgungsforum Schmerz“ einen Facharzt für Schmerzmedizin.

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Versorgungsforschung made in Greifswald
31.03.2015

Versorgungsforschung made in Greifswald

Ausgabe 01 / 2016

Innerhalb der neuen redaktionellen Serie „Versorgungsforschung made in ...“ stellt MVF in loser Reihenfolge Universitäten und Institutionen vor, die sich im besonderen Maße um die „dritte Säule“ der Lebenswissenschaften verdient gemacht haben. Den Anfang macht das Institut für Community Medicine, das seit 2007 von Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann, MPH, geleitet wird.

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Wege aus dem Stillstand – Chancen und Risiken des Innovationsfonds
31.03.2015

Wege aus dem Stillstand – Chancen und Risiken des Innovationsfonds

Ausgabe 01 / 2016

Der Gesetzgeber hat mit dem Versorgungsstärkungsgesetz der Tatsache Rechnung getragen, dass das institutionelle Gefüge des deutschen Gesundheitswesens nicht gerade als Innovationsmotor für die gesundheitliche Versorgung anzusehen ist. Strukturelle Abschottungen, sektorale Egoismen, mangelhafte Prozess- und Qualitätsorientierung und begrenzte Outcomes werden in internationalen Vergleichen und nationalen Analysen seit langem moniert. Daran haben auch vielfältige Reformbemühungen in den letzten 25 Jahren nur begrenzt etwas geändert. Der folgende Beitrag geht der Frage nach, ob der Innovationsfonds an diesen Problemen etwas ändern wird, dämpft die Euphorie vieler Akteure und plädiert längerfristig für eine Umgestaltung der Innovationsförderung.

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Der Expertenbeirat hat sich konstituiert
31.03.2015

Der Expertenbeirat hat sich konstituiert

Ausgabe 01 / 2016

Nun hat sich auch der Expertenbeirat konstituiert, der den Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss bei der Durchführung der Förderung aus dem Innovationsfonds unterstützen soll und der sich auf Mitglieder verschiedenster Professionen stützt. „Nur durch eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen und Berufsgruppen kann aus einzelnen Spitzenleistungen eine überzeugende Mannschaftsleistung werden. Deshalb wollen wir mit neuen sektorübergreifenden Versorgungsformen Brücken zwischen den verschiedenen Versorgungsbereichen bauen“, erklärte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe bei der Inauguration des Expertenbeirats.

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Zehn Jahre digitale Customer Journey
31.03.2015

Zehn Jahre digitale Customer Journey

Ausgabe 01 / 2016

Zehn Jahre Service Check-Historie belegt: Waren die Kassenwebseiten in den Anfangsjahren nur 1:1 ins Web übertragene Imagebroschüren, so haben sich die Webpräsenzen vieler Kassen heute zur ersten Anlaufstelle der Kunden für die Suche nach Gesundheitsinformationen und Leistungsangeboten entwickelt.

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Der mühsame Weg zum Substitutionsausschluss
31.03.2015

Der mühsame Weg zum Substitutionsausschluss

Ausgabe 01 / 2017

Seit jeher geht es in der Gesundheitspolitik zu einem beträchtlichen Anteil um Kostendämpfung. Im Arzneimittelbereich spielen dabei Generika eine zentrale Rolle, d. h. Medikamente, die nach Patentablauf der Originalpräparate mit den gleichen Wirkstoffen wie diese auf den Markt kommen; sie sind für die in Frage kommende Indikation therapeutisch äquivalent, doch preislich günstiger, da für ihre Entwicklung kein Forschungsaufwand anfällt. Je mehr Generika verordnet werden, desto geringer sind die Arzneimittelausgaben der GKV; und je größer der Wettbewerb zwischen den (mit der Attraktivität der Teilmärkte an Anzahl zunehmenden) Generikaanbietern ist, desto stärker drückt dies auf die Preise.

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Prof. Josef Hecken, G-BA: „Es gibt keinen Druck der Kostenträger“
31.03.2015

Prof. Josef Hecken, G-BA: „Es gibt keinen Druck der Kostenträger“

Ausgabe 01 / 2016

Interview zum Artikel "Substitutionsausschlussliste"

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Prof. Dr. med. Michael Schäfer, Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
31.03.2015

Prof. Dr. med. Michael Schäfer, Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

Ausgabe 01 / 2016

Stellungnahme von Prof. Dr. med. Michael Schäfer zur Substitutionsausschlussliste

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Stellungnahme PD Dr. Carsten Buhmann, UKE
31.03.2015

Stellungnahme PD Dr. Carsten Buhmann, UKE

Ausgabe 01 / 2016

Stellungnahme von PD Dr. Carsten Buhmann, UKE

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Stellungnahme Dr. Martin Zentgraf, BPI
31.03.2015

Stellungnahme Dr. Martin Zentgraf, BPI

Ausgabe 01 / 2016

Stellungnahme Dr. Martin Zentgraf, Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI)

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Stellungnahme Dr. med. Michael Überall, Deutsche Schmerzliga
31.03.2015

Stellungnahme Dr. med. Michael Überall, Deutsche Schmerzliga

Ausgabe 01 / 2016

Stellungnahme Dr. med. Michael Überall, Deutsche Schmerzliga, zur Substitutionsausschlussliste

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Der unsichtbare Patient: Gesundheitsversorgung von Menschen ohne  legalen Aufenthaltsstatus
31.03.2015

Der unsichtbare Patient: Gesundheitsversorgung von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus

Ausgabe 01 / 2016

In der öffentlichen Wahrnehmung und in den Medien haben in den letzten Wochen und Monaten die Berichte und Bilder von Menschen zugenommen, die über das Mittelmeer versuchen auf europäischen Boden zu gelangen. Sie riskieren ihr Leben in überfüllten Booten in der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa. Dabei wird in den Fernseh- und Zeitungsbeiträgen häufig von gekenterten Booten und ertrunkenen Menschen berichtet. Erreichen die illegal Eingewanderten doch europäisches Gebiet, landen sie zumeist in überfüllten Flüchtlingslagern mit der Hoffnung, nach Deutschland oder in ein anderes europäisches Land zu flüchten. Die Zahl der Asylbewerber ist aktuell in Deutschland so hoch wie nie zuvor, monatlich werden neue Rekorde gebrochen. Für das Jahr 2015 wurden knapp 330.000 Asylerstanträge erfasst (Stand: Oktober 2015), was einem Anstieg um 144% im Vergleich zu 2014 entspricht. Noch gravierender erscheinen die Zahlen im Vergleich zu vergangenen Jahren: im Jahr 2007 gab es in Deutschland insgesamt lediglich 19.000 und 2010 41.000 Asylerstanträge (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2015a). Die Gesamtschutzquote, also alle positiven Entscheidungen nach Art. 16a Abs. 1 GG, nach § 3 Abs. 1 AsylVfG, nach § 4 Abs. 1 AsylVfG und nach § 60 Abs. 5 und 7 AufenthG, beträgt im Jahr 2015 39,1% und ist somit höher als im Vorjahr (31,5%) (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2015a). Die restlichen Asylantragsteller haben wenige Optionen dauerhaft in Deutschland leben zu können. Eine Möglichkeit: Sie entscheiden sich für ein Leben in der aufenthaltsrechtlichen Illegalität.

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Defizite und Lösungsansätze bei der Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern
31.03.2015

Defizite und Lösungsansätze bei der Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern

Ausgabe 01 / 2016

Vorhofflimmern (VHF) ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen im Erwachsenenalter mit hoher Dunkelziffer und zunehmender Prävalenz. VHF-Patienten haben ein erhöhtes Sterbe- und Erkrankungsrisiko etwa durch Schlaganfälle. Schlaganfälle wiederum sind lebensbedrohliche Ereignisse und der häufigste Grund für bleibende Behinderungen im Erwachsenalter. Sie gehen mit beträchtlichen Krankheitskosten einher. Der Primär- und Sekundärprävention eines Schlaganfalls bei VHF kommt daher eine große Bedeutung zu. Sie beginnt mit der Therapie der Ursache des VHF. Mit der oralen Antikoagulation (OAK) steht zudem eine wirksame medikamentöse Methode zur Verfügung, Schlaganfälle bei VHF-Patienten zu verhindern. Dieser Artikel basiert auf Erkenntnissen aus dem im September 2015 vom IGES Institut veröffentlichten Weißbuch „Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern“ und wurde um seitdem neu publizierte Informationen ergänzt. Die dargestellten Versorgungsempfehlungen aus dem Weißbuch beruhen unter anderem auf Diskussionen mit Experten aus den Bereichen Kardiologie, Neurologie, der hausärztlichen Versorgung, Patientenvertretung und Krankenversicherung.

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Existiert eine Über- und/oder Fehlversorgung mit Opipramol?
31.03.2015

Existiert eine Über- und/oder Fehlversorgung mit Opipramol?

Ausgabe 01 / 2016

Eine der größten gesundheitspolitischen Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten wird die Zunahme psychischer Erkrankungen sein. Allein von 2009 zu 2010 verzeichneten die Krankenkassen einen Anstieg der zu behandelnden Patienten von 21,4 % [1]. Prognosen zufolge wird die Patientenzahl auch in Zukunft weiter zunehmen und laut der Weltgesundheitsorganisation werden im Jahr 2020 psychische Erkrankungen die zweithäufigste Volkskrankheit sein [2]. Folglich sind die dadurch entstehenden Auswirkungen auf unser Gesundheitssystem und nicht zuletzt auch die dadurch entstehenden Kosten ein zentrales Diskussionsthema [3]. In Deutschland z. B. entstehen aufgrund von Erkrankungen aus dem depressiven Formenkreis gemäß den Berechnungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin direkte Kosten in Höhe von 16 Milliarden Euro pro Jahr (Stand 2011) [4]. Diese werden sich voraussichtlich bis zum Jahr 2030 auf 32 Milliarden Euro verdoppeln [4]. Ein Grund dafür ist unter anderem die steigende Verordnungsmenge von Antidepressiva. Diese ist zwischen den Jahren 2010 (1176 DDD = defined daily dose) und 2011 (1257 DDD) um 7% gestiegen [5]. Nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) wird sich diese Entwicklung auch in der Zukunft fortsetzen. Dies ist dadurch zu erklären, dass aufgrund des demografischen Wandels mit einer Zunahme älterer Menschen zu rechnen ist und diese häufig von Depressionen betroffen sind [2].

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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