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Kurzfassungen

29.10.2010 16:52
Rabattquoten in der GKV – eine gute Entwicklung?
30.03.2016

Rabattquoten in der GKV – eine gute Entwicklung?

Ausgabe 02 / 2016

Zur Sicherstellung der Versorgung mit Arzneimitteln hat die Bundesregierung in den vergangenen Jahren eine Reihe von Steuerungsinstrumenten eingeführt. Damit reagiert sie auf steigende Ausgaben in diesem Bereich, die unter anderem auf demografische Veränderungen und hochpreisige innovative Arzneimittel zurückzuführen sind. Neben der frühen Nutzenbewertung und regionalen Arzneimittelvereinbarungen sind die Rabattverträge zwischen gesetzlichen Krankenkassen und pharmazeutischen Herstellern ein mittlerweile etabliertes Instrument der Ausgabensteuerung. Der Einfluss von Rabattverträgen auf das Marktgeschehen wird in diesem Beitrag exemplarisch für die medikamentöse Therapie der Alzheimer-Demenz dargestellt.

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„Mein Herz schlägt für die Versorgungsforschung“
30.03.2016

„Mein Herz schlägt für die Versorgungsforschung“

Ausgabe 02 / 2016

Vor ziemlich genau zwei Jahren (März 2014) hat der Aufsichtsrat der Vivantes GmbH Dr. Andrea Grebe einstimmig zur Vorsitzenden der Geschäftsführung gewählt. Im Oktober 2013 war Grebe zunächst zur kommissarischen Vorsitzenden der Geschäftsführung ernannt worden, nachdem ihr Vorgänger – Joachim Bovelet – das Unternehmen im Juni dieses Jahres verlassen hatte. Als Vivantes-Chefin sieht sie sich seitdem einer ganz anderen Herausforderung als viele ihrer Kollegen im Krankenhaus-Business gegenüber: Sie muss Wachstum managen.

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Ein Beispiel für translationale Versorgungsforschung
30.03.2016

Ein Beispiel für translationale Versorgungsforschung

Ausgabe 03 / 2016

Eine erfolgreiche Translation von aus der Wissenschaft generierten Erkenntnissen in die Praxis ist stets erklärtes Ziel der translationalen Versorgungsforschung. Dieses Ziel konnte mit der bundesweiten Studie „Demenznetzwerke in Deutschland“ (DemNet-D) erreicht werden. Die Studienergebnisse wurden im zweiten Pflegestärkungsgesetz, im §45c Absatz 9 des Sozialgesetzbuches XI, berücksichtigt. Die neue Regelung ermöglicht es Pflegekassen und privaten Versicherungsunternehmen ab Januar 2017 regionale, selbst organisierte Gesundheitsnetzwerke mit jährlich bis zu 20.000 Euro zu unterstützen. Den bundesweit insgesamt 402 Kreisen oder kreisfreien Städte stehen dazu Mittel des Ausgleichfonds zur Verfügung, welcher sich aus den Beiträgen aus den Rentenzahlungen, den Überschüssen aus Betriebsmitteln und Rücklagen der Pflegekassen und dem vom Gesundheitsfonds überwiesenen Beiträgen der Versicherten zusammensetzt. Eine finanzielle Beteiligung der Kommune ist keine Bedingung der Förderoption. Insgesamt könnten daher ab 2017 jährlich über acht Millionen Euro in die Netzwerkversorgung fließen.

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Motor für Prozessinnovationen?
30.03.2016

Motor für Prozessinnovationen?

Ausgabe 03 / 2016

Die Idee, über finanzielle Anreize die sektorenübergreifende Versorgung zu verbessern, ist im deutschen Gesundheitswesen nicht neu und hat schon spätestens mit dem Auslaufen der Anschubfinanzierung der Integrierten Versorgung (IV) Ende 2008 für Ernüchterung gesorgt. Viele Verträge waren ohne die „Subvention“ schlicht und einfach unwirtschaftlich und wurden beendet; die Zahl der Neuverträge ging massiv zurück. Zudem war aufgrund unzureichender Vorgaben zur Evaluation keine Aussage darüber möglich, ob die vertraglichen Vereinbarungen tatsächlich zur Verbesserung der Versorgung und Überwindung von Sektorengrenzen geführt hatten.

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30.03.2016

Ist die NUB-Nutzenbewertung evidenzbasiert?

Ausgabe 03 / 2016

Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUB) mit Medizinprodukten hoher Risikoklassen, invasivem Charakter und neuem theoretisch-wissenschaftlichen Konzept werden zukünftig hinsichtlich ihres Nutzens bewertet, damit sie im Krankenhaus erstattungsfähig sind. Während nach dem Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) mit dem §137h SGB V auch die entsprechende Rechtsverordnung (MeMBV) und Verfahrensregelung beschlossen wurden, bleiben verschiedene grundsätzliche Methodenfragen offen. Mögliche Antworten und Lösungsansätze bot vor kurzem in Berlin das Plenum der B. Braun-Stiftung und der Hochschule Neubrandenburg mit dem Titel „Der Wert von Medizinprodukten: Multiple Endpunkte in der Nutzenbewertung von Medizinprodukten mit invasivem Charakter“.

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30.03.2016

Was so alles auf der EU-Agenda steht

Ausgabe 03 / 2016

Im Amtsblatt C421 der Europäischen Union findet sich unter der Informationsnummer 2015/C 421/03 ein interessantes Dokument, das mit „Schlussfolgerungen des Rates zu personalisierter Medizin für Patienten“ überschrieben ist. Darin werden die vom Rat der Europäischen Union auf seiner 3426. Tagung am 7. Dezember 2015 angenommenen Schlussfolgerungen zu personalisierter Medizin für Patienten abgehandelt.

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Infliximab-Biosimilars im Aufwärtstrend
30.03.2016

Infliximab-Biosimilars im Aufwärtstrend

Ausgabe 03 / 2016

Mit einer Vielzahl an Steuerungsinstrumenten versucht der Gesetzgeber die Arzneimittelversorgung optimal zu gestalten, auch indem innovative Therapien für die Patienten zugänglich gemacht werden. Dabei sind Biopharmazeutika eine zunehmend wichtige Behandlungsoption, deren wirtschaftliche Verordnungsweise aber nach wie vor eine Herausforderung darstellt. Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen sollen eine erfolgreiche Marktdurchdringung von Biosimilars unterstützen und damit einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit leisten. Welche Maßnahmen derzeit getroffen werden und wie sich diese auswirken, zeigt die vorliegende Analyse am Beispiel von Infliximab.

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„Wir managen Diabetiker für einen Fixbetrag“
30.03.2016

„Wir managen Diabetiker für einen Fixbetrag“

Ausgabe 03 / 2016

Kenntnis von Algorithmen, Kooperationen und Studien: So könnte man die neue Begriffstrias bezeichen, mit dem sich Roche Diabetes Care einen Weg in die Zukunft des nachindustriellen Zeitalters sichern will. Nicht dass der Diagnostik-Konzern künftig keine Blutzuckermessgeräte und -teststreifen produzieren möchte, aber eben nicht nur, und dies dann eingebettet in ein evidenzbasiertes Diabetesmanagement. Das ist nach Meinung von Dr. Marcel Gmünder ein wesentlich zukunftsgerichteteres Geschäftsmodell als das alte. Innovative IV-Verträge und Integrated-Care-Modelle sind dabei die Wegbereiter.

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Die digitale Affinität wächst
30.03.2016

Die digitale Affinität wächst

Ausgabe 04 / 2016

In Sachen Gesundheit informiert sich mittlerweile rund die Hälfte aller Deutschen im Internet, wie Ergebnisse der 5. EPatient Survey 2016 zeigen. Dr. Alexander Schachinger beweist als Autor der Studie darüber hinaus, dass neuere, therapiebezogene Internetdienste und Apps zunehmend von den Patienten wahrgenommen werden und das Therapieverhalten prägen. Wider Erwarten ist der durchschnittliche Gesundheits-Surfer nicht in der jungen Generation zu Hause, sondern liegt mit 59 Jahren über dem demographisch Durchschnitt. Gibt es weitere Überraschungen?

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30.03.2016

„Wir brauchen eine Qualitätsoffensive“

Ausgabe 04 / 2016

Der erste Dienstag im Juni steht traditionell im Zeichen des Schmerzes. An diesem Tag macht die Deutsche Schmerzgesellschaft e.V. (dgss) gemeinsam mit anderen Fachgesellschaften auf die klaffende Lücke in der Versorgung chronisch kranker Schmerzpatienten aufmerksam. In diesem Kontext forderte Präsident Professor Michael Schäfer Mindestqualitätsstandards für die Betroffenen und auch Dr. Ursula Marschall von der Barmer GEK plädierte vehement für eine am Patienten ausgerichtete Therapie und eine Qualitätssicherung in der Behandlung chronisch kranker Schmerzpatienten. Diese werde nicht zuletzt von Pflegefachpersonal ausgeübt, wie Franz Wagner vom DbfK feststellte, und bedürfe gezielter Ausbildung, um eine hochwertige interdisziplinäre Versorgung zu ermöglichen..

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30.03.2016

„Schmerzmedizin ist kein Luxus“

Ausgabe 04 / 2016

Mit der online-Plattform „mein-Schmerz.de“ hat die Deutsche Schmerzliga in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) Mitte Juni den Startschuss für ein Tool gegeben, mit dem die Versorgung chronisch schmerzkranker Menschen verbessert werden soll. Auf der Pressekonferenz der DGS präsentierte Dr. Michael Überall das Konzept, dessen Vorzüge für die Praxis Diplom-Psychologin Britta Maurus den Zuhörern anschaulich darstellte. Mit dem Statement „Schmerzversorgung ist ein Menschenrecht“, machte Prof. Dr. Gerhard Müller-Schwefe als dritter Referent die Dringlichkeit der Verbesserung von Versorgungskonzepten deutlich, für deren Umsetzung sich die DGS einsetzt – und das, so Müller-Schwefe, benötige mehr als einen Aktionstag im Jahr.

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If you have a problem, go to Leipzig
30.03.2016

If you have a problem, go to Leipzig

Ausgabe 04 / 2016

Mit drei recht unterschiedlichen Positionen zum Innovationsfonds zeigte das von den Gesundheitsforen Leipzig veranstaltete Fachsymposium „Gesundheit und Versorgung 2016“ einmal mehr, dass solche Veranstaltungen einen hohen Wert haben; nicht nur wegen der damit demonstrierten hohen Bedeutung der Regionalität in der Versorgung, sondern auch weil eine Veranstaltung, die einmal nicht in Berlin stattfindet, vielleicht auch zu mehr Offenheit verführt.

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Qualität, Ethik und Wirtschaftlichkeit sind vereinbar
30.03.2016

Qualität, Ethik und Wirtschaftlichkeit sind vereinbar

Ausgabe 04 / 2016

Während AOK-Chef Dr. Christopher Hermann bei der Vorstellung der aktuellen HZV-Evaluation die Hausarztzentrierte Versorgung als „Alternative Regelversorgung“ bezeichnete, stimmte er mit Prof. Dr. Gerd Glaeske (Uni Bremen/Socium) darin überein, dass das „Gesunde Kinzigtal“ ein „Entwicklungslabor für neue Versorgungselemente im deutschen Gesundheitssystem“ sei – so auch sein gleichnamiger Vortragstitel anlässlich eines von der Gesundes Kinzigtal GmbH, MQNK e.V. und der OptiMedis AG als verantworlichen Managementpartner veranstalteten Parlamentarischen Abends, mit dem der 10jährige Geburtstag des Kinzigtals in der Berliner Landesvertretung von Baden-Württemberg feierlich begangen wurde. Eine Dekade „Gesundes Kinzigtal“ - allemal ein guter Grund, zurück und vor allem nach vorne zu blicken.

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Behandlungspfade zwischen Geriatrie, Chirurgie und Reha
30.03.2016

Behandlungspfade zwischen Geriatrie, Chirurgie und Reha

Ausgabe 04 / 2016

Rund 370.000 Menschen haben in Deutschland im Jahr 2014 ein neues Hüft- oder Kniegelenk erhalten. Die Mehrzahl der Patienten ist Befragungen zufolge mit dem Ergebnis des Eingriffs zufrieden. Doch die Anforderungen an den künstlichen Gelenkersatz werden unter anderem bedingt durch die demographischen Veränderungen steigen. Experten fordern daher patientenorientierte und zwischen den Akteuren des Systems besser vernetzte Behandlungskonzepte. Das ist ein Fazit aus dem Weißbuch Gelenkersatz des IGES Instituts, das im Auftrag des Bundesverbandes Medizintechnologie e.V. (BVMed) entstand. „Das Weißbuch verdeutlicht, dass wir in Deutschland eine hohe Patientenzufriedenheit und Behandlungsqualität erreicht haben“, kommentierte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

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30.03.2016

Spezialisierte Fachkräfte sind gefragt

Ausgabe 04 / 2016

Immer mehr Allgemeinkrankenhäuser suchen nach Wegen, die Versorgung der Patienten mit kognitiven Beeinträchtigungen zu optimieren, deren Zahl nach Angaben der Robert Koch Stiftung stetig wächst. Daher hat die Stiftung die Studie „General-Hospital Study (GhoSt) - Demenz im Allgemeinkrankenhaus. Prävalenz und Versorgungssituation“ der Hochschule Mannheim und der Technischen Hochschule München gefördert, die erstmals repräsentative Daten zu Anzahl, Verteilung sowie Versorgungsbedarf von stationären Patienten mit kognitiven Störungen liefert. Die Ergebnisse sind Anknüpfungspunkte für Krankenhäuser, ihre Personalplanung zu optimieren.

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Arzneimitteltherapiesicherheit durch den G-BA
30.03.2016

Arzneimitteltherapiesicherheit durch den G-BA

Ausgabe 04 / 2016

Die Therapiefreiheit ermöglicht Ärzten, ihren Patienten eine optimale Medikation zu verordnen. Im Zuge der steigenden Ökonomisierung in der Arzneimittelversorgung erfolgt im Anschluss an die ärztliche Verordnung allerdings häufig eine Substitution in der Apotheke, mit der unter anderem Rabattverträge berücksichtigt werden. Da dies in bestimmten Fällen Auswirkungen auf die Compliance der Patienten haben kann, wurde der Gemeinsame Bundesausschuss (G‑BA) mit der Aufgabe betraut, kritische Wirkstoffe von der Substitution auszunehmen.

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Aufgabenvielfalt für Versorgungsforschung 2020
30.03.2016

Aufgabenvielfalt für Versorgungsforschung 2020

Ausgabe 04 / 2016

Gemeinsam mit dem 4. DNVF-Forum Versorgungsforschung fand die Zehnjahresfeier des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) in der ehrwürdigen Aula des Langenbeck-Virchow-Hauses in Berlin statt. Doch wurde nicht zu sehr der Blick zurück, sondern vor allem jener nach vorne gewandt und gemeinsam erarbeitet, vor welchen Aufgaben die Versorgungsforschung aus der Sicht von Politik und Leistungserbringern sowie der Wissenschaft selbst bis zum Jahr 2020 steht. Die Antworten der vielen Vortragenden glichen sich ungemein: Es gibt jede Menge Aufgaben, aber ein einziges Kernelement: Das ist der Patient!

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„Implementation Science ist angewandte Skepsis“
30.03.2016

„Implementation Science ist angewandte Skepsis“

Ausgabe 04 / 2016

Mit dem Lehrstuhl für „Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft im Gesundheitswesen“ hat die Universität Heidelberg den ersten dieser Art in Deutschland ins Leben gerufen. Dessen Lehrstuhlinhaber, Univ.-Prof. Dr. Michel Wensing, gilt mit über 350 wissenschaftlichen Publikationen (H-Index 37), über 25 randomisierten Studien und 35 betreuten Doktoranden als einer der wenigen deutschsprechenden Fachleute auf dem Gebiet der Implementation Science. „Monitor Versorgungsforschung“ sprach mit dem gebürtigen Niederländer über sein in Deutschland noch recht unbekanntes Fachgebiet.

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Ergotherapie-Verordnungen für Kinder mit Entwicklungsstörungen bei niedergelassenen Kinderpsychiatern
31.03.2015

Ergotherapie-Verordnungen für Kinder mit Entwicklungsstörungen bei niedergelassenen Kinderpsychiatern

Ausgabe 02 / 2015

Für die Behandlung von Entwicklungsstörungen stehen medizinisch orientierte sowie psychologisch-pädagogische Fördermaßnahmen im Vordergrund. Eine der medizinisch orientierten Fördermaßnahmen stellt die Ergotherapie dar (Jašcenoka & Petermann, 2013; Pietz, Moog, & Blank, 2014; Tal-Saban et al., 2014). Bei ergotherapeutischen Maßnahmen handelt es sich um komplexe, aktivierende und handlungsorientierte Methoden. Ziel ist es, durch Betätigung in den Lebensbereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit gestörte motorische, sensorische, psychische und kognitive Fähigkeiten zu verbessern (Arbesman, Bazyk, & Nochajski, 2013; Sauer et al., 2010). Kinder mit Entwicklungsstörungen stellen eine sehr große Klientengruppe im Vorschul- und Schulalter in der ambulanten Ergotherapie dar (Becker & Jagusch-Espei, 2011). Studien haben gezeigt, dass ergotherapeutische Interventionen zu einer Leistungssteigerung der visuellen Wahrnehmung, der motorischen und koordinativen Leistungsfähigkeit beitragen sowie einen allgemein positiven Entwicklungsverlauf begünstigen können (Frank, 2008; Hüttemann & Brauchle, 2011; Poulsen et al., 2007; Whitney & Hilton, 2013). Ferner kann die ergotherapeutische Intervention in einer Gruppentherapie einen positiven Effekt auf das Selbstwertgefühl der Klienten haben (McWilliams, 2005). In Deutschland wird die Ergotherapie von den niedergelassenen Ärzten verordnet, wonach die Ergotherapie in der ergotherapeutischen Praxis stattfindet (DGN, 2011; Gauggel, 2014; Küther, 2014). Bei der Behandlung und ambulanten Versorgung von Kindern mit Entwicklungsstörungen sind vor allem die Kinderpsychiater zuständig (DGN, 2011; Hintzpeter et al., 2014; Lehmkuhl, Köster & Schubert, 2009). Jedoch stehen diese, wie andere Ärzte, unter dem finanziellen Druck der Krankenkassen, sodass eine Verordnung immer begründet sein muss (Ärzte Zeitung, 2014; Szucs, 2014). Über das konkrete Verordnungsverhalten der Kinderpsychiater in Deutschland für die Ergotherapie ist bisher wenig bekannt.

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SVR zur bedarfsgerechten Versorgung
31.03.2015

SVR zur bedarfsgerechten Versorgung

Ausgabe 02 / 2015

Das Konzept der Bedarfsgerechtigkeit folgt der Idee einer nach objektiven Kriterien ausgewogenen Verteilung von Gütern und Leistungen innerhalb einer Gesellschaft. Eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung meint demnach, dass – objektiv besehen – alle Bürgerinnen und Bürger die Versorgungsleistungen erhalten, die unter qualitativen und quantitativen Gesichtspunkten für sie erforderlich sind. Dabei sind Aspekte wie Wirksamkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit von sowie gleicher Zugang zu Versorgungsleistungen von besonderer Bedeutung. Dort, wo Bedarfsgerechtigkeit nicht gegeben ist, können Unter-, Über- und Fehlversorgung die Folge sein. In seinem aktuellen Gutachten 2014 zur bedarfsgerechten Versorgung geht der Sachverstän-digenrat der Frage nach, wie das Gebot der Bedarfsgerechtigkeit in einzelnen Leistungsbereichen weiter ausgestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei die gegenwärtige Leistungsfähigkeit und die künftigen Entwicklungsmöglichkeiten in der Arzneimittelversorgung, der Versorgung mit Medizinprodukten und der medizinischen Rehabilitation. Als wesentliche Voraussetzung für gezielte Steuerungsmaßnahmen in allen drei Bereichen wird die Verfügbarkeit evidenzbasierter Wissensgrundlagen angesehen.

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Problem „Low-Value-Care“

Termine
BMC-Fachtagung „Innovationsfonds – was wird aus den Ergebnissen?“ 29.09.2021 10:00 - 15:00 — digital
Zentrale Notaufnahme im Fokus 05.10.2021 08:30 - 17:00 — Düsseldorf
Lernen aus der Missing-Data-Krise: Die Rolle von Daten in der Versorgung 05.10.2021 17:00 - 18:00 — Virtuell
Hämophilie-Update 2021 20.10.2021 10:00 - 17:00 — online
RehaForum 2021 21.10.2021 - 22.10.2021 — Köln
Kommende Termine…
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