Sie sind hier: Startseite Abstracts Kurzfassungen
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kurzfassungen

29.10.2010 16:52
Corona-Effekte oder die Krise als Chance
30.03.2021

Corona-Effekte oder die Krise als Chance

Ausgabe 03 / 2021

Die Corona-Krise hat nicht nur die Ursachen für Lieferabrisse bei systemkritischen Medizinprodukten und Arzneimitteln offengelegt sowie die Folgen der Digitalisierungslücke im Gesundheitssystem transparent gemacht, sondern insbesondere die Konsequenzen grundlegender Führungsdefizite im Personal-Management der Krankenhäuser, der Berufsbild- und Standespolitik und dem Beschaffungsmanagement offenbart. Corona hat aber auch ein Umdenken im Hinblick auf Werte, Sinn und Zweck von Arbeitsinhalten und Verhaltensnormen sowie Rolle und Bedeutung von „am Bett tätigen Berufsgruppen“ in der Gesellschaft angestoßen. Es besteht dringender Handlungsbedarf seitens Politik, Gewerkschaften, Verbänden und Krankenhaus-Managern die Arbeitsbedingungen für „am Bett tätige Berufsgruppen“ familienfreundlicher zu gestalten und deren Entgeltsituation nachhaltig zu verbessern. Ebenso sind staatlicherseits Anreize für den Aufbau von heimischen Reserve-Produktionskapazitäten bei systemkritischen Medizinprodukten sowie Arzneimitteln zu schaffen, ein wertorientiertes Ausschreibungsverfahren zu etablieren, ein „Nationales Buying Center für den Krisenfall“ vorzubereiten und eine Verkürzung globaler Lieferketten ist zu realisieren, um deren Steuerbarkeit zu erleichtern sowie deren Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Mehr…

Blaupause für Früherkennung in ländlichen Regionen
30.03.2021

Blaupause für Früherkennung in ländlichen Regionen

Ausgabe 03 / 2021

Die Herzinsuffizienz, an der in Deutschland nicht nur rund 1,8 Millionen Menschen leiden, sondern auch mit am häufigsten versterben, hat ein großes Problem, aber damit auch eine fast ebenso große Chance: Diese Krankheit verläuft anfangs oft symptomlos, kann jedoch frühzeitig mit Hilfe der Magnetresonanztomografie (MRT) diagnostiziert werden. Wenn ein MRT denn für alle verfügbar wäre. In Metropolregionen und vor allem in Großstädten ist das der Fall, in ländlichen Regionen hingegen gibt es oft weder die nötigen diagnostischen Geräte noch spezialisierte Ärzte. Das soll sich ändern: Mit dem vom Innovationsfonds mit sieben Millionen Euro geförderten Projekt, das in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern ein Versorgungsmodell zur Früherkennung asymptomatischer Herzinsuffizienz in der Bevölkerung erproben soll – als „Blaupause für ähnliche Regionen“, wie Prof. Dr. med. Sebastian Ulrich Kelle, Oberarzt an der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie am Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB), erklärt. Ziel des Projekts HerzCheck ist es, betroffene Patienten nicht nur so früh wie möglich zu diagnostizieren, sondern so schnell wie möglich geeignete Maßnahmen zur Therapie und zur Minimierung von Risikofaktoren einleiten zu können. Dies unter anderem mit dem konzertierten Einsatz modernster Technik und Telemedizin.

Mehr…

„Auf die Digitalisierung muss  jeder eine eigene Antwort finden“
30.03.2021

„Auf die Digitalisierung muss jeder eine eigene Antwort finden“

Ausgabe 03 / 2021

Welche Chancen bringt die Digitalisierung für die Verbesserung der medizinischen Versorgung? Welche nutzenstiftenden Lösungen gibt es bereits und wie werden sie von Ärzten und Patienten gesehen? Am Beispiel des Diabetes bildet der Digitalisierungs- und Technologiereport (D.U.T) als durchaus einzigartiges Projekt aus Primärdatenerhebung und Aufarbeitung von Schwerpunkthemen nicht nur den Status quo ab, sondern will Hoffnung machen, Ängste abbauen, aber auch Problemfelder aufzeigen. Hinter dem D.U.T-Report stehen als Herausgeber die beiden Professoren Dr. Bernhard Kulzer und Dr. Lutz Heinemann sowie als Sponsor und Mit-Ideengeber das Pharmaunternehmen Berlin-Chemie, das im Interview mit „Monitor Versorgungsforschung“ von Michael Bollessen und Dr. Anja Selig vertreten wird.

Mehr…

Die Unschärfe falsch-positiver Testergebnisse
30.03.2021

Die Unschärfe falsch-positiver Testergebnisse

Ausgabe 03 / 2021

Kommentar von Prof. Dr. Franz Porzsolt (Vorstandsvorsitzender des Institute of Clinical Economics (ICE) e.V.) unter Mitarbeit von Philipp Legrum (Mitglied und Informatiker des Institute of Clinical Economics (ICE) e.V.)

Mehr…

Besser verständliche Risikokommunikation
30.03.2021

Besser verständliche Risikokommunikation

Ausgabe 03 / 2021

Kommentar von Prof. Dr. Reinhold Roski (Herausgeber von „Monitor Versorgungsforschung“) und Peter Stegmaier (Chefredakteur von „Monitor Versorgungsforschung)

Mehr…

Evidenzbasierte Entscheidungen statt Tunnelblick
30.03.2021

Evidenzbasierte Entscheidungen statt Tunnelblick

Ausgabe 03 / 2021

Berichte über seltene schwere Komplikationen im Zusammenhang mit der Verwendung des „Vaxzevria“-Impfstoffes von AstraZeneca haben zu einer erheblichen Verunsicherung der Impflinge geführt. Dazu schreibt das renommierte „Winton Centre for Risk and Evidence Communication“ der Universität Cambridge (Prof. David Spiegelhalter): „Alle medizinischen Behandlungen haben sowohl potenzielle Schäden als auch potenziellen Nutzen, und es ist wichtig, diese gegeneinander abwägen zu können“. In dem Artikel „Communicating the potential benefits and harms of the Astra-Zeneca Covid-19-vaccine“ (1) berichtet das Winton Centre über den potenziellen Nutzen und Schaden des Covid-19-Impfstoffs von AstraZeneca in Abhängigkeit von Alter und Expositionsrisiko. Demnach überwiegt der potenzielle Nutzen (vermiedene Aufnahme in die Intensivstation) die potenziellen Schäden (Blutgerinnsel) bei weitem. Nur bei Menschen unter 30, die ein geringes Expositionsrisiko haben, bringt das Impfen keinen Vorteil. Dazu meint Prof. Woods, ehemaliger Chef der Britischen Zulassungsbehörde, nach einem Bericht der „Financial Times“ (2), dass es „auf dem Kontinent keine solche evidenzbasierte Analyse“ gäbe und er den Eindruck habe, dass man dort „die Zahlen aus der Luft gegriffen“ habe.

Mehr…

Schnittstelle zwischen Ökonomie und Versorgungsforschung
30.03.2021

Schnittstelle zwischen Ökonomie und Versorgungsforschung

Ausgabe 04 / 2021

Bereits 2009 hatte die Universität Hamburg und das UKE im Rahmen einer konzertierten Aktion beschlossen, an mehreren Fakultäten Professuren im Bereich Gesundheitsökonomie/Versorgungsforschung zu schaffen, was in die Gründung des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) im Jahre 2011 führte. In diesem Jahr wird das Zentrum, gegründet von Prof. Dr. Mathias Kifmann (Fachbereich Sozialökonomie), Prof. Dr. Tom Stargardt (Fakultät für Betriebswirtschaft), Prof. Dr. Hans-Helmut König und Prof. Dr. Matthias Augustin (alle Universität Hamburg oder Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf – UKE) und Prof. Dr. Jonas Schreyögg – der als wissenschaftlicher Direktor die Leitungsfunktion inne hat – sein zehnjähriges Jubiläum feiern.

Mehr…

Krebspatienten können nicht warten
30.03.2021

Krebspatienten können nicht warten

Ausgabe 04 / 2021

Während der Covid-19-Pandemie haben Patienten weniger Untersuchungen zur Krebsvorsorge in Anspruch genommen. Auch im Gesundheitswesen selbst gab es Probleme durch fehlende Ressourcen und durch andere Prioritäten. Mit einer Literaturübersicht und mit Experteninterviews zeigen die Autoren, wie Gesundheitssysteme darauf reagieren.

Mehr…

30.03.2021

„Leistungsfähige Forschungsdateninfrastruktur“

Ausgabe 04 / 2021

„Digitalisierung für Gesundheit – Ziele und Rahmenbedingungen eines dynamisch lernenden Gesundheitssystems“ nennt der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, kurz SVR, sein aktuelles Gutachten, mit dem er – so das Vorwort – erneut seine Aufgabe erfüllen will, „Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und bestehenden Überversorgungen sowie Möglichkeiten und Wege zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens aufzuzeigen“.

Mehr…

Sehr heterogenes Bild der Ergebnis-Translation
30.03.2021

Sehr heterogenes Bild der Ergebnis-Translation

Ausgabe 04 / 2021

177 Förderprojekte im Bereich der Neuen Versorgungsformen gibt es aktuell (Stand: 7. Juli 2021) im Innovationsfonds. Davon sind 6 beendet, bei 34 weiteren wird ein Evaluations- und Ergebnisbericht erstellt. Ähnlich sieht es im Bereich der Versorgungsforschung aus. Von den insgesamt 261 geförderten Projekten sind inzwischen 29 beendet, bei 52 weiteren wird ein Ergebnisbericht erstellt. Auch liegen bereits die ersten Beschlussberichte zur Überführung in die Regelversorgung vor. Wie diese ausfielen, das gibt die inzwischen installierte relationale Datenbank des Innovationsausschusses jedoch nicht so ohne weiteres her. Da bleibt vorerst nur: Viele PDF-Dokumente öffnen, studieren und versuchen, die wichtigen Inhalte zu extrahieren.

Mehr…

KOMV-Konzept der „Partiellen Harmonisierung“
30.03.2021

KOMV-Konzept der „Partiellen Harmonisierung“

Ausgabe 04 / 2021

Mit dem Titel „Einheitsgebührenordnung von GOÄ und EBM vom Tisch“ versah KBV-Chef Dr. Andreas Gassen im Januar letzten Jahres eine Pressemitteilung (1) anlässlich des damals publizierten Gutachtens der „Honorarkommission für ein modernes Vergütungssystem“ (KOMV). Er war einer der ganz wenigen Stakeholder, die das 239-seitige Gutachten „Weiterentwicklung der Vergütung für ambulante Leistungen“, das aus Sicht der KBV immerhin „zur Weiterentwicklung der ärztlichen Vergütung weiterführende Ansätze“ bietet, kommentierten. Und kurz danach brach Corona über uns herein und das Gutachten (siehe dazu auch ein Beitrag von Prof. Kingreen S. 72 ff.) war scheinbar vergessen.

Mehr…

30.03.2021

Wie man mit einer guten Theorie arbeiten kann

Ausgabe 04 / 2021

In einem interessanten wissenschaftlichen Artikel (1), der vor kurzem im „Journal of Health Organization and Management“ erschienen ist, hat Prof. Dr. Lena Ansmann (Abteilung Organisationsbezogene Versorgungsforschung des Departments für Versorgungsforschung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) die bisher fast nicht im Gesundheitswesen angewandte Resource-Dependency-Theory (RDT) eingesetzt, um ihre Forschungsfrage zu lösen.

Mehr…

Unerwünschte Mitnahmeeffekte oder viel mehr?
30.03.2021

Unerwünschte Mitnahmeeffekte oder viel mehr?

Ausgabe 04 / 2021

Der bekannte Infektiologe und Versorgungsforscher Prof. Dr. Matthias Schrappe war mit seinem Autorenteam der erste, der in der Ad-hoc-Stellungnahme 3.0 „Zur Rolle der intensivmedizinischen Versorgung in der SARS-CoV-2/Covid-19-Epidemie“ (1) einen harten Verdacht äußerte, in dem er am 17. Mai dieses Jahres schrieb: „Auf jeden Fall scheint der Abfall der freien Betten eher Folge der Abnahme der Gesamtkapazität denn Folge einer vermehrten Inanspruchnahme durch Covid-19-Patienten zu sein.“ Für diese Aussage bekam er nicht nur viel Gegenwind, sondern teils massive persönliche Anfeindungen. Diese legten sich allerdings, als der Bundesrechnungshof seine in „Monitor Versorgungsforschung“ veröffentlichen Zahlen aufgriff und am 9. Juni in seinem „Bericht nach § 88 Absatz 2 BHO über die Prüfung ausgewählter coronabedingter Ausgabepositionen des Einzelplans 15 und des Gesundheitsfonds“ sogar beanstandete, „dass das derzeitige System der Ausgleichszahlungen unerwünschte Mitnahmeeffekte ermöglicht.“ Kürzlich meldete sich dazu im „Bild“-Format „Hart, aber weise“ (2) SPD-Gesundheitsexperte Prof. Dr. Karl Lauterbach zu Wort, der noch viel weitgehendere Verdachtsmomente äußerte.

Mehr…

30.03.2021

Impulse für eine zielgerichtete Weiterentwicklung

Ausgabe 04 / 2021

Der große Aufschrei blieb aus, als Prof. Josef Hecken, der unparteiische Vorsitzende des G-BA, in einem Interview mit der digitalen Ausgabe „FAS“ der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ mit dem Satz zitiert wurde: „Wir haben 700 Kliniken mehr als nötig“. Das aber hat er gar nicht gesagt, sondern ist Ergebnis einer simplen Rechnerei der FAS-Autoren, weil Hecken gesagt hatte: „Zurzeit haben wir 1.900 Krankenhäuser in Deutschland. 1.200 Kliniken wären jedoch genug, um die Versorgung im Notfall sicherzustellen.“ Mit diesen Zahlen bezieht er sich auf Aussagen aus der Bertelsmann-Studie „Neuordnung Krankenhaus-Landschaft“, durchgeführt durch das Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES), die allerdings von 1.400 respektive 600 sprach und ebenso postulierte, dass man auch mit „weniger Kliniken eine bessere Versorgungsqualität“ bekommt. In dieser Sache meldet sich nun auch der Verband der Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD) in Kooperation mit dem BKK Dachverband zu Wort, die in einem gemeinsamen Thesenpapier die „Zukunft der Krankenhausversorgung“ angehen und „neue Impulse für eine zielgerichtete Weiterentwicklung“ geben wollen.

Mehr…

30.03.2021

Thesen zur patientenorientierten Weiterentwicklung

Ausgabe 04 / 2021

Als Teil der 2018 gestarteten Initiative „Neustart! Reformwerkstatt für unser Gesundheitswesen“ der Robert Bosch Stiftung befasste sich ein Arbeitskreis ausgewiesener Fachleute mit der Fragestellung, wie die Sozialgesetzgebung, wesentlich das SGB V, weiterzuentwickeln ist für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung: Wie können die Sektoren aufgelöst werden und eine patientenorientiertere Gesundheitsversorgung gelingen? Wie erreicht man eine multiprofessionelle Leistungserbringung und neue verantwortliche Rollen in den Gesundheitsberufen? Wie können Regionen und Kommunen in ihrem Handeln für Gesundheit gestärkt werden? Die Publikation mit dem Titel „Neustart! für das Gesundheitsrecht“ bündelt die Ergebnisse des Arbeitskreises und beleuchtet wesentliche Rahmenbedingungen für die Weiterentwicklung unseres Gesundheitswesens. Sie soll Ansatzpunkte liefern, um notwendige Veränderungen einzuleiten und damit zu einem „Neustart!“ unseres Gesundheitssystems beitragen sowie – so der Untertitel der 116-seitigen, kostenlos als PDF zu beziehenden Aufsatzsammlung – einen Handlungskatalog für Politik und Selbstverwaltung liefern.

Mehr…

30.03.2021

Ein Vier-Säulen-Modell der Universitätsmedizin

Ausgabe 04 / 2021

Nach zweijähriger Tätigkeit legt der Wissenschaftsrat – 1957 gegründet als beratende Institution für Bund und Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Weiterentwicklung des Hochschulsystems sowie der staatlichen Förderung von Forschungseinrichtungen gegründet – Empfehlungen zur künftigen Rolle der Universitätsmedizin zwischen Wissenschafts- und Gesundheitssystem vor. Er rät, auch in Hinblick auf seine früheren Strukturempfehlungen aus den Jahren 2016, 2018 und 2019 zu einem, über die klassische Aufgabentrias von Forschung, Lehre und Krankenversorgung hinausgehenden Vier-Säulen-Modell der Universitätsmedizin.

Mehr…

Vorschlag für eine Wissensdatenbank Innovation
30.03.2021

Vorschlag für eine Wissensdatenbank Innovation

Ausgabe 04 / 2021

Wer die Beschluss-Empfehlungen des G-BA bezüglich der Übertragung oder Weiterführung der beendeten (Stand: 23.7.21) Innovationsfonds-Projekte – 6 bei Neuen Versorgungsformen, 29 bei Versorgungsforschung – liest, muss anerkennen, dass sich der Bundesausschuss viel Arbeit macht. Insbesondere bei dem Versuch, zwischen den einzelnen Förderprojekten sinnige Querverbindungen zu schaffen. Doch bleibt aufgrund der – vorsichtig formuliert – ausbaufähigen Datenhaltung sicher einiges an Wissen ungehoben, weil Querverbindungen durchaus – wohl eher zufällig – zwischen Projekten des Innovationsfonds möglich sind, nicht aber mit vielleicht ebenso wichtigen Detailergebnissen vieler anderer Projekte; und schon gar nicht mit solchen aus anderen Fördertöpfen (BMBF, DFG, BMG, EU etc.). Das möchte „Monitor Versorgungsforschung“ mit einem gemeinsam mit dem IT-Unternehmen metaphacts entwickelten Vorschlag ändern: einer agilen Datenbanklösung für alle Innovations-Projekte.

Mehr…

10. MVF-Kongress: Theorien der Versorgungsforschung
30.03.2021

10. MVF-Kongress: Theorien der Versorgungsforschung

Ausgabe 04 / 2021

Aus internationaler Perspektive gesehen, ist die deutsche Versorgungsforschung erstaunlich untertheoretisiert, erklärten die beiden Professoren Braithwaite und Mannion im Titelinterview von MVF 03/21. Und Professor Pfaff, einer der Wegbereiter der Versorgungsforschung in Deutschland, gibt den beiden im Titelinterwiew dieser Ausgabe recht. Anlass genug, den 10. Fachkongress von „Monitor Versorgungsforschung“ diesem hoch interessanten Thema zu widmen. Um Wissenschaft und Praxis zueinander zu bringen, wird in Kooperation mit dem Bundesverband Managed Care (BMC) am 7. Dezember 2021 in einer Präsenzveranstaltung mit dem Titel „Theorie wagen“ im Scharounsaal der AOK Nordost diskutiert, wie es denn in Deutschland um die Theorien der Versorgungsforschung und ausgehend davon um die Theorien über unser Gesundheitssystem bestellt ist.

Mehr…

„Wir brauchen ein neues  Logikmodell für unser System“
30.03.2021

„Wir brauchen ein neues Logikmodell für unser System“

Ausgabe 04 / 2021

In einem Panel der diesjährigen Handelsblatt-Tagung „Pharma“ diskutierten Dr. Dorothee Brakmann, Leiterin Marketing- und Sales-Strategie im Bereich Onkologie/Hämatologie sowie Mitglied der deutschen Geschäftsleitung bei Janssen, und Dr. Stefan Knupfer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK PLUS, Aspekte der „Value Based Healthcare“ – aus Sicht der Pharmaindustrie und aus Sicht einer großen Krankenkasse. Die inhaltlichen Übereinstimmungen vieler Aussagen waren derart frappant, dass „Monitor Versorgungsforschung“ die beiden bat, das Thema mit Dr. Dr. Klaus Piwernetz, einem der Autoren des Fachbuchs „Strategiewechsel jetzt!“, in einem gemeinsamen Interview nicht nur zu vertiefen, sondern auch mögliche Ansätze zu erarbeiten.

Mehr…

„Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“
30.03.2021

„Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“

Ausgabe 04 / 2021

Im Vorfeld des 20. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (06.-08. Oktober 2021) sprach „Monitor Versorgungsforschung“ mit dem Kongress-Präsidenten Prof. Dr. Holger Pfaff, der unter anderem fordert, dass die „Versorgungsforschung theorieorientierter“ werden muss. Er bezeichnet die damit zu zündende nächste Entwicklungsstufe „Versorgungsforschung 2.0“. Denn, so Pfaff weiter, die Versorgungsforschung sei in den letzten zwei Dekaden mit einer guten Methodik „weit gekommen“, müsse sich aber jetzt „weiter wissenschaftlich verbessern“, um den Punkt des schwer Erklärbaren – oder bei ganz neuen Ereignissen wie Covid-19 – den Punkt des noch nicht Erklärbaren überwinden zu können. Pfaff im Titelinterview von „Monitor Versorgungsforschung“: „Dieser Punkt ist jetzt erreicht.“

Mehr…

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Theorien der Versorgungsforschung

Termine
Zentrale Notaufnahme im Fokus 05.10.2021 08:30 - 17:00 — Düsseldorf
Lernen aus der Missing-Data-Krise: Die Rolle von Daten in der Versorgung 05.10.2021 17:00 - 18:00 — Virtuell
Hämophilie-Update 2021 20.10.2021 10:00 - 17:00 — online
RehaForum 2021 21.10.2021 - 22.10.2021 — Köln
Betriebliches GesundheitsManagement 2021 26.10.2021 - 27.10.2021 — Köln
Kommende Termine…
« Mai 2021 »
Mai
MoDiMiDoFrSaSo
12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31
Creative Commons License