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Kurzfassungen

29.10.2010 16:52
Vorschlag für eine Wissensdatenbank Innovation
30.03.2021

Vorschlag für eine Wissensdatenbank Innovation

Ausgabe 04 / 2021

Wer die Beschluss-Empfehlungen des G-BA bezüglich der Übertragung oder Weiterführung der beendeten (Stand: 23.7.21) Innovationsfonds-Projekte – 6 bei Neuen Versorgungsformen, 29 bei Versorgungsforschung – liest, muss anerkennen, dass sich der Bundesausschuss viel Arbeit macht. Insbesondere bei dem Versuch, zwischen den einzelnen Förderprojekten sinnige Querverbindungen zu schaffen. Doch bleibt aufgrund der – vorsichtig formuliert – ausbaufähigen Datenhaltung sicher einiges an Wissen ungehoben, weil Querverbindungen durchaus – wohl eher zufällig – zwischen Projekten des Innovationsfonds möglich sind, nicht aber mit vielleicht ebenso wichtigen Detailergebnissen vieler anderer Projekte; und schon gar nicht mit solchen aus anderen Fördertöpfen (BMBF, DFG, BMG, EU etc.). Das möchte „Monitor Versorgungsforschung“ mit einem gemeinsam mit dem IT-Unternehmen metaphacts entwickelten Vorschlag ändern: einer agilen Datenbanklösung für alle Innovations-Projekte.

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10. MVF-Kongress: Theorien der Versorgungsforschung
30.03.2021

10. MVF-Kongress: Theorien der Versorgungsforschung

Ausgabe 04 / 2021

Aus internationaler Perspektive gesehen, ist die deutsche Versorgungsforschung erstaunlich untertheoretisiert, erklärten die beiden Professoren Braithwaite und Mannion im Titelinterview von MVF 03/21. Und Professor Pfaff, einer der Wegbereiter der Versorgungsforschung in Deutschland, gibt den beiden im Titelinterwiew dieser Ausgabe recht. Anlass genug, den 10. Fachkongress von „Monitor Versorgungsforschung“ diesem hoch interessanten Thema zu widmen. Um Wissenschaft und Praxis zueinander zu bringen, wird in Kooperation mit dem Bundesverband Managed Care (BMC) am 7. Dezember 2021 in einer Präsenzveranstaltung mit dem Titel „Theorie wagen“ im Scharounsaal der AOK Nordost diskutiert, wie es denn in Deutschland um die Theorien der Versorgungsforschung und ausgehend davon um die Theorien über unser Gesundheitssystem bestellt ist.

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„Wir brauchen ein neues  Logikmodell für unser System“
30.03.2021

„Wir brauchen ein neues Logikmodell für unser System“

Ausgabe 04 / 2021

In einem Panel der diesjährigen Handelsblatt-Tagung „Pharma“ diskutierten Dr. Dorothee Brakmann, Leiterin Marketing- und Sales-Strategie im Bereich Onkologie/Hämatologie sowie Mitglied der deutschen Geschäftsleitung bei Janssen, und Dr. Stefan Knupfer, Stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes und Bevollmächtigter des Vorstandes der AOK PLUS, Aspekte der „Value Based Healthcare“ – aus Sicht der Pharmaindustrie und aus Sicht einer großen Krankenkasse. Die inhaltlichen Übereinstimmungen vieler Aussagen waren derart frappant, dass „Monitor Versorgungsforschung“ die beiden bat, das Thema mit Dr. Dr. Klaus Piwernetz, einem der Autoren des Fachbuchs „Strategiewechsel jetzt!“, in einem gemeinsamen Interview nicht nur zu vertiefen, sondern auch mögliche Ansätze zu erarbeiten.

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„Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“
30.03.2021

„Nichts ist praktischer als eine gute Theorie“

Ausgabe 04 / 2021

Im Vorfeld des 20. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (06.-08. Oktober 2021) sprach „Monitor Versorgungsforschung“ mit dem Kongress-Präsidenten Prof. Dr. Holger Pfaff, der unter anderem fordert, dass die „Versorgungsforschung theorieorientierter“ werden muss. Er bezeichnet die damit zu zündende nächste Entwicklungsstufe „Versorgungsforschung 2.0“. Denn, so Pfaff weiter, die Versorgungsforschung sei in den letzten zwei Dekaden mit einer guten Methodik „weit gekommen“, müsse sich aber jetzt „weiter wissenschaftlich verbessern“, um den Punkt des schwer Erklärbaren – oder bei ganz neuen Ereignissen wie Covid-19 – den Punkt des noch nicht Erklärbaren überwinden zu können. Pfaff im Titelinterview von „Monitor Versorgungsforschung“: „Dieser Punkt ist jetzt erreicht.“

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Das Corona-Paradoxon
29.03.2021

Das Corona-Paradoxon

Ausgabe 02 / 2021

Der 2. Charité-Versorgungsforschungskongress, wie der erste im letzten Jahr veranstaltet von der „Plattform – Charité Versorgungsforschung“, fand wie so viele Veranstaltungen dieser Tage rein online statt. Dennoch bot auch dieses Kongressformat einen hohen Zugewinn an Erkenntnissen. Zum einen durch das Satelliten-Symposium am ersten Kongressabend, das eine der vielen Innovationsfonds-Projekte der Charité aus dem Förderbereich „Neue Versorgungsformen“ vorstellte, zum anderen durch sieben am nächsten Tag parallel stattfindende Sessions. Besonders eindrücklich war jedoch – ebenso wie bereits im vergangenen Jahr – die Plenarsitzung. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Martin Möckel, dem aktuellen Sprecher der „Plattform – Charité Versorgungsforschung“, und Grußworten von Prof. Dr. Axel R. Pries (Dekan der Charité) und Prof. Dr. Martin E. Kreis (Vorstand Krankenversorgung der Charité) sprach in seiner Keynote Prof. Dr. Reinhard Busse von der Technischen Universität Berlin zu „Versorgung in Zeiten von Covid-19: Hat sie den Reformbedarf an das Gesundheitssystem geändert?“

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Mögliche Kollateralschäden von Covid-19 im Fokus
29.03.2021

Mögliche Kollateralschäden von Covid-19 im Fokus

Ausgabe 02 / 2021

Dass die Corona-Epidemie mit ihrer ersten und zweiten Covid-19-Welle auch zu verminderten Leistungsinanspruchnahmen im ambulanten wie stationären Sektor geführt hat, ist zumindest für die erste Welle mit Zahlen belegt – dafür haben vor allem Routinedatenauswertungen des WIdO, des BKK Dachverbands und des Zi gesorgt. Entsprechende Auswertungen aus der zweiten Welle wird es indes erst Mitte des laufenden Jahres geben, wenn mit immer noch recht hohem Zeitverzug die dazu benötigten Krankenkassendaten vorliegen.

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Was wäre, wenn es 1 Mrd. Corona-Impfdosen mehr gäbe?
03.02.2021

Was wäre, wenn es 1 Mrd. Corona-Impfdosen mehr gäbe?

Ausgabe 02 / 2021

Die fünfte Folge der „LMU Corona Lectures“ (1) kann als Highlight bezeichnet werden. Nach renommierte Virologen, Soziologen, Philosophen und Ethikern kam gestern Abend im Rahmen der öffentlichen und virtuellen Ringvorlesung Prof. Dr. Dr. h.c. Clemens Fuest, der Präsident des ifo Instituts, zu Wort. Sein Thema „Die Corona-Pandemie: Ökonomische Folgen und wirtschaftspolitischer Handlungsbedarf“. Er erklärte in seinem ebenso informativen wie spannenden Vortrag, wie sich die wirtschaftliche Bedeutung von Lockdowns tatsächlich darstellt und mit welcher Inzidenz sich die Wirtschaft trotz Corona erholen kann. Ganz besonders beschäftigte er sich indes mit der aktuellen Verfügbarkeit von Covid-19-Impfstoffen und stellte (und beantwortete) die Frage, was denn wäre, wenn in diesem Jahr 1 Milliarde Corona-Impfdosen mehr zur Verfügung stünden?

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Geschlechtsspezifische Präventionsmedizin & Frauengesundheit in unserer „Gesellschaft des längeren Lebens“
01.02.2021

Geschlechtsspezifische Präventionsmedizin & Frauengesundheit in unserer „Gesellschaft des längeren Lebens“

Ausgabe 03 / 2021

Gesundheit, ihre Erhaltung und Förderung sind zentrale Aufgaben in der Gesundheitsversorgung. Die kurative Medizin allein erreicht jedoch immer häufiger Grenzen, um den Folgen chronischer Krankheiten entgegenzuwirken angesichts der demografischen Entwicklung in unserer „Gesellschaft des längeren Lebens“ (Sondergutachten 2009 S. 18 ff, Sachverständigenrat „Koordination und Integration – Gesundheitsversorgung in einer Gesellschaft des längeren Lebens“)1. Diese Erkenntnisse trugen bei der evidenzbasierten Entwicklung der haus- und fachärztlichen Vollversorgungsverträge aufseiten der AOK Baden-Württemberg dazu bei, die biopsychosoziale Perspektive, einschließlich auch nicht-medikamentöser Betreuung, u.a. zu fördern und als gemeinsame Grundlagen mit den ärztlichen ambulanten Vertragspartnern zu vereinbaren, z.B. zu Rückenschmerzen und vielen weiteren, wachsenden Zivilisationsbeschwerden.

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Zur Rolle der intensivmedizinischen Versorgung in der SARS-2/Covid-19-Epidemie
01.02.2021

Zur Rolle der intensivmedizinischen Versorgung in der SARS-2/Covid-19-Epidemie

Ausgabe 03 / 2021

Die Autorengruppe ergänzt die Ausführungen aus Thesenpapier 4 und 6.1 um eine dritte Ad-hoc-Stellungnahme zur intensivmedizinischen Versorgung. In Korrektur der Version vom 16.5.2021 wurden in Kap. 4 die Zahlen der intensivmedizinisch behandelten Patienten auf den Tagewert bezogen, der Quotient Hospitalisierung/Intensivpflichtigkeit auf die Verweildauer von 10 Tagen korrigiert (Tab. 3) und eine Fußnote (Nr. 30) angefügt, die sich mit der Erklärungsmöglichkeit der Abnahme der Intensivbetten-Gesamtkapazität durch die Ausgliederung der pädiatrischen Intensivbetten auseinandersetzt. Stand: 16. Mai 2021, 12:00h, Update vom 17.5.2021

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Wie lassen sich potenziell vermeidbare Fälle in Notaufnahmen systematisieren und analysieren?
01.02.2021

Wie lassen sich potenziell vermeidbare Fälle in Notaufnahmen systematisieren und analysieren?

Ausgabe 03 / 2021

Ergebnisse einer Delphi-Befragung und retrospektiven Datenanalyse

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Stellungnahme 2.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19
01.02.2021

Stellungnahme 2.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Ausgabe 03 / 2021

Die Autorengruppe ergänzt anlässlich des aktuellen Gesetzgebungsverfahrens zum 4. Bevölkerungsschutzgesetz ihre bisherigen sieben Thesenpapiere um eine zweite dringliche Ad-hoc-Stellungnahme. „Das „Notbremsengesetz“ ist verfassungsrechtlich und rechtspolitisch hochproblematisch. Es knüpft den Eintritt von z. T. gravierenden Grundrechtseingriffen unverhältnismäßig an einen politisch willkürlich gesetzten und zudem unsicheren „Schwellenwert“, der als Steuerungswert untauglich und zudem durch die neuen Testungen beeinflussbar ist. Das Gesetz verkürzt den Rechtsschutz, reduziert ihn auf Normenkontrollklagen oder (begrenzt) Verfassungsbeschwerden und schließt den Verwaltungsrechtsweg vollständig aus, der eigentlich für diese Grundrechtseingriffe ein unverzichtbarer Rechtsschutz für den Bürger darstellt. Das föderalistische Prinzip wird desavouiert und jeglicher Ansatz differenzierter Maßnahmen der Pandemiebekämpfung wird ausgeschlossen.

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Biosimilarmarkt 2022: Gibt es eine Alternative zu exklusiven Rabattverträgen?
01.02.2021

Biosimilarmarkt 2022: Gibt es eine Alternative zu exklusiven Rabattverträgen?

Ausgabe 04 / 2021

Neben weiteren arzneimittelmarktrelevanten Themen wurden im Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) im Jahr 2019 auch Regularien festgeschrieben, die den Biosimilarmarkt in der GKV betreffen. Mit dem GSAV wurden einerseits bestimmte Neuregelungen bereits geschaffen und umgesetzt, zusätzlich aber auch weitere Veränderungen nach Ablauf einer Frist von drei Jahren in Aussicht gestellt. Letztere betreffen nicht zuletzt die geplante Austauschbarkeit von Biosimilars in der Apotheke ab 2022. Vor diesem Hintergrund wurden von den Autoren des vorliegenden Beitrags in einer wissenschaftlichen Ausarbeitung, welche als Vollpublikation online unter der Rubrik „eFirst“ des „Monitor Versorgungsforschung“ verfügbar ist (https://www.monitor-versorgungsforschung.de/efirst/Versorgung_Bios_2022/view), Überlegungen dahingehend angestellt, welcher Regulierungsrahmen insbesondere hinsichtlich der Preisbildung der besonderen Marktsituation der Biosimilars gerecht wird (Bauer et al. 2021). Das in diesem Zuge entwickelte Modell, welches als Alternative bzw. Gegenentwurf zu (teil-/exklusiven) Rabattvertragsausschreibungen – wie sie denklogische Folge der GSAV-Regelungen sein werden – gedacht ist, wird im Folgenden dargelegt. Dieses Erstattungs- und Preisbildungsmodell soll den in der Vollpublikation ausführlich analysierten Marktgegebenheiten im Sinne eines nachhaltigen Wettbewerbskonzepts im Biosimilarmarkt gerecht werden und in die gesundheitspolitische Diskussion eingebracht werden.

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Zunahme von Depressions- und Angststörungsdiagnosen während der Covid-19- Pandemie bei Kindern und Jugendlichen
01.02.2021

Zunahme von Depressions- und Angststörungsdiagnosen während der Covid-19- Pandemie bei Kindern und Jugendlichen

Ausgabe 04 / 2021

Seit seiner Erstbeschreibung in China im Dezember 2019 hat sich Covid-19 weltweit verbreitet und in der Folge eine schwere Pandemie ausgelöst (1). Um zu verhindern, dass die Gesundheitssysteme überfordert werden und um die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen, haben Regierungen weltweit eine Reihe von nicht-pharmazeutischen Maßnahmen in unterschiedlicher Intensität umgesetzt (2). In Deutschland umfassten diese Maßnahmen unter anderem die Schließung von Schulen und öffentlichen Spielplätzen sowie die Empfehlung an Unternehmen, Fernarbeit zu ermöglichen und zu erleichtern (3). Mehrere systematische Reviews und Meta-Analysen zeigen die erhöhte Prävalenz von psychischen Problemen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie bei erwachsenen Personen (4, 5). Es sind jedoch nicht nur Erwachsene, die von den Pandemiemaßnahmen betroffen waren. Die Coronavirus-Pandemie und der Lockdown wirkten sich auch auf das tägliche Leben von Kindern und Jugendlichen aus, unter anderem durch die Schließung von Schulen und das Fehlen von Aktivitäten im Freien. Eine Reihe von asiatischen und europäischen Studien hat gezeigt, dass ein erheblicher Anteil von Kindern und Jugendlichen unter psychischen Problemen infolge der Coronavirus-Pandemie oder der damit verbundenen Maßnahmen leidet (6-11).

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Ein modernes Vergütungssystem für eine integrierte Krankenversicherungsordnung
01.02.2021

Ein modernes Vergütungssystem für eine integrierte Krankenversicherungsordnung

Ausgabe 04 / 2021

Am 28.01.2020 hat die Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Vergütungssystem (KOMV) dem Bundesminister für Gesundheit ihre „Empfehlungen für ein modernes Vergütungssystem“ übergeben (KOMV 2019).1 Der Koalitionsvertrag für die 19. Legislaturperiode hatte ihr aufgetragen, „bis Ende 2019 unter Berücksichtigung aller hiermit zusammenhängenden medizinischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen“ Vorschläge für „ein modernes Vergütungssystem“ zu erarbeiten, „das den Versorgungsbedarf der Bevölkerung und den Stand des medizinischen Fortschritts abbildet“ (Koalitionsvertrag 2018, 4589-4594). Die Passage im Koalitionsvertrag zur Einsetzung der Wissenschaftlichen Kommission wurde durch einen bemerkenswerten Ausblick abgerundet: „Ob diese Vorschläge umgesetzt werden, wird danach entschieden“ (Koalitionsvertrag 2018, 4593f.). Diese putzige, weil ja irgendwie selbstverständliche Aussage war Ausdruck der Zerrissenheit der Koalition: Während Karl Lauterbach, der Chef-Verhandler der SPD für den gesundheitspolitischen Teil des Koalitionsvertrags, in der Zusammenführung der beiden Vergütungssysteme für ärztliche Leistungen einen Baustein eines einheitlichen Krankenversicherungssystem sah, dürften CDU/CSU mit diesem Satz die Absichtserklärung „für die Schublade“ verbunden haben (Jacobs 2020, 14).

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„Man rennt, man kommt gar nicht zur Ruhe“
01.02.2021

„Man rennt, man kommt gar nicht zur Ruhe“

Ausgabe 04 / 2021

Beschäftigte in den Pflegeberufen sind nicht erst seit der Covid-19-Pandemie häufigen psychischen und emotionalen Belastungen sowie schweren körperlichen Anforderungen ausgesetzt (Schmucker 2020). Aktuelle Veröffentlichungen haben sich bereits mit zusätzlichen Auswirkungen auf das Belastungserleben befasst. In einer Onlinebefragung von Hower et al. (2020) geben die befragten Leitungskräfte von Pflegeeinrichtungen und -diensten Sorge vor Covid-19-Infektionen von Pflegebedürftigen und Mitarbeitenden als stärkste Belastung an. Ähnliche Ergebnisse zeigt eine Erhebung unter Gesundheitsfachkräften, hier sorgen sich 73% der Befragten (n = 1.150) um die Gesundheit der Patienten bzw. Bewohner, noch mehr (83%, n = 1156) sorgen sich um die Gesundheit von Angehörigen und Freunden. Mehr als die Hälfte (54%, n = 624) fühlt sich durch die Pandemie in ihrem Arbeitsalltag gestresst (Wildgruber et al. 2020).

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Behandlungskonzepte und Sterblichkeit bei  Covid-19
01.02.2021

Behandlungskonzepte und Sterblichkeit bei Covid-19

Ausgabe 04 / 2021

Die Corona-Pandemie stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Die Sorge vor einer Überlastung war groß, insbesondere in Bezug auf intensivmedizinische Kapazitäten. Die Diskussion über die richtigen Präventions-, Therapie- und Versorgungskonzepte ist unverändert intensiv [1]. Neben symptomatischen Maßnahmen zählen Sauerstoffgabe, nicht-invasive und invasive Beatmung, eine Thromboembolieprophylaxe sowie die Gabe von Dexamethason bei schwerem Verlauf zum Behandlungskonzept bei Covid-19 [2]. Die Auswertung von Routinedaten im Verlauf der Pandemie kann zeitnah und ohne zusätzlichen Erhebungsaufwand die Surveillance über gesetzliche Verfahren sowie den Aufbau von Registern sinnvoll ergänzen. Der Verein Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser (QKK e. V.) hat daher sein trägerübergreifendes Qualitätsbenchmarking kurzfristig um das Thema Covid-19 ergänzt. Das Modul Covid-19 umfasst 27 Kennzahlen im QKK-Indikatorenset für 2021, u. a. zur intensivmedizinischen Versorgung, zu Komplikationen, zur Beatmung und zur Sterblichkeit (s. https://www.qkk-online.de/). Der QKK e. V. kann mit den Routinedaten seiner Mitgliedseinrichtungen einen Vergleich zwischen der ersten und zweiten Welle der Corona-Pandemie ziehen, um so eine Weiterentwicklung der Behandlungskonzepte bei Patienten mit Covid-19 zu unterstützen.

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Thesenpapier 7.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19
01.02.2021

Thesenpapier 7.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Ausgabe 01 / 2021

Das Thesenpapier 7.0 baut auf den vorangegangenen, jeweils in „Monitor Versorgungsforschung“ erschienenen Papieren (ab MVF 03/20) auf, aktualisiert die epidemiologische Analyse und beschäftigt sich im Schwerpunkt mit der Impfung und der Einordnung der Impfung in die aktuelle epidemiologische Situation und das Präventionskonzept. Nach Ansicht der Autoren ist die Organisation einer Impfkampagne eine der anspruchvollsten Aufgaben für eine Gesellschaft und muss wie eine Mehrfachintervention geplant (und evaluiert) werden, zudem ist die individuelle Aufklärung zur Impfung Pflicht. Auch sind drei Ziele und Strategien für die Impfkampagne denkbar, die im Volltext-Papier ausgeführt werden. Bei dem hier veröffentlichten Artikel handelt es sich um eine Kurzfassung der Vollversion, die bei MVF bereits in einer Online-First-Fassung erschienen ist. Stand; 10. Januar 2021, 12:00h

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Ein kritischer Blick auf altersgerechte Assistenzsysteme aus Stakeholdersicht
01.02.2021

Ein kritischer Blick auf altersgerechte Assistenzsysteme aus Stakeholdersicht

Ausgabe 01 / 2021

Seit 2008 hat allein das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) deutlich mehr als 100 Millionen Euro in Forschungs- und Entwicklungsprojekte für altersgerechte Assis- tenztechnik investiert1. Dazu gehören beispielweise Computerspiele zur Erhaltung der geistigen Fitness und Leistungsfähigkeit insbesondere älterer und hochbetagter Menschen oder Telemonitoring- und Telecare-Systeme zur Unterstützung der ärztlichen Versorgung vor allem in ländlichen Gebieten. Ebenso werden Pflegeroboter wie die Robbe Paro und Haushalts- bzw. Serviceroboter genannt, die Menschen mit physischen und psychischen Handicaps ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen sollen (Weber 2017). Auch andere Ministerien förder(te)n auf Bundes- und Landesebene in großem Maßstab entsprechende Vorhaben, darüber hinaus die Europäische Union. Begründet wird diese Förderung mit zwei gesellschaftlichen Entwicklungen, die beide anhaltend öffentlich diskutiert werden.

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Auswirkungen der  Rückenmarkstimulation (SCS) auf Schmerzdiagnosen und Kostenentwicklung bei aufladbaren und nicht wiederaufladbaren Neurostimulatoren
01.02.2021

Auswirkungen der Rückenmarkstimulation (SCS) auf Schmerzdiagnosen und Kostenentwicklung bei aufladbaren und nicht wiederaufladbaren Neurostimulatoren

Ausgabe 01 / 2021

Ziel dieser Untersuchung war es, die Versorgungssituationen von Patienten mit initialer SCS-Therapie zu beleuchten und die Auswirkungen auf Schmerzdiagnosen und Komorbiditäten sowie Kostenstrukturen in einem Zeitraum von einem Jahr vor bis drei Jahre nach Therapiebeginn zu betrachten. Durch die Vielfalt an internationaler Literatur zur Kosteneffektivität unterschiedlicher Gerätetypen, war die weiterführende Fragestellung, ob ein Unterschied auch im deutschen Kontext zu erkennen ist.

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01.02.2021

BMC-Digital-Kongress mit digitalen Problemen

Ausgabe 01 / 2021

Über 500 0nline-Teilnehmer verfolgten den ersten digital stattfindenden BMC-Kongress, der seit langer Zeit das erste große Treffen des Jahres für die Gesundheitsbranche ist, auf dem man sich trifft, austauscht, vernetzt, kennenlernt. Diesmal ist coronabedingt alles anders, was gleichblieb ist die Qualität der Vorträge und Sessions. Nach der Begrüßung durch Prof. Dr. Volker Amelung, dem Vorstandsvorsitzenden des BMC, hielt im ersten Kongresspart, simplifiziert überschrieben mit dem Begriff „digital“, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Eröffnungsrede. Diese wurde gefolgt von einer Keynote von Prof. Dr. Ellen Nolte (London School of Hygiene & Tropical Medicine), Klaus Bürg (Amazon Web Services) und Katharina Jünger (Teleclinic). Es moderierte die scheidende BMC-Geschäftsführerin Dr. Patricia Ex.

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Theorien der Versorgungsforschung

Termine
Zentrale Notaufnahme im Fokus 05.10.2021 08:30 - 17:00 — Düsseldorf
Lernen aus der Missing-Data-Krise: Die Rolle von Daten in der Versorgung 05.10.2021 17:00 - 18:00 — Virtuell
Hämophilie-Update 2021 20.10.2021 10:00 - 17:00 — online
RehaForum 2021 21.10.2021 - 22.10.2021 — Köln
Betriebliches GesundheitsManagement 2021 26.10.2021 - 27.10.2021 — Köln
Kommende Termine…
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