Sie sind hier: Startseite Abstracts Kurzfassungen
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Kurzfassungen

29.10.2010 16:52
„Eine Drehscheibe zwischen  Hausärzten und Kliniken“
01.02.2021

„Eine Drehscheibe zwischen Hausärzten und Kliniken“

Ausgabe 01 / 2021

Mit diesem Teil der Serie „Versorgungforschung made in“ stellt „Monitor Versor-gungsforschung“ erstmals ein Institut aus einem deutschsprachigen Nachbarland vor. Wenn hierzulande Versorgungsforscher bemängeln, dass die Public-Health-Förderung ab Ende der 80er Jahre nicht nachhaltig genug gewesen wäre und auch die Milliarden Euro aus dem Budgettopf des Innovationsfonds besser, auf alle Fälle anders, verteilt sehen wollen, können die österreichischen Forscher nur staunend den Kopf schütteln: Bei ihnen gab und gibt es weder noch. Umso erstaunlicher, dass es trotzdem eine rege Versorgungsforschungsszene in Österreich gibt. So zum Beispiel das Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz, seit seiner Gründung geleitet von Professorin Dr. med.univ. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch.

Mehr…

01.02.2021

Erlebte Probleme mit Gesundheitshinweisen

Ausgabe 01 / 2021

Fast 15.000 Studierende haben sich deutschlandweit an einer Onlinebefragung zur digitalen Gesundheitskompetenz in Zeiten von Corona beteiligt. Forschende der Universität Bielefeld und der Hochschule Fulda fragten nach der Informati-onssuche und -zufriedenheit, dem Umgang mit digitalen Informationen sowie der psychischen Gesundheit während der Pandemie. Der Großteil der Studierenden verfügt der Studie zufolge über eine ausreichende digitale Gesundheitskompetenz. Doch mehr als 42 Prozent der Befragten berichten von Schwierigkeiten, die Qualität der Gesundheitsinformationen zum Coronavirus zu bewerten.

Mehr…

10 Jahre AMNOG: die regionale Perspektive
01.02.2021

10 Jahre AMNOG: die regionale Perspektive

Ausgabe 01 / 2021

10 Jahre AMNOG (Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz) ist ein Anlass für viele individuelle oder auch institutionelle Statusberichte. In einem Workshop des UCEF in Rostock (Unabhängiges Centrum für Markt- und Sozialforschung) trugen Vertreter aus den Bereichen Gesundheitspolitik, Marktzugang und Erstattung ihre Erfahrungen zu Produktbewertungen zusammen.

Mehr…

Coronakrise: „ein Klimawandel für Ideen“
01.02.2021

Coronakrise: „ein Klimawandel für Ideen“

Ausgabe 01 / 2021

Das Janssen Open House, das in diesem Jahr erstmals digital stattfand, stand erneut für eine 360-Grad-Perspektive auf medizinisch relevante Themen der Gegenwart und Zukunft. Die Teilnehmer des #JOH2020 bekamen innovative und visionäre Impulse, erlebten aber auch einen – trotz des rein virtuellen Formats – durchaus intensiven Austausch. Mit dabei war unter anderen Dr. Paul Stoffels, der globale Forschungschef von Johnson & Johnson, der die Forschungsaktivitäten von Janssen, auch in Bezug auch Covid-19 vorstellte.

Mehr…

Antirheumatika: JAK-Inhibitoren auf dem Vormarsch
01.02.2021

Antirheumatika: JAK-Inhibitoren auf dem Vormarsch

Ausgabe 01 / 2021

Die medikamentöse Behandlung der Rheumatoiden Arthritis wurde in den letzten beiden Jahrzehnten um zwei neue Arzneimittelgruppen erweitert und bietet den Ärzten zusätzliche Therapieoptionen. Doch welche Empfehlungen zur Pharmakotherapie gibt es, wie sieht die Arzneimitteltherapie in der Praxis aus und wohin entwickelt sich diese möglicherweise weiter? Diese Fragen werden im folgenden Beitrag durch die Darstellung einzelner Aspekte in Ansätzen beleuchtet.

Mehr…

Public Reporting über Arztpraxen
01.02.2021

Public Reporting über Arztpraxen

Ausgabe 01 / 2021

Im Jahr 2016 hat die Bertelsmann Stiftung eine repräsentative Untersuchung veröffentlicht, in der sich 91 Prozent der Befragten dafür aussprachen, dass Arztpraxen, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen per Gesetz verpflichtet werden, ihre Qualität verständlich offen zu legen (Bertelsmann Stiftung, 2016). Dieses klare Ergebnis zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger von den Leistungserbringern im Gesundheitswesen Rechenschaft über die Qualität ihrer Arbeit verlangen, und zwar unabhängig davon, welche möglichen weiteren positiven Effekte mit Qualitätstransparenz einhergehen mögen. Diese Effekte sind vielfältig und wirken auf unterschiedlichen Ebenen (s. Abb. 1). Die Veröffentlichung von Qualitätsdaten soll den Qualitätswettbewerb anfachen, indem sie Leistungserbringer unmittelbar zu Qualitätsverbesserungen motiviert – aus fachlichem Eigenantrieb und/oder aufgrund gegenseitiger Beobachtung. Das zeigen nicht nur internationale Studien (Kumpunen, Trigg & Rodrigues, 2014); auch die seit 2005 gesetzlich verpflichtende Veröffentlichung von Qualitätsberichten durch die Krankenhäuser (§ 136b Abs. 1 Nr. 3 SGB V) hat zu Verbesserungen bei vielen der veröffentlichten Indikatoren geführt (IQTIG, 2019). Aber Transparenz sorgt auch dafür, dass Patienten bei ihren Wahlentscheidungen unterstützt werden. Ferner können Leistungs- und Qualitätsdaten der Steuerung und Planung von Anbieterstrukturen im Gesundheitswesen zugrunde gelegt werden. Faktisch geschieht das allerdings bisher noch nicht.

Mehr…

Einblicke in die Versorgungssituation von  Patienten mit einer  seltenen Erkrankung  in Deutschland
01.02.2021

Einblicke in die Versorgungssituation von Patienten mit einer seltenen Erkrankung in Deutschland

Ausgabe 01 / 2021

Seltene Erkrankungen bilden eine heterogene Gruppe von zumeist komplexen Krankheitsbildern. Sie verlaufen oft chronisch, einhergehend mit Invalidität und/oder eingeschränkter Lebenserwartung und führen häufig bereits im Kindesalter zu Symptomen. Etwa 80% der seltenen Erkrankungen sind genetisch bedingt oder mitbedingt, selten sind sie heilbar (BMG 2019) (Orphanet 2020) (Abb. 1). Aufgrund des seltenen Auftretens der familiären hypophosphatämischen Rachitis – einschließlich XLH – und der unzureichenden Datenlage in Deutschland, war das Ziel dieser Versorgungsforschung, epidemiologische Daten zu erheben sowie die Versorgungssituation und Pharmakoepidemiologie von Patienten mit gesicherter E83.30 ICD-10-Diagnose darzustellen. Für die retrospektiven Analysen wurden Routinedaten bzw. Abrechnungsdaten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) genutzt, die zunehmend an Bedeutung in der Versorgungsforschung gewinnen (Neubauer et al. 2014).

Mehr…

01.02.2021

5 Forderungen für mehr Innovation und Solidarität

Ausgabe 01 / 2021

„Gesundheit 2025 – 2 x 5 Thesen und Forderungen“ nennt ein Autoren-Sextett1 ein in einem Pre-Release der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft (MWV) Ende 2020 erschienenes Whitepaper mit dem Titel „Corona Future Management“2. Ihrer persönlichen Ansicht nach hat das Gesundheitssystem in Deutschland unter Beweis gestellt, dass es im Krisenfall eine hohe Koordinierungs- und Veränderungsdynamik entfalten könne. Nun werde die Aufgabe für die Zukunft sein, diese „neu gelebte Schnelligkeit und Pragmatismus auch in Zukunft – außerhalb von Krisenzeiten – zu bewahren.“

Mehr…

„Von der Symptomanalyse zur sinnstiftenden Care-Navigation“
01.02.2021

„Von der Symptomanalyse zur sinnstiftenden Care-Navigation“

Ausgabe 01 / 2021

„Das Symptom, das einen Nutzer dazu veranlasst hat, zu einem Arzt zu gehen oder die Ada-App zu nutzen, bestimmt alleine noch nicht, wie dringend medizinische Hilfe benötigt wird.“ Dieser Satz aus dem Interview mit Dr. Andreas Gilsdorf ist gerade in Zeiten von Corona hochaktuell: Meist werden Husten und Schnupfen auf einen grippalen Infekt hindeuten, aber eben nur meist. Genaueres kann nach einer weiterführenden Anamnese ein guter Arzt sagen, aber – falls dieser wie in einigen Ländern dieser Welt nicht so einfach verfügbar ist – eben auch eine App wie Ada Health, mit der – so Gilsdorf – „eine Art Care-Triage eingeführt wird, auf Basis eines Wahrscheinlichkeitsgrades sowie der Art und Stärke der Ausprägung der berichteten Symptome“.

Mehr…

01.02.2021

Ein „One-Stop-Shop“ für den Datenaustausch?

Ausgabe 01 / 2021

In einem im Evidence-Based Medicine-Journal von BMJ erschienenen Open-Access-Artikel mit der Headline „From publication bias to lost in information: why we need a central public portal for clinical trial data“ fordern die zwei IQWiG-Mitarbeiterinnen Beate Wieseler und Natalie McGauran ein zentrales öffentliches Portal für klinische Studiendaten. Dies sei, so die Autorinnen, als „Vorschlag zur Sicherstellung eines effizienten und vollständigen Zugangs zu klinischen Studiendaten“ zu verstehen.

Mehr…

„Die Effizienzpotenziale liegen an den Sektorengrenzen“
01.02.2021

„Die Effizienzpotenziale liegen an den Sektorengrenzen“

Ausgabe 01 / 2021

Wer den Namen OptiMedis hört oder liest, denkt dabei automatisch an Dr. h.c. Helmut Hildebrandt, den Mitgründer des Unternehmens für Management, Analytik und Forschung im Gesundheitswesen, seit Jahren ein unermüdlicher Missionar, ja Apologet sektorübergreifender Versorgungsmodelle, wobei es inzwischen weit mehr als nur das Startprojekt „Gesundes Kinzigtal“ gibt. Dass OptiMedis viel mehr macht – insbesondere in der Versorgungsforschung –, ist bisher noch nicht so bekannt. Die Hintergründe und Themenschwerpunkte beschreibt Dr. Oliver Gröne, PhD MSc, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der OptiMedis AG. Er zeichnet für die Bereiche Analytics, Research & Innovation sowie Organisation verantwortlich.

Mehr…

Über die Sonnen- und Schattenseiten bei Großprojekten
01.02.2021

Über die Sonnen- und Schattenseiten bei Großprojekten

Ausgabe 01 / 2021

Bei der Online-Fachtagung „Strukturmigration mittels komplexer Intervention“ von IGiB StimMT, die Ende letzten Jahres stattfand, wurden in drei Workshops zum einen die „Ökonomische Dimensionen der Ambulantisierung“ (Teil 1, MVF 06/20), zum anderen die „Evaluation komplexer Interventionen“ (wird in MVF 02/21 publiziert) und zum Dritten die „Sonnen- und Schattenseiten bei der Führung von Großprojekten des Innovationsfonds“ thematisiert. Diesem Thema widmet sich dieser Teil der Berichts-Triologie.

Mehr…

„Die Covid-Pandemie hat die Anforderungen verschoben“
01.02.2021

„Die Covid-Pandemie hat die Anforderungen verschoben“

Ausgabe 01 / 2021

Im Titelinterview mit „Monitor Versorgungsforschung“ beschreibt Prof. Dr. med. Jörg Meerpohl, der Direktor von Cochrane Deutschland, wie sich Cochrane ebenso wie die gesamte Methodik-Szene ständig weiterentwickelt. Hierbei spielt unter anderem der GRADE-Ansatz eine maßgebliche Rolle, der vor allem im Kontext von systematischen Übersichtsarbeiten herangezogen wird, um die beste verfügbare Evidenz für einen Endpunkt zu bewerten. Hieran arbeitet Meerpohl mit seinem Team auch im Fall der Covid-19-Pandemie, in der die verfügbare Studienevidenz gesichtet, strukturiert und bewertet wird. Gerade hier will und muss die gesamte Community – und auch Cochrane – schneller werden als bisher, denn – so Meerpohl – „die Covid-Pandemie hat die Anforderungen verschoben, und das ist auch gut so“.

Mehr…

Kennzahlen zur stationären Versorgung von Covid-19-Patienten in kleineren und mittleren Krankenhäusern
07.12.2020

Kennzahlen zur stationären Versorgung von Covid-19-Patienten in kleineren und mittleren Krankenhäusern

Ausgabe 06 / 2020

Die Corona-Pandemie ist seit Anfang 2020 das beherrschende Thema für das deutsche Gesundheitswesen. Für Fragestellungen der Versorgungsforschung mussten Datengrundlagen wie Register und Meldeverfahren geschaffen werden. Alternativ können die auf gesetzlicher Grundlage erfassten Routinedaten zur Gewinnung von Erkenntnissen über die Gesundheitsversorgung in der Pandemie genutzt werden. Hierzu wurden im Verein Qualitätsindikatoren für Kirchliche Krankenhäuser – QKK e.V. 18 Kennzahlen zu Covid-19 definiert und für Auswertungen zum ersten Halbjahr 2020 genutzt. Diese geben einen Überblick zur Versorgung betroffener Patienten in kleineren und mittleren Krankenhäusern kirchlicher Träger. Der Anteil von Patientinnen und Patienten mit Covid-19 an allen stationären Behandlungsfällen betrug im untersuchten Zeitraum 0,47%. Von diesen Patienten verstarben 17,77% im Krankenhaus. Rund 30% der Patienten mit Covid-19 wurde auf Intensivstationen behandelt, ein Fünftel der Patienten mit Covid-19 wurde beatmet. Damit waren auch kleinere und mittlere Krankenhäuser in der Breite von der Corona-Pandemie getroffen. Die Krankenhäuser hatten für diese Patienten maximale Therapiemöglichkeiten vorzuhalten. Im Vergleich zu anderen Untersuchungen zeigten sich Unterschiede, bei denen strukturelle Gegebenheiten von Bedeutung sein können.

Mehr…

Thesenpapier 5.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19
07.12.2020

Thesenpapier 5.0 zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Ausgabe 06 / 2020

Der deutlich ansteigende Anteil positiver Testergebnisse auf jetzt über 2,5% weist darauf hin, dass die Epidemie in der Bevölkerung eine weite Ausbreitung gefunden hat. Wie die Autorengruppe in ihrer Ad-hoc-Stellungnahme anlässlich der Ergebnisse der Kanzlerin/Ministerpräsidenten-Konferenz am 14. Oktober 2020 zum Ausdruck gebracht hat, wären die politischen Führungen aufgerufen gewesen, statt eines immer weiter perpetuierten Bedrohungsszenarios einerseits einen positiv konnotierten Diskussionsprozess zu beginnen, wie die allgemeinen Präventionsmaßnahmen mit spezifischen Maßnahmen kombiniert werden können, und wie andererseits eine adäquate Teststrategie auszusehen hat. Dies alles mit dem Ziel, zu einer spezifischen Prävention als Grundlage einer „Stabilen Kontrolle“ der SARS-CoV-2-Epidemie zu kommen.

Mehr…

KI gegen hohe Dunkelziffer unentdeckter Erkrankungen
07.12.2020

KI gegen hohe Dunkelziffer unentdeckter Erkrankungen

Ausgabe 06 / 2020

Jeder zweite Patient mit Hepatitis C weiß nichts von seiner Krankheit und wird auch nicht behandelt, obwohl es etliche erfolgversprechende Therapien gibt. Forscher von IQVIA zeigen, dass künstliche Intelligenz diese Lücke schließen könnte. Sie entwickelten einen Algorithmus, um Personen mit hohem HCV-Risiko anhand von Patientendaten zu identifizieren.

Mehr…

„Hochwertige und am Menschen orientierte Gesundheitsversorgung“
07.12.2020

„Hochwertige und am Menschen orientierte Gesundheitsversorgung“

Ausgabe 06 / 2020

Die Ruhr-Universität Bochum (RUB) war 1962 die erste Universitätsneugründung in der Bundesrepublik, mit aktuell immerhin zehn Fakultäten, darunter die Medizinische Fakultät, u.a. mit der Abteilung für Allgemeinmedizin. Die Anfänge der RUB-Allgemeinmedizin reichen mehr als 25 Jahre zurück. Was zunächst als kleiner Lehrbereich begann, wurde im Laufe der Jahre zu einer eigenständigen Abteilung, die zunehmend auch Projekte in der Versorgungsforschung realisiert. Mit der Neubesetzung des Lehrstuhls durch Univ.-Prof. Dr. med. Horst Christian Vollmar wurde im Jahr 2018 die Forschung neu aufgestellt und strategisch auf vier Herausforderungen fokussiert.

Mehr…

Herdenimmunität ist „ein gefährlicher Trugschluss“
07.12.2020

Herdenimmunität ist „ein gefährlicher Trugschluss“

Ausgabe 06 / 2020

Mittlerweile haben knapp 5.000 Wissenschaftler und Healthcare Professionals das sogenannte „John-Snow-Memorandum“ zu Covid-19 mitunterzeichnet, das am 10. Oktober 2020 in der Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht worden, aber ebenso auf dem Onlineportal des gleichnamigen Memorandums zu finden ist. In diesem hochspannenden Statement fordern die Autoren „eine klare Kommunikation über die von Covid-19 ausgehenden Risiken und wirksame Strategien zu deren Bekämpfung“, warnen jedoch vehement vor einer „durch Infektionen erworbenen Populationsimmunität“, die zu einer Bevölkerung mit niedrigem Risiko führen würde. Dies sei, so die Autoren des Memorandums, „ein gefährlicher Trugschluss, der nicht durch wissenschaftliche Beweise belegt ist“. Zwei gewichtige Einwürfe aus Deutschland unterstützen diese internationale Initiative: Das ist zum einen ein Statement der Gesellschaft für Virologie (GfV), zum anderen die Autorengruppe um Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, die anlässlich der Konferenz der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidenten der Länder vom 14.10.2020 ihre inzwischen sechs in „Monitor Versorgungsforschung“ publizierten Thesenpapiere um eine „dringliche Ad-hoc-Stellungnahme“ ergänzt.

Mehr…

PVK-Aufruf zum „best point of care“-Ansatz
07.12.2020

PVK-Aufruf zum „best point of care“-Ansatz

Ausgabe 06 / 2020

Der auch von den österreichischen Publikumsmedien durchaus goutierte „Primärversorgungskongress“ (PVK) fand in diesem Jahr zum 5. Mal statt – natürlich diesmal komplett online und zudem kostenlos. Erneut vom Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung (IAMEV) der Medizinischen Universität Graz gemeinsam mit dem Österreichischen Forum für Primärversorgung (OEFOP) veranstaltet, hat sich in der österreichischen Healthcare-Veranstaltungslandschaft bereits längst etablierte Kongress aufgrund der Dimension von Corona und der großen Bedeutung für die Primärversorgung mit der Corona-Pandemie beschäftigt. Das Thema: „Primärversorgung in Zeiten einer Pandemie“. Das Kongressprogramm bot einen Mix aus inter-/nationalen Keynotes, Sessions zu Erfahrungen aus der Praxis und zu versorgungsrelevanten Themen für die Praxis sowie Live-Webinare mit der Möglichkeit zur Diskussion für alle Online-Teilnehmer.

Mehr…

07.12.2020

GKR ist ein Problemfall für die klinischen Krebsregister

Ausgabe 06 / 2020

Das im Auftrag des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) vom Prognos-Institut erstellte Gutachten zum „Stand der klinischen Krebsregistrierung zum 31.12.2019“ erntet Kritik. „Das Gutachten beruht ausschließlich auf Angaben aus den Erfüllungsberichten der Krebsregister, die von den jeweiligen Landeskrankenkassen zur Verfügung gestellt wurden. Externe Experten wurden bei der Evaluation der Daten nicht hinzugezogen und auch die klinischen Krebsregister selbst, wie in der Vergangenheit üblich, wurden nicht gehört“, rügt Prof. Dr. Monika Klinkhammer-Schalke, Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT). Es sei fraglich, ob die Kassen angesichts ihres unmittelbaren Interessenkonflikts die notwendige Unabhängigkeit für die Bewertung der Leistungen der Klinischen Krebsregister besäßen.

Mehr…

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Theorien der Versorgungsforschung

Termine
Zentrale Notaufnahme im Fokus 05.10.2021 08:30 - 17:00 — Düsseldorf
Lernen aus der Missing-Data-Krise: Die Rolle von Daten in der Versorgung 05.10.2021 17:00 - 18:00 — Virtuell
Hämophilie-Update 2021 20.10.2021 10:00 - 17:00 — online
RehaForum 2021 21.10.2021 - 22.10.2021 — Köln
Betriebliches GesundheitsManagement 2021 26.10.2021 - 27.10.2021 — Köln
Kommende Termine…
« Mai 2021 »
Mai
MoDiMiDoFrSaSo
12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31
Creative Commons License