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Alle Beiträge in MVF im Überblick

19.10.2021 15:17
Hier finden Sie alle redaktionellen und wissenschaftlichen Artikel, die in "Monitor Versorgungsforschung" seit 2012 erschienen sind.

Alle Artikel sind zudem "open access" verfügbar.

„Wir brauchen einen neuen Aufbruch in der Versorgungsforschung“
31.07.2022

„Wir brauchen einen neuen Aufbruch in der Versorgungsforschung“

Ausgabe 04 / 2022

Der 21. Deutsche Kongress für Versorgungsforschung, der vom 5. bis 7. Oktober 2022 in Potsdam stattfinden wird, steht unter dem Motto „Versorgungsforschung – Nutzen für die klinische Praxis – Potentiale und Perspektiven“. Es solle, so schreibt Prof. Dr. med. Peter Falkai in seiner Begrüßung als Kongresspräsident, zuvörderst diskutiert werden, „welchen Nutzen die Versorgungsforschung für die klinische Realität und somit konkret für Patient:innen bereithält“. Was Falkai, hauptberuflich Direktor der Psychiatrischen Klinik des LMU Klinikums München, darunter versteht, erklärt er im Titelinterview von „Monitor Versorgungsforschung“. Seine wichtigsten Hauptforderungen: Vernetzung, Replizierbarkeit, Qualitätsstandards und -kontrolle sowie „Back Translation“.

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„Das Fundament der Wissenschaft ist die theoretische Fundierung“
31.07.2022

„Das Fundament der Wissenschaft ist die theoretische Fundierung“

Ausgabe 04 / 2022

Mit dem MVF-Fachkongress „Theorie wagen“ im Dezember 2021 und dem MVF-Theorie-Baukasten möchte „Monitor Versorgungsforschung“ die Aufmerksamkeit der Versorgungsforscher:innen auf das Thema fokussieren. Auch wenn es einen „Grundkonflikt zwischen Grundlagen- und Anwendungsforschung“ gibt, wie Prof. Dr. Holger Pfaff (Direktor des Instituts für Medizinsoziologie, Versorgungsforschung und Rehabilitationswissenschaft in Köln) zu Protokoll gibt, hält Prof. Dr. Jörg Sydow (Lehrstuhl für Unternehmenskooperation des Management-Departments der Freien Universität Berlin) im Grundsatzinterview mit „Monitor Versorgungsforschung“ entgegen, dass es sich immer lohnen würde, sich mit Theorien zu beschäftigen, weil diese „wie ein intelligentes Brennglas“ wirkten: „Man weiß genau, was man schärfer sieht.“

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Health Literacy „Schlüssel für ein gesundes Leben“
31.07.2022

Health Literacy „Schlüssel für ein gesundes Leben“

Ausgabe 04 / 2022

Bei den letzten beiden MVF-Fachkongressen „Impfstatus 2021“ und „Impfstatus 2022“ wurde immer wieder ein SGB-V-Paragraf genannt, der geeignet sein könnte, die Impfquoten generell zu erhöhen. Doch gibt es derzeit bundesweit keinen einzigen Vertrag dieser Art zwischen Kassen und Ärzteschaft. Warum das so ist und was man tun kann, dies zu ändern, dem ging der MVF-Fachkongress „Quo vadis Impfquote?“ nach, der am 30. Juni 2022 online stattfand.

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Durchbruch beim diabetischen Fußsyndrom
31.07.2022

Durchbruch beim diabetischen Fußsyndrom

Ausgabe 04 / 2022

„Der Selektivvertrag gemäß § 140a konnte im Einvernehmen aller Vertragspartner zum 31.03.2022 beendet werden.“ Das schrieb am 13. Juni dieses Jahres der Bundesverband der Niedergelassenen Diabetologen e. V. (BVND) in einer Pressemeldung. Die Freude ist berechtigt, weil das Ende des Selektivvertrags den lang ersehnten Übergang in die Regelversorgung bedeutet: Seit 2008, als bei der AOK Nordost zum ersten Mal Ansätze zur Versorgungsoptimierung bei DFS-Patient:innen diskutiert wurden, kämpfen die Mitarbeiter:innen der Kasse gemeinsam mit Diabetolog:innen, dem Berliner Fußnetz, dem BVND – mit der medialen Unterstützung von „Monitor Versorgungsforschung“ – für einen unbefristeten Fußvertrag mit allen Krankenkassen.

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„Die gematik muss die richtige Balance finden“
31.07.2022

„Die gematik muss die richtige Balance finden“

Ausgabe 04 / 2022

„Was ist der richtige Weg, um Daten in einer vernünftigen Form besser für Forschungszwecke und für die richtigen Auswertungssysteme zur Verfügung zu stellen? Wer hat auf Dauer die Führung und setzt die Standards? Was können wir vom US-Versandhändler Amazon und dessen Amazon Care lernen? Und schließlich: Wer investiert künftig wo? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich Dr. Franziska Thomas, Partnerin bei der Strategieberatung Arthur D. Little, im Interview mit „Monitor Versorgungsforschung“. Sie plädiert für einen „vernünftigen und gleichzeitig verantwortungsvolle Umgang mit Daten“, der möglich sein muss, um einerseits die Patientenversorgung mittels digital unterstützter Systeme zu optimieren und die Lebensqualität von Patienten zu erhöhen, jedoch andererseits auch das „Verständnis und Wissen um Behandlungserfolge“ zu verbessern. Ihr Petitum: „Wir müssen insgesamt ein ganzes Stück schneller werden und die richtigen Systeme aufsetzen.“

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Status quo und Perspektiven der Zweitmeinung
31.07.2022

Status quo und Perspektiven der Zweitmeinung

Ausgabe 04 / 2022

Das vom Innovationsfonds geförderte Projekt ZWEIT (Bestandsaufnahme und Bedarfsanalyse von medizinischen Zweitmeinungsverfahren in Deutschland)(1) (Fördernummer 01VSF18014) zielte einerseits darauf ab, das aktuelle Angebot von Zweitmeinungsverfahren in Deutschland abzubilden und andererseits die Inanspruchnahme und Bedürfnisse einer zweiten Meinung aus Sicht der Patient:innen und Ärzt:innen zu untersuchen.

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7. Ad-hoc-Stellungnahme zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19
22.07.2022

7. Ad-hoc-Stellungnahme zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19

Ausgabe 04 / 2022

Die 7. Ad-hoc-Stellungnahme der Thesenpapier-Autorengruppe beschäftigt sich mit dem Thema der geänderten STIKO-Empfehlung vom 25. Mai zur Impfung bei Kindern. Überraschend hat sich die Ständige Impfkommission (STIKO) am 24. Mai doch für die (einmalige) Impfung gesunder Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mit einem mRNA-Impfstoff ausgesprochen, vorzugsweise mit „Comirnaty“. Doch beziehen sich die der geänderten Empfehlung zugrunde liegenden Studien ausschließlich auf Erwachsene, eine Evidenz für diese Altersgruppe ergibt sich aus der Wissenschaftlichen Begründung nicht. Folglich heißt es bei der STIKO dann auch, dass die Empfehlung vorsorglich ausgesprochen werde, weil ein erneuter Anstieg von SARS-CoV-2-Infektionen im kommenden Herbst zu erwarten sei. Offen dabei ist, ob überhaupt eine neue Variante kommen wird (wahrscheinlich) und ob der auf dem Wildtyp basierende Impfstoff dagegen hilft (fraglich). Stand: 23.6.2022, 18:00h

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Fachkräftemangel in der Pädiatrie
22.07.2022

Fachkräftemangel in der Pädiatrie

Ausgabe 04 / 2022

Kleine Kinderkliniken in Mecklenburg-Vorpommern sind von Schließungen betroffen bzw. bedroht, und das, obwohl die Zahl chronisch kranker Kinder, z.B. mit Diabetes, Asthma und Übergewicht, steigt. Inzwischen leidet jedes sechste Kind an einer chronischen Gesundheitsstörung [1]. Sowohl wirtschaftliche Faktoren, wie eine problematische Vergütung über das DRG-System, als auch personelle Faktoren beeinflussen den Klinikbetrieb der kleinen Kinderkliniken. Auf personeller Ebene stehen die Kliniken untereinander im Konkurrenzkampf um Assistenz- und Fachärzt:innen – zusätzlich aber auch in Konkurrenz zu einer Niederlassung bezogen auf Fachärzt:innen. In diesem Wettbewerb haben kleine Abteilungen unabhängig von der Fachrichtung einen Attraktivitätsmalus insofern, dass zur Aufrechterhaltung der Versorgung eine ungleich höhere Dienstfrequenz der Ärzt:innen notwendig ist. Um ein 24-Stunden-Dienstsystem vorhalten zu können, ist ein hoher personeller Aufwand notwendig. Diese Vorhaltekosten sind bei den kleineren Abteilungen weitestgehend unabhängig davon, wie viel Planbetten sie vorhält, da ein personeller Grundstock qualifizierten Personals notwendig ist. Steigt die Fallzahl bei gleichbleibendem Personalaufwand, so ist eine bessere Ertragslage anzunehmen [2]. Personaluntergrenzen für ärztliches Personaläquivalent zu den Pflegepersonaluntergrenzen gibt es nur in Form der „Facharztstandards“ und bei Perinatalzentren, den „Cashcows“ der stationären Kinder- und Jugendmedizin, die aber nur an großen Kliniken vorgehalten werden.

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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