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Alle Beiträge in MVF im Überblick

19.10.2021 15:17
Hier finden Sie alle redaktionellen und wissenschaftlichen Artikel, die in "Monitor Versorgungsforschung" seit 2012 erschienen sind.

Alle Artikel sind zudem "open access" verfügbar.

Qualität und Patientensicherheit im Licht der SARS-CoV-2-Epidemie
28.01.2022

Qualität und Patientensicherheit im Licht der SARS-CoV-2-Epidemie

Ausgabe 01 / 2022

Viele Themen, die in den letzten Jahren die gesundheitspolitische Diskussion in Deutschland und im internationalen Rahmen stark bestimmt haben, sind durch die Corona-Krise in einen fast entrückt erscheinenden Hintergrund getreten1. Qualitätsorientierung als zentrales Paradigma – wem ist heute noch die Intensität präsent, mit der Mitte des letzten Jahrzehnts die Qualitätsoffensive diskutiert wurde, die Patientensicherheitsthematik ganz im Vordergrund stand, wettbewerbliche Elemente wie Pay for Performance die Gemüter erhitzte, die Patientenautonomie als größtes Gut hochgehalten und die Patient-Reported Outcomes als Cornerstones der Qualitätsmessung gefeiert wurden. Vielleicht besteht heute die schwierigste Aufgabe darin, zwischen der durch Corona bestimmten Gegenwart und den Themensetzungen dieser entfernt erscheinenden Vergangenheit wieder eine Kontinuität herzustellen. Nicht alles kann ja falsch gewesen sein, aber auf der anderen Seite muss erkannt werden, dass durch Corona einige der als unverrückbar gehaltenen Annahmen und Gewiss-heiten von vor gerade eineinhalb Jahren einer intensiven Diskussion und Ergänzung bedürfen. Im vorliegenden Text kann nur das Problem skizziert und anhand einiger Beispiele ein Arbeitsprogramm vorgestellt werden. Eine ausführliche Ableitung der konzeptionellen Konsequenzen auf der Basis der bisherigen Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie und der fachlich-wissenschaftlichen Grundlagen der Qualitäts- bzw. Sicherheitsdiskussion der letzten Jahrzehnte muss der vertiefenden Diskussion der nächsten Jahre vorbehalten bleiben und wird einen erheblich größeren Umfang einnehmen. ckende akute Erkrankungen wie Schlaganfall und Myokardinfarkt seltener dokumentiert. Die Verhaltensänderung, die sich aus der Umsetzung strenger Hygieneregeln ergab, könnte auch zu einem „echten“ Rückgang der Raten von Nicht-Covid-19-Infektionskrankheiten geführt haben (5,6). Mit anderen Worten: Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie könnten auch die Ausbreitung anderer Keime beeinflusst haben, die Atemwegsinfektionen (AI) und gastrointestinale Infektionen (GI) verursachen. Aus diesem Grund wollten die Autoren in der vorliegenden Studie die Häufigkeit dieser AI und GI während der Covid-19-Pandemie anhand von Daten aus einer großen Datenbank untersuchen, in die anonymisierte Behandlungsinformationen von Haus- sowie von Kinder- und Jugendärzten in Deutschland einfließen.

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„Die Zukunft beginnt bereits jetzt“
01.12.2021

„Die Zukunft beginnt bereits jetzt“

Ausgabe 06 / 2021

„Lückenlose und nachhaltig optimierte Versorgungsketten statt Versorgungslücken“ postuliert das Strategiepapier „Vivantes 2030“, wobei – so die Vorstellung und Hoffnung – die dann zu leistende Gesundheitsversorgung in einem „klugen Netzwerk“ aus stationären Kompetenzzentren der Maximalversorgung und regionalen, patientennahen Gesundheitszentren mit integrierten Notfall- und Facharztkapazitäten erfolgen soll. Den weiten Weg dahin, die Aufgaben, Herausforderungen, aber auch Hürden beschreibt im Titelinterview von „Monitor Versorgungsforschung“ Dr. Johannes Danckert, Vorsitzender der Geschäftsführung (komm.) Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH. Er sagt: „Das sind keine bloßen Visionen, sondern Maßnahmenpakete, die mit exakten Zeitplänen und Kennzahlen hinterlegt sind.“

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„Mit Wearables auf dem Weg zur Daten-Äquivalenz zu RCT“
29.11.2021

„Mit Wearables auf dem Weg zur Daten-Äquivalenz zu RCT“

Ausgabe 06 / 2021

Kann man über Wearable-Daten das psychische Wohlbefinden anhand von Daten über den Schlaf und die Aktivität erkennen? Können Wearables helfen, die Behandlung von Depressionen zu verbessern? Fragen wie diese stellt aktuell die von der Freien Universität Berlin (FU) durchgeführte Studie „Blues­Watch+“. Projektpartner sind das Berliner IT-Start-up Thryve mHealth Pioneers GmbH und die TK, deren Versicherte sich mit eigenem Wearable über die kasseneigene Plattform „Meine TK“ einloggen und an der Studie beteiligen können – „egal, ob es ihnen gerade gut geht oder ob sie sich psychisch belastet fühlen“. Das große Ziel des Trios ist es, die „Daten-Äquivalenz“ nachzuweisen, wie Paul Burggraf, einer der Gründer des Start-ups, im Interview mit „Monitor Versorgungsforschung“ zu Protokoll gibt. Dahinter verbirgt sich nichts weniger als – so Burggraf – der Versuch „den Beweis anzutreten, dass die erhobenen „Wearable-Daten genauso aussagekräftig sind wie Daten aus PROMs (Patient Reported Outcome Measures) oder klinischen Studien“.

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Goldgräberstimmung bei den Datenschatzsuchern
29.11.2021

Goldgräberstimmung bei den Datenschatzsuchern

Ausgabe 06 / 2021

Wer in Deutschland an „Big Data“ oder „Künstliche Intelligenz“ denkt, hat vielleicht zuerst Prof. Dr. Gerd Antes „Spurious Correlations“ (MVF 05/18) im Sinn. Oder an den in diesem Zusammenhang gern benutzten und sicher auch nicht falschen Satz „Garbage in, garbage out“, den der IBM-Programmierer George Fuechsel so um das Jahr 2004 in die Welt gesetzt hat. Seitdem hat sich viel getan, wohl mehr als in all den Jahren davor, was insbesondere seit 2007 gilt, als das erste iPhone das Licht der Welt erblickte: Seitdem verdoppelt sich das verfügbare Wissen Jahr für Jahr. Einen tiefen Einblick in das, was im Bereich der Gesundheitsbranche passiert, gibt seit 2004 der zuerst in Cambridge, dann in Basel stattfindende „BioData World Congress“, der sich selbst stolz als „Europas größter Kongress zu Big Data in der pharmazeutischen Entwicklung und im Gesundheitswesen“ bezeichnet. 2021 besuchten ihn immerhin rund 2.000 Teilnehmer, die den Worten von über 350 Vortragenden lauschten, um – so die Kongressankündigung – „part of the story“ zu sein. Frappierend dabei: Teilnehmer wie Redner kamen fast aus der ganzen Welt, nur aus Deutschland waren ganz, ganz wenige dabei. Dabei hätte es sich gelohnt.

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Daten für die gesundheitsbezogene Forschung
29.11.2021

Daten für die gesundheitsbezogene Forschung

Ausgabe 06 / 2021

Die „Interdisziplinäre Kommission für Pandemieforschung“ (IKP) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert in einer aktuellen Stellungnahme, dass Daten für die gesundheitsbezogene Forschung besser zugänglich und leichter verknüpfbar sein müssen.

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DNVF setzt sich für versorgungsnahe Forschung ein
29.11.2021

DNVF setzt sich für versorgungsnahe Forschung ein

Ausgabe 06 / 2021

Mit einem knappen, aber prägnanten Vier-Punkte-Programm macht sich das Deutsche Netzwerk Verorgungsforschung e.V. (DNVF) dafür stark, das deutsche Gesundheitssystem patientenzentriert und mit evidenzbasierten Informationen zukunftsfähig zu gestalten. Das deutsche Gesundheitssystem, so das DNVF in einer Presseerklärung, bedürfe dringend wichtiger Korrekturen durch versorgungsnahe Forschung und Entwicklung (F&E).

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Wie man vom „volume“ zum „value“ kommt
29.11.2021

Wie man vom „volume“ zum „value“ kommt

Ausgabe 06 / 2021

Beim Hybrid-Kongress mit dem Titel „Das Ergebnis zählt! Impulse für mehr Outcome-Orientierung und Patientennutzen im Gesundheitssystem“ im Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin, gab nach der Begrüßung durch die beiden Veranstalter – Prof. Dr. Alexander Schachtrupp, Geschäftsführer der B. Braun-Stiftung, und Dr. h.c. Helmut Hildebrandt, Vorstandsvorsitzender der OptiMedis AG, – Prof. Dr. Reinhold Busse (TU Berlin), den wichigsten Impuls. Sein Vortrag mit dem Titel „Von einem ,volume’- hin zu einem ,value’-basierten Gesundheitssystem“ machte den Beginn eines vierteiligen parallelen Workshop-Erlebnisses, das in der Podiumsdiskussion „Von volume zu value“ gipfelte, aber dann doch noch vom Finale einer gemeinsamen Erarbeitung der vorbereiteten Diskussionsgrundlage eines „Berliner Aufrufs“ für „mehr Outcome-Orientierung und Patientennutzen im Gesundheitssystem“ übertrumpft wurde.

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Patientenlotsen: Ein Einstieg in eine neue  Methodik der Versorgungsforschung
29.11.2021

Patientenlotsen: Ein Einstieg in eine neue Methodik der Versorgungsforschung

Ausgabe 06 / 2021

Kommentar von Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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