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Alle Beiträge in MVF im Überblick

19.10.2021 15:17
Hier finden Sie alle redaktionellen und wissenschaftlichen Artikel, die in "Monitor Versorgungsforschung" seit 2012 erschienen sind.

Alle Artikel sind zudem "open access" verfügbar.

Ein Preis für erfolgreiche Projekte mit der Kraft zur Verbesserung
29.01.2022

Ein Preis für erfolgreiche Projekte mit der Kraft zur Verbesserung

Ausgabe 01 / 2022

Innovative Projekte – selbst jene, mit der Kraft zur Verbesserung der Versorgungslandschaft – haben es schwer, vom Projektstatus zu einer Verstetigung und von dort womöglich gar in die Regelversorgung zu kommen. Das weiß wohl niemand besser als die Mitglieder der Jury des MSD Gesundheitspreises. Sie sind seit nunmehr zehn Jahren damit beschäftigt, aus den inzwischen schier unzähligen Anträgen und Bewerbungen genau jene herauszufinden, die – so Mitinitiatorin und Jurorin Dr. Jutta Wendel-Schrief von MSD – „einen konkreten, relevanten Patientennutzen gezeigt haben oder Versorgungsprozesse – im Idealfall ohne Mehrkosten – optimieren, skalierbar und wirtschaftlich sind“. Wie komplex nicht nur das Themenfeld, sondern auch die Anforderungen an die Evaluation und demzufolge auch an den 2021 von der Jury weiterentwickelten Bewertungsrahmen sind, zeigen die vielfältigen Antworten der Juror:innen des MSD Gesundheitspreises in diesem Interview.

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Das nationale Kompetenzzentrum der Gesundheitsökonomik
29.01.2022

Das nationale Kompetenzzentrum der Gesundheitsökonomik

Ausgabe 01 / 2022

Seit 2012 werden an der Universität Duisburg-Essen zusammen mit dem RWI – Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung und weiteren Partnern gesundheitsökonomische Fragestellungen bearbeitet. Zwar gab es bereits vor der Gründung von CINCH (Competent in Competition and Health) vielfältige Aktivitäten im Bereich der Gesundheitsökonomik und des Medizinmanagements, doch trug die Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als nationales Zentrum für Gesundheitsökonomik seit 2012 wesentlich dazu bei, dass im Ruhrgebiet eine national vernetzte und international sichtbare Forschungsgemeinschaft in dem Bereich Gesundheitsökonomie entstanden ist. Die Forschung am CINCH1 unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Karlsson findet in sieben Projektgruppen statt, geführt unter anderen von Jun.-Prof. Dr. Katharina Blankart, MBR, und Prof. Dr. Jürgen Wasem. Unterstützt werden die Gruppen von fünf assoziierten Mitgliedern. Neben dem RWI und DICE bestehen eine Reihe nationaler (z. B. Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung) und internationaler Kooperationen (z. B. Universität Göteborg, Monash University, Erasmus Universität Rotterdam).

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Rückgang der (Nicht-Covid-19-)Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen während der Covid-19-Pandemie
28.01.2022

Rückgang der (Nicht-Covid-19-)Atemwegs- und Magen-Darm-Infektionen während der Covid-19-Pandemie

Ausgabe 01 / 2022

Die weltweite Einführung strenger Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie der Coronavirus-Erkrankung (SARS-CoV-2, Covid-19) hatte spürbare Folgen für das soziale Leben. Maßnahmen wie die Verringerung von Sitzplätzen in Innenräumen, soziale Distanz, die obligatorische Verwendung von Masken und „Bleib zu Hause“-Kampagnen haben die Interaktionen zwischen Menschen drastisch reduziert. Diese Maßnahmen erwiesen sich als wirksam, um die Covid-19-Infektionsraten zu senken und damit die Ausbreitung des Virus zu verhindern (1,2). Verschiedene andere Krankheitserreger, Viren und Bakterien, werden jedoch auf ähnliche Weise von Mensch zu Mensch übertragen (3,4). Dies gilt beispielsweise für viele Erreger, die Infektionen der Atemwege und des Darms verursachen (5). Während der Covid-19-Pandemie wurden einige nicht ansteckende akute Erkrankungen wie Schlaganfall und Myokardinfarkt seltener dokumentiert. Die Verhaltensänderung, die sich aus der Umsetzung strenger Hygieneregeln ergab, könnte auch zu einem „echten“ Rückgang der Raten von Nicht-Covid-19-Infektionskrankheiten geführt haben (5,6). Mit anderen Worten: Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie könnten auch die Ausbreitung anderer Keime beeinflusst haben, die Atemwegsinfektionen (AI) und gastrointestinale Infektionen (GI) verursachen. Aus diesem Grund wollten die Autoren in der vorliegenden Studie die Häufigkeit dieser AI und GI während der Covid-19-Pandemie anhand von Daten aus einer großen Datenbank untersuchen, in die anonymisierte Behandlungsinformationen von Haus- sowie von Kinder- und Jugendärzten in Deutschland einfließen.

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Und wann kommt die Regelversorgung? Rechtsansprüche auf Verstetigung von neuen Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekten
28.01.2022

Und wann kommt die Regelversorgung? Rechtsansprüche auf Verstetigung von neuen Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekten

Ausgabe 01 / 2022

Die weltweite Einführung strenger Vorschriften zur Eindämmung der Pandemie der Coronavirus-Erkrankung (SARS-CoV-2, Covid-19) hatte spürbare Folgen für das soziale Leben. Maßnahmen wie die Verringerung von Sitzplätzen in Innenräumen, soziale Distanz, die obligatorische Verwendung von Masken und „Bleib zu Hause“-Kampagnen haben die Interaktionen zwischen Menschen drastisch reduziert. Diese Maßnahmen erwiesen sich als wirksam, um die Covid-19-Infektionsraten zu senken und damit die Ausbreitung des Virus zu verhindern (1,2). Verschiedene andere Krankheitserreger, Viren und Bakterien, werden jedoch auf ähnliche Weise von Mensch zu Mensch übertragen (3,4). Dies gilt beispielsweise für viele Erreger, die Infektionen der Atemwege und des Darms verursachen (5). Während der Covid-19-Pandemie wurden einige nicht ansteckende akute Erkrankungen wie Schlaganfall und Myokardinfarkt seltener dokumentiert. Die Verhaltensänderung, die sich aus der Umsetzung strenger Hygieneregeln ergab, könnte auch zu einem „echten“ Rückgang der Raten von Nicht-Covid-19-Infektionskrankheiten geführt haben (5,6). Mit anderen Worten: Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie könnten auch die Ausbreitung anderer Keime beeinflusst haben, die Atemwegsinfektionen (AI) und gastrointestinale Infektionen (GI) verursachen. Aus diesem Grund wollten die Autoren in der vorliegenden Studie die Häufigkeit dieser AI und GI während der Covid-19-Pandemie anhand von Daten aus einer großen Datenbank untersuchen, in die anonymisierte Behandlungsinformationen von Haus- sowie von Kinder- und Jugendärzten in Deutschland einfließen.

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Tools zur Förderung der organisationalen  Gesundheitskompetenz in Krankenhaus, Pflege und Eingliederungshilfe: eine systematische Übersicht
28.01.2022

Tools zur Förderung der organisationalen Gesundheitskompetenz in Krankenhaus, Pflege und Eingliederungshilfe: eine systematische Übersicht

Ausgabe 01 / 2022

Die andauernde Corona-Pandemie führt uns täglich vor Augen, wie wichtig aktuelle und valide Informationen zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der Gesundheit sind. Wie leicht oder schwierig der Zugang zu gesundheitsrelevanten Informationen und Materialien ist, wird durch die Lebenswelten, in denen wir leben und arbeiten – und damit der sog. organisationalen Gesundheitskompetenz – maßgeblich bestimmt (Ernstmann et al. 2020; Schaeffer et al. 2018). Neben der individuellen Fähigkeit im Umgang mit gesundheitsrelevanten Informationen stehen gerade Organisationen bzw. Einrichtungen in der Verantwortung, die Beschaffung und den Umgang mit Gesundheitsinformationen der Nutzenden (d. h. Patient:innen, Bewohner:innen, Klient:innen und Angehörige) zu unterstützen (Ernstmann et al. 2020; Schaeffer et al. 2018). So erschwert bspw. die Verwendung von Fremdwörtern in gesundheitsbezogenen Informationen das Verständnis, während Texte in leichter Sprache auch für Menschen mit einem niedrigen Bildungshintergrund oder kognitiven Beeinträchtigungen verständlicher sind (Pelikan/Dietscher 2015). Gerade das Leitungs- und Fachpersonal spielt bei der Bereitstellung und im Umgang mit gesundheitsbezogenen Informationen eine wichtige Rolle für die Nutzenden und deren Gesundheitskompetenz (DeGani et al. 2020). ckende akute Erkrankungen wie Schlaganfall und Myokardinfarkt seltener dokumentiert. Die Verhaltensänderung, die sich aus der Umsetzung strenger Hygieneregeln ergab, könnte auch zu einem „echten“ Rückgang der Raten von Nicht-Covid-19-Infektionskrankheiten geführt haben (5,6). Mit anderen Worten: Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie könnten auch die Ausbreitung anderer Keime beeinflusst haben, die Atemwegsinfektionen (AI) und gastrointestinale Infektionen (GI) verursachen. Aus diesem Grund wollten die Autoren in der vorliegenden Studie die Häufigkeit dieser AI und GI während der Covid-19-Pandemie anhand von Daten aus einer großen Datenbank untersuchen, in die anonymisierte Behandlungsinformationen von Haus- sowie von Kinder- und Jugendärzten in Deutschland einfließen.

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Qualität und Patientensicherheit im Licht der SARS-CoV-2-Epidemie
28.01.2022

Qualität und Patientensicherheit im Licht der SARS-CoV-2-Epidemie

Ausgabe 01 / 2022

Viele Themen, die in den letzten Jahren die gesundheitspolitische Diskussion in Deutschland und im internationalen Rahmen stark bestimmt haben, sind durch die Corona-Krise in einen fast entrückt erscheinenden Hintergrund getreten1. Qualitätsorientierung als zentrales Paradigma – wem ist heute noch die Intensität präsent, mit der Mitte des letzten Jahrzehnts die Qualitätsoffensive diskutiert wurde, die Patientensicherheitsthematik ganz im Vordergrund stand, wettbewerbliche Elemente wie Pay for Performance die Gemüter erhitzte, die Patientenautonomie als größtes Gut hochgehalten und die Patient-Reported Outcomes als Cornerstones der Qualitätsmessung gefeiert wurden. Vielleicht besteht heute die schwierigste Aufgabe darin, zwischen der durch Corona bestimmten Gegenwart und den Themensetzungen dieser entfernt erscheinenden Vergangenheit wieder eine Kontinuität herzustellen. Nicht alles kann ja falsch gewesen sein, aber auf der anderen Seite muss erkannt werden, dass durch Corona einige der als unverrückbar gehaltenen Annahmen und Gewiss-heiten von vor gerade eineinhalb Jahren einer intensiven Diskussion und Ergänzung bedürfen. Im vorliegenden Text kann nur das Problem skizziert und anhand einiger Beispiele ein Arbeitsprogramm vorgestellt werden. Eine ausführliche Ableitung der konzeptionellen Konsequenzen auf der Basis der bisherigen Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie und der fachlich-wissenschaftlichen Grundlagen der Qualitäts- bzw. Sicherheitsdiskussion der letzten Jahrzehnte muss der vertiefenden Diskussion der nächsten Jahre vorbehalten bleiben und wird einen erheblich größeren Umfang einnehmen. ckende akute Erkrankungen wie Schlaganfall und Myokardinfarkt seltener dokumentiert. Die Verhaltensänderung, die sich aus der Umsetzung strenger Hygieneregeln ergab, könnte auch zu einem „echten“ Rückgang der Raten von Nicht-Covid-19-Infektionskrankheiten geführt haben (5,6). Mit anderen Worten: Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie könnten auch die Ausbreitung anderer Keime beeinflusst haben, die Atemwegsinfektionen (AI) und gastrointestinale Infektionen (GI) verursachen. Aus diesem Grund wollten die Autoren in der vorliegenden Studie die Häufigkeit dieser AI und GI während der Covid-19-Pandemie anhand von Daten aus einer großen Datenbank untersuchen, in die anonymisierte Behandlungsinformationen von Haus- sowie von Kinder- und Jugendärzten in Deutschland einfließen.

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„Die Zukunft beginnt bereits jetzt“
01.12.2021

„Die Zukunft beginnt bereits jetzt“

Ausgabe 06 / 2021

„Lückenlose und nachhaltig optimierte Versorgungsketten statt Versorgungslücken“ postuliert das Strategiepapier „Vivantes 2030“, wobei – so die Vorstellung und Hoffnung – die dann zu leistende Gesundheitsversorgung in einem „klugen Netzwerk“ aus stationären Kompetenzzentren der Maximalversorgung und regionalen, patientennahen Gesundheitszentren mit integrierten Notfall- und Facharztkapazitäten erfolgen soll. Den weiten Weg dahin, die Aufgaben, Herausforderungen, aber auch Hürden beschreibt im Titelinterview von „Monitor Versorgungsforschung“ Dr. Johannes Danckert, Vorsitzender der Geschäftsführung (komm.) Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH. Er sagt: „Das sind keine bloßen Visionen, sondern Maßnahmenpakete, die mit exakten Zeitplänen und Kennzahlen hinterlegt sind.“

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„Mit Wearables auf dem Weg zur Daten-Äquivalenz zu RCT“
29.11.2021

„Mit Wearables auf dem Weg zur Daten-Äquivalenz zu RCT“

Ausgabe 06 / 2021

Kann man über Wearable-Daten das psychische Wohlbefinden anhand von Daten über den Schlaf und die Aktivität erkennen? Können Wearables helfen, die Behandlung von Depressionen zu verbessern? Fragen wie diese stellt aktuell die von der Freien Universität Berlin (FU) durchgeführte Studie „Blues­Watch+“. Projektpartner sind das Berliner IT-Start-up Thryve mHealth Pioneers GmbH und die TK, deren Versicherte sich mit eigenem Wearable über die kasseneigene Plattform „Meine TK“ einloggen und an der Studie beteiligen können – „egal, ob es ihnen gerade gut geht oder ob sie sich psychisch belastet fühlen“. Das große Ziel des Trios ist es, die „Daten-Äquivalenz“ nachzuweisen, wie Paul Burggraf, einer der Gründer des Start-ups, im Interview mit „Monitor Versorgungsforschung“ zu Protokoll gibt. Dahinter verbirgt sich nichts weniger als – so Burggraf – der Versuch „den Beweis anzutreten, dass die erhobenen „Wearable-Daten genauso aussagekräftig sind wie Daten aus PROMs (Patient Reported Outcome Measures) oder klinischen Studien“.

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Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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