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Versorgung verbessern durch den Innovationsfonds

Wenige Themen beschäftigen das gesundheitspolitische Berlin derzeit so stark wie der im Koalitionsvertrag angekündigte Innovationsfonds. Ansprüche werden angemeldet oder abgestritten und zahlreiche Modelle zum Prozess der Mittelverteilung entwickelt. Viele Fragen sind offen und werden kontrovers diskutiert.

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Erstveröffentlichungsdatum: 28.05.2013

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IGES schlägt hiermit Eckpunkte für die Ausgestaltung des Innovationsfonds vor. Sie sind daran ausgerichtet, dass die eingesetzten Mittel der Beitragszahler auf möglichst effektive Weise der Verbesserung der Versorgung dienen. Die Auswahl der besten Vorschläge sollte frei von Partikularinteressen oder Proporzregeln geschehen. Da Innovation kreative Freiheit benötigt, sollte es bei aller Festlegung von Kriterien möglich sein, sehr unterschiedliche Projekte durch den Fonds zu fördern. Das Auswahlverfahren muss offen, möglichst unbürokratisch und neutral sein; indes auch so anspruchsvoll, dass anders als früher keine Scheininnovationen gefördert werden, aus denen einzelne Akteure einen Vorteil ziehen. Der wettbewerbliche Charakter der GKV legt im Übrigen auch für den Innovationsfonds die Anwendung wettbewerblicher Verfahren nahe.
Wir stellen im Folgenden sieben Thesen vor...

 

Auotoren: Häussler, Karsten Neumann, Martin Albrecht, Hans-Dieter Nolting, alle IGES Institut

 

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