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Fachtagung "Krankenhäuser im Wettbewerb"

28.01.2011 14:23
Ranking - Rating - Benchmarking - Modischer Trend oder effiziente Informationsinstrumente?

Termindetails

Wann

31.03.2011
von 09:30 bis 17:00

Wo

Düsseldorf

Kontakttelefon

+49 211 47051-16

Teilnehmer

Geschäftsführer, Verwaltungsdirektoren, Führungskräfte und Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen sowie dem kaufmännischen Controlling von Krankenhäusern, Vertreter von Krankenhausträgern und Klinikketten sowie sonstige interessierte Vertreter aus dem Krankenhaus- und dem Gesundheitswesen

Termin übernehmen

Benchmarking und Betriebsvergleiche haben bereits in unterschiedlichsten Branchen einen festen Platz. Richtig ausgewertet können diese Informationen der Geschäftsführung als wichtige Grundlage der Ziel- und Strategieplanung für das eigene Unternehmen dienen. Darüber hinaus spielen diese Zahlen auch eine entscheidende Rolle im Rahmen von Kreditprüfungen durch Banken.

Auch für Krankenhäuser wird in einem sich dynamisch entwickelnden Krankenhausmarkt eine schnelle und zielgerichtete Steuerung immer wichtiger, um sich weiter am Markt erfolgreich positionieren zu können. Hierzu müssen Kliniken ihre Leistungsfähigkeit, Investitionsfähigkeit und Rentabilität, ihr Marktpotenzial sowie die eigenen Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen Krankenhäusern sicher beurteilen können, um daraus Verbesserungspotenziale ableiten zu können.

Ihr Nutzen

  • Auf dieser Fachtagung erhalten Sie einen umfassenden Überblick, wie Sie Benchmarking-Kennzahlen zur Standortbestimmung und zur Erschließung von Verbesserungspotenzialen einsetzen können.
  • Sie erfahren, welche Zahlen, Daten und Fakten Banken im Rahmen von Kreditprüfungen von Ihnen erwarten und welches Argumentationsmaterial Sie für eine erfolgreiche Kreditverhandlung benötigen.
  • Aus der Praxis für die Praxis lernen Sie aus den praktischen Erfahrungen anderer Krankenhäuser. Dies erleichtert Ihnen die Weiterentwicklungen in Ihrem Krankenhaus.

 

Programm:


  • Moderation

    Margit Schmaus
    Dipl. Betriebswirtin (FH), Management- und Organisationsberatung, Deutsches Krankenhausinstitut, Düsseldorf, über 16 Jahre Erfahrung im Krankenhausmanagement unterschiedlicher Einrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft

9.30-09.45 Uhr
(15 Min.)
  • Begrüßung


09.45-10.45 Uhr
(60 Min. einschl. Diskussion)
  • Methoden und Instrumente zur Einschätzung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Krankenhäusern

    Inhalt:
    • Handlungsfeld Kostenverteilung
    • Anforderungen, Ableitungen und Konklusionen
    • Einzelbeispiele aus Praxissicht
    • Erfolgsrezeptoren

    Margit Schmaus
    Dipl. Betriebswirtin (FH), Management- und Organisationsberatung, Deutsches Krankenhausinstitut, Düsseldorf, über 16 Jahre Erfahrung im Krankenhausmanagement unterschiedlicher Einrichtungen in öffentlicher und privater Trägerschaft

10.45-11.05 Uhr
(20 Min.)
  • Kaffepause
11.05-11.55 Uhr
(50 Min. einschl. Diskussion)
  • Betriebsvergleich mit öffentlich zugänglichen Daten


    Inhalt:
    • Vor- und Nachteile
    • Konkrete Ergebnisse anhand veröffentlichter Jahresabschlüsse
      • Vorstellung von Datenquelle und Datenbasis
      • Auswertungen
    • Ausblick

    Josef Scherl, MBA
    Dipl.-Betriebswirt (FH), Ressortleiter Finanzen und Controlling, Medizinische Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz GmbH, Regensburg


11.55-12.45 Uhr
(50 Min. einschl. Diskussion)
  • Ansätze für Verbesserungspotenziale durch BetriebsvergleichszahlenSchwerpunkt: Betriebsanalyse, insb. Personaleinsatz

    Inhalt:
    • Transparenz im Reporting - Sharepoint für jedermann?
    • Personalreports und -benchmarks
    • Kosten - Leistung
    • Erlösorientierung im Personalreport
    • Fluktuation, Qualifikation, Ausfall, Kennzahlenvergleiche
    • Qualität und Leistung - Analyse und Reportingansätze aus der Praxis für die Praxis


    Heribert Fastenmeier
    Geschäftsführer, Klinikum Ingolstadt GmbH, Geschäftsleiter, Krankenhauszweckverband Ingolstadt, Geschäftsführer, Beteiligungsgesellschaft Klinikum Ingolstadt GmbH

12.45-13.45 Uhr
  • Mittagspause
13.45-14.35 Uhr
(50 Min. einschl. Diskussion)
  • Bonität und Kapitaldienstfähigkeit. Ein effektiv gesteuertes Krankenhaus verfügt über die bankrelevanten Daten

    Inhalt:
    • Die Ermittlung der Bonität mittels Rating erfordert signifikante Kennzahlen des Unternehmens.
    • Die Beurteilung der Kapitaldienstfähigkeit bedingt sowohl Ist- und Plandaten des Unternehmens, die u. a. durch Benchmarking plausibilisiert werden, als auch Informationen zur Nachfrage- und Wettbewerbssituation
    • Die Beobachtung der Kapitaldienstfähigkeit in Bezug auf deren Nachhaltigkeit setzt eine Unternehmenssteuerung voraus, die Indikatoren liefert zum frühzeitigen Erkennen der Entwicklung wirtschaftlicher Risiken

    Dietmar Krüger
    Mitglied des Vorstandes, Bank für Sozialwirtschaft AG, Köln

14.35-15.25 Uhr
(50 Min. einschl. Diskussion)
  • Nutzung von Benchmarks für die Schaffung und Erhaltung einer zeitgemäßen medizinischen, technischen und baulichen Infrastruktur

    Inhalt:
    • Benchmarks zur Kostenermittlung von Krankenhausneubauten/ -umbauten
    • Benchmarks zur Bewertung der Baufolgekosten(Instandhaltungs-/Bewirtschaftungskosten)
    • Benchmarks zur Bewertung der vorhandenen medizinischen Geräte (Lose/Feste)

    Jan Willem Stein
    Dipl.-Wirtsch.-Ingenieur, Geschäftsführer, S|PM Stein Projektmanagement GmbH & Co. KG, München

15.25-15.45 Uhr
  • Kaffeepause

15.45-16.35 Uhr
(50 Min. einschl. Diskussion)
  • Medizinische Leistungs- und Wettbewerbsanalyse

    Inhalt:
    • Fachabteilungsbezogenes DRG-Leistungsspektrum
    • Ambulanzpotenzial
    • Marktanteile und Einzugsgebiete
    • Wettbewerbsanalyse

    Dr. med. Philipp Morakis
    Arzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Notfallmedizin, Betriebswirt (FH / SRH) Krankenhaus- und Sozialmanagement, Leiter Geschäftsbereich 7 Medizinisches Leistungsgeschehen und Controlling, Städtisches Klinikum Karlsruhe gGmbH

16.35-17.00 Uhr
(35 Min. einschl. Diskussion)
  • Diskussion
17.00 Uhr
  • Ende der Veranstaltung

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