Sie sind hier: Startseite Innofonds 2. Welle: 26 Projekte für neue Versorgungsformen
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

2. Welle: 26 Projekte für neue Versorgungsformen

02.12.2016 12:10
Nach der ersten Förderwelle, in der 29 Projekten im Bereich der neuen Versorgungsformen gefördert wurden, kommen nun 26 geförderte Projekte zur Förderbekanntmachung vom 11. Mai 2016 hinzu. Insgesamt wurden dazu 107 Anträge mit einem Gesamtvolumen von 485 Millionen Euro eingereicht.

Projekt-Übersicht

Themenfelder (TF):

TF 1: Modelle mit Delegation und Substitution von Leistungen      TF 2: Auf- und Ausbau der geriatrischen Versorgung

TF3: Verbesserung der Kommunikation          TF4: Versorgungsmodelle für Menschen mit Behinderungen

TF 5: Themenoffen

ProjekttitelZielThemenfeldAntragsteller /KonsortialführerAntragssteller (verantw.)Konsortialpartnereinbezogene Bundesländer Evalutaion durchFördersummeStatus
MamBo: Multimorbide Menschen in der ambulanten Betreuung: Patientenzentriertes, Bedarfs-orientiertes Versorgungsmanagement Etablierung der Metastrategie „Indikations-übergreifendes Management des Versichertenkollektivs“ zur Erhöhung der Versorgungseffizienz am Bsp. multimorbider Patienten. TF 1
pronova BKK Dr. rer. nat. Thorsten Wolf Universität Köln, Regionales Gesundheitsnetz Leverkusen eG

Nordrhein-Westfalen

 

 

 

PIA: IT-gestütztes Fallmanagement zur Optimierung der Hypertonie-Therapie: Ein Delegationsprojekt für geschulte MFA in Hausarztpraxen Das vorliegende Projekt behebt dieses Versorgungsdefizit durch ein Arzt-geleitetes Delegationskonzept TF 1 Universitätsklinikum Essen Prof. Dr. med. Birgitta Weltermann Techniker Krankenkasse, Universitätsklinikum Essen Nordrhein-Westfalen
MundPflege: Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen Ziel ist es, die Mundgesundheit ambulant versorgter pflegebedürftiger Personen zu erhalten und zu verbessern. TF 1 Universität Bremen Prof. Dr. Heinz Rothgang BKK Dachverband e. V., Carl von Ossietzky Universität Oldenburg,
Universität Bremen
Niedersachsen, Bremen
StärkeR: Strukturierte Delegation ärztlicher Leistungen im Rahmen konzeptionsgeregelter Kooperation in der Versorgung von Patienten mit entzündlichem Rheuma Ziel des Projektes sind Prozessverbesserungen in der Versorgung von Rheuma-Patienten durch effektivere und effizientere Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen. TF 1 St. Elisabeth Gruppe GmbH - Katholische Kliniken Rhein-Ruhr Prof. Dr. med. Jürgen Braun Philipps-Universität Marburg, Ruhr-Universität Bochum, BARMER GEK Nordrhein-Westfalen
TIGER: Transsektorales Interventionsprogramm zur Verbesserung der geriatrischen Versorgung in Regensburg

Das Projekt Transsektorales Interventionsprogramm zur Verbesserung der geriatrischen Versorgung in Regensburg [TIGER] erprobt, wie eine strukturierte, poststationäre ambulante Versorgung geriatrischer Patienten dazu beiträgt, Mobilität zu erhalten, den Ernährungszustand zu verbessern, die Wundversorgung zu optimieren und damit Krankenhauswiederaufnahmen zu vermeiden.

TF 2 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Prof. Dr. Cornel Sieber Barmherzige Brüder Krankenhaus GmbH, Universität Bielefeld, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, AOK Bayern, Regensburger
Ärztenetz e. V., Bundesverband Geriatrie e. V.
Bayern
SaarPHIR: Saarländische Pflegeheimversorgung Integriert Regelhaft SaarPHIR will die ärztliche Versorgung in stationären Pflegeheimen im Saarland verbessern (geplant 50% der Heime = 59 Heime, 75% der Versicherten (4.090). TF 2 BARMER GEK Sonja Laag Kassenärztliche Vereinigung Saarland, Saarländische Pflegegesellschaft e. V., Knappschaft - Regionaldirektion Saarbrücken, AOK Rheinland-Pfalz/ Saarland, DAK-Gesundheit, IKK Südwest, BKK-Landesverband Mitte, Techniker Krankenkasse, Bergische Universität Wuppertal, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, Universität des Saarlandes Saarland
6 Mio Anfang 2017
GeriNoVe: Regionales Geriatrisches Notfall-Versorgungszentrum Notfallmäßige Versorgung älterer Menschen (70 Jahre und älter) mit einem akuten, vorwiegend sozial-pflegerischen Versorgungsproblem. TF 2 Klinikum Friedrichshafen GmbH Ingrid Jörg Stiftung Liebenau, BKK MTU, BKK ZF & Partner, Hochschule Ravensburg-Weingarten Baden-Württemberg
OAV: Optimierte Arzneimittelversorgung für pflegebedürftige geriatrische Patienten
Das Projekt zielt auf die Verbesserung der Versorgungseffizienz multimorbider Patienten (65+, mindestens zwei chronische Krankheiten) durch 96 geriatrische Teams aus Ärzten, Apothekern, Pflegefachkräften und geriatrischen Pharmazeuten in 4 Regionen. TF 2 AOK Nordost
Sabine Hochstadt VIACTIV Krankenkasse, IKK Brandenburg und Berlin,Technische Universität Berlin, Gesellschaft für geriatrische Pharmazie - GeroPharma Care GmbH, Universität Witten/Herdecke Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen
MAKING SDM A REALITY: Vollimplementierung von Shared Decision Making im Krankenhaus Das Projekt wird SDM in drei deutschen Krankenhäusern vollständig implementieren. Es wird gezeigt, wie man vorgehen muss, damit jeder Patient überall im Krankenhaus gemäß SDM beteiligt wird. TF 3 Universitätsklinikum Schleswig-Holstein Prof. Dr. Friedemann Geiger Universitetssykehuset Nord-Norge, Takepart media&science GmbH, Ludwig-Maximilians-Universität München, Techniker Krankenkasse Alle
GAP: Gut informierte Kommunikation zwischen Arzt und Patient Ziel des Projekts ist eine als neue Versorgungsform eingeführte Informationsintervention, die sich an bereits etablierten europäischen Informationssystemen orientiert. TF 3 Universitätsklinikum Freiburg Dr.phil. Britta Lang, Dr. Sebastian Voigt Radloff Universitätsklinikum Freiburg, BKK Landesverband Bayern, Klinikum der Universität München, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,TU Dortmund Bayern
PIKKO: Patienteninformation, -kommunikation und Kompetenzförderung in der Onkologie Ziel des Projektes ist Steigerung der Gesundheitskompetenz, Selbstwirksamkeit und Selbstmanagement der Patienten während einer onkologischen Therapie sowie im Zusammenhang damit eine höhere Lebensqualität und geringere psychische Belastung sowie Kostenreduktion TF 3 IKK Südwest Dr. Lutz Hager Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Saarländische Krebsgesellschaft e. V., Universitätsklinikum Jena, Techniker Krankenkasse, Knappschaft-Regional-direktion Saarbrücken Saarland
DimIni (Diabetes mellitus? – Ich nicht!) Aktivierung der Gesundheitskompetenz von Versicherten mit erhöhtem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 mittels Coaching in der Vertragsarztpraxis TF 3 Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein Dr. med. Monika Schliffke, Silke Utz AOK NORDWEST, BARMER GEK, DAK-Gesundheit Vertragsgebiet Schleswig-Holstein, Techniker Krankenkasse, Dr. med. Carsten Petersen, Kassenärztliche Vereinigung Hessen, AOK Hessen, Privates Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH Schleswig-Holstein, Hessen
pAVK-TeGeCoach: Periphere art. Verschlusskrankheit (pAVK): Gesundheitscoaching und telemetrisch unterstütztes Gehtraining zur Steigerung der Lebensqualität Ziele sind, das Fortschreiten der Erkrankung periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) aufzuhalten, die Gehbeeinträchtigung zu verbessern, Amputationen zu vermeiden und krankheitsbedingte Krankenhausaufenthalte und damit Versorgungskosten zu reduzieren. TF 3 KKH Kaufmännische Krankenkasse Corinna Beutel Techniker Krankenkasse, mhplus Betriebskrankenkasse, Robert Bosch Gesellschaft für medizinische Forschung mbH, Philips GmbH Market DACH, I.E.M. Industrielle Entwicklung Medizintechnik und Vertriebsgesellschaft mbH, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Alle
LeIKD: Lebensstil-Intervention bei Koronarer Herzkrankheit und Diabetes Ziel von LeIKD ist die Optimierung und Zielwerterreichung kardiovaskulärer Risikofaktoren durch Implementierung gesundheitsorientierten Verhaltens TF 3 Techniker Krankenkasse Michael Schultz Klinikum rechts der Isar, IDS Diagnostic Systems AG, Privates Institut für angewandte Versorgungsforschung GmbH Berlin, Bremen, Bayern, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg
Patientenbriefe nach stationären Aufenthalten Der Patientenbrief wurde bereits prototypisch entwickelt und soll zu einer skalierbaren Versorgungsleistung finalisiert werden. In Zusammenarbeit mit der Pilotklinik sollen dazu 2.500 Patientenbriefe automatisiert erstellt werden TF 3 "Was hab ich?" gGmbH Ansgar Jonietz Keine Alle
GeMuKi: Gemeinsam gesund: Vorsorge plus für Mutter und Kind Reduktion der Prävalenz von Übergewicht und Adipositas bei Schwangeren und ihren Kindern durch präventive fachübergreifende Beratungen im Rahmen der Schwangerschafts- und Kindervorsorgeuntersuchungen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz. TF 3 Plattform Ernährung und Bewegung e. V. Prof. Dr. Ulrike Ungerer-Röhrich, Dr. Andrea Lambeck, Cornelia Wäscher Universität Köln, Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, BARMER GEK Baden-Württemberg
OSCAR: Onkologisches Social Care Projekt der BKK Ziel des Projektes ist die Stärkung der sozialmedizinischen Beratung onkologischer Patienten und die Erhöhung der Lebensqualität und Therapieautonomie TF 3 pronova BKK Nina-Beata Björklund BKK VBU, BKK Pfalz, Novitas BKK, Charité - Universitätsmedizin Berlin, BKK Dachverband e. V., Sächsische Krebsgesellschaft e. V. Nordrhein-Westfalen
MGMB: Medikamentenmanagement und Gesundheitsvorsorge bei Menschen mit geistiger Behinderung TF 4 Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Prof. Petra Weber Evangelisches Krankenhaus Alsterdorf gGmbH, Fachhochschule Bielefeld, Deutsches Krankenhausinstitut e. V. Nordrhein-Westfalen, Hamburg
MUK: Erweiterung des Selektivvertrages zu Maßnahmen der Unterstützten Kommunikation Verbesserung der personalisierten Versorgung und der Kommunikationsfähigkeit von Patienten ohne Verbalsprache, die auf Maßnahmen der Unterstützten Kommunikation (UK) angewiesen sind. TF 4 Universität Köln Prof. Dr. Jens Boenisch FBZ gGmbH, Zentrum für Sprachtherapie Moers, Mittendrin! gGmbH Hamburg, Universität Köln Nordrhein-Westfalen, Hamburg
COCSchool: Verbesserung der Versorgungskontinuität bei Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und seelischen Störungen (COCSchool) Ziel der neuen Versorgungsform ist es, ein umfassendes, in verschiedensten regionalen Kontexten implementierbares Programm zu erproben. TF 4 CSG Clinische Studiengesellschaft GmbH Prof. Dr. Bertram Häussler, Dr. Marc Kurepkat Universitätsklinikum Ulm, Psychiatrische Klinik Lüneburg, Techniker Krankenkasse Baden-Württemberg, Hamburg
MSTVK: Aufbau und Implementierung eines multimodalen, sektoren- und trägerübergreifenden Versorgungskonzeptes bei Majoramputation Ziel des Projekts ist der Aufbau und die Implementierung sowie die Wirksamkeitsüberprüfung eines multimodalen, sektoren- und trägerübergreifenden Versorgungskonzeptes für beinamputierte Menschen im erwerbsfähigem Alter. TF 5 Medizinische Hochschule Hannover Prof. Dr. med. Christoph Gutenbrunner Keine Niedersachsen
isPO: Integrierte, sektorenübergreifende Psychoonkologie / isPO Entwicklung, Implementierung und Evaluation eines gestuften, strukturierten Programms der "integrierten, sektorenübergreifenden Psychoonkologie" (isPO-Programm). TF 4 Universitätsklinikum Köln Dr. phil. Michael Kusch Universität Köln, Universitätsklinikum Köln, Fachhochschule Dortmund, Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e. V., Haus der Krebs-Selbsthilfe Bundesverband e. V., BARMER GEK, Techniker Krankenkasse Nordrhein-Westfalen
The CARE for CAYA program: Ganzheitliches Präventionsprogramm für junge Patienten nach überstandener Krebserkrankung im Kindes-, Jugend- und jungen Erwachsenenalter Das Programm enthält neben einer jährlichen umfassenden Bedarfsanalyse (bestehend aus Fragebögen und medizinischen Parametern), Basisversorgung (standardisierte Beratung zu Lebensstil und psychosozialen Fragestellungen) und individuell bedarfsadaptierte Beratungen und Interventionen in den Bereichen Ernährung, Sport und Psychosoziales TF 5 Universitätsklinikum Hamburg-Eppendor Dr. med. Alexander Stein Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Universitätsklinikum Essen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Medizinsche Hochschule Hannover, Universitätsklinikum Jena, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Universitätklinikum Magdeburg, Universitätsmedizin Mainz, Universitätsklinikum Münster, Universitätsmedizin Rostock, Klinikum Stuttgart, Universität Würzburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Bayern Niedersachsen, Thüringen
VESPEERA: Versorgungskontinuität sichern - Patientenorientiertes Einweisungs- und Entlassmanagement in Hausarztpraxen und Krankenhäusern Aufbau eines Hausarztpraxis-basierten Case Managements nach Entlassung für Patienten mit erhöhtem Unterstützungsbedarf. TF 5 AOK Baden-Württemberg Katrin Tomaschko Universitätsklinikum Heidelberg, Hausärztliche Vertragsgemeinschaft AG, Gesundheitstreffpunkt Mannheim e. V., AQUA- Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH Baden-Württemberg
STROKE OWL: Sektorübergreifend organisierte Versorgung komplexer chronischer Erkrankungen: Schlaganfall-Lotsen in Ostwestfalen-Lippe Mit dem Care- und Case-Management durch Schlaganfall-Lotsen wird ein sektorenübergreifendes Versorgungsmodell eingeführt, welches geeignet ist, relevante Versorgungsdefizite zu adressieren. TF 5 Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Dr. Michael Brinkmeier IKK classic, OFFIS e. V., Universität Bielefeld, Techniker Krankenkasse Nordrhein-Westfalen
FARKOR: Vorsorge bei familiärem Risiko für das kolorektale Karzinom (KRK) Im Projekt FARKOR erhalten Patienten erstmals die Möglichkeit, bereits früh (im Alter von 25 bis unter 50 Jahren) identifiziert und über ihr erhöhtes Risiko und risikoangepasste Früherkennung informiert zu werden sowie an vorgezogener Früherkennung teilzunehmen. Ziel des Projekts ist es, in einem Flächenstaat (Bayern) wissenschaftlich fundierte und evaluierte Maßnahmen zur Identifikation, Information, Beratung und KRK-Früherkennung für Personen mit familiärem Risiko zu implementieren. TF 5 Kassenärztliche Vereinigung Bayerns Antonio Jansen Trejo AOK Bayern, Verband der Ersatzkassen e.V. , BKK Landesverband Bayern, Knappschaft Regionaldirektion München, Ludwig-Maximilians-Universität München, Felix Burda Stiftung Bayern
Artikelaktionen