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Endlich einmal verständlich erklärt: Wie misst man Effectiveness im Versorgungsalltag?

09.04.2019 15:05
Kann man die mit RCT, oder auch PCT (Pragmatic Controlled Trials) und RWD gewonnenen Daten überhaupt vergleichen oder gar matchen? Von welchen Evidenzklassen ist überhaupt die Rede? All das und noch viel mehr erklärt der versierte Methodiker Prof. Dr. Franz Porzsolt im 1. Fachseminar von MVF mit dem Titel: „Messung der Effectiveness im Versorgungsalltag“.

Randomized Controlled Trials, kurz RCT, gelten als das Studiendesign mit der höchst möglichen Evidenzklasse. Diese Einschätzung führt dazu, dass RCT so wie gut überall eingesetzt werden, auch dort, wo sie gar nicht oder nur schwer möglich sind oder auch da, wo man es besser lassen sollte – zum Beispiel immer dann, wenn die nötige statistische Power fehlt. RCT-Bashing ist jedoch falsch am Platz, denn RCT haben, gut gemacht und richtig eingesetzt, unumstritten eine (wenn nicht mit die höchste) hohe interne Validität. Andererseits aber können die mit diesem Studiendesign gewonnenen Ergebnisse aufgrund oft sehr hoher Ein- und Ausschlussklauseln nur in bisher unbekanntem Maße auf die Realversorgung übertragen werden. Nun sieht das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) vor, dass der G-BA in Zukunft von den Herstellern neuer Arzneimittel nach der Zulassung eine „anwendungsbegleitende Datenerhebung“ verlangen kann, wodurch ein der in Deutschland bislang eher vernachlässigte Real World Data (RWD) und dem Real World Evidenz Ansatz auf einmal in den Fokus rückt.

Doch wie damit umgehen? Und kann man die mit RCT, oder auch PCT (Pragmatic Controlled Trials)  und RWD gewonnenen Daten überhaupt vergleichen oder gar matchen? Von welchen Evidenzklassen ist überhaupt die Rede? All das und noch viel mehr erklärt der versierte Methodiker Prof. Dr. Franz Porzsolt im 1. Fachseminar von MVF mit dem Titel: „Messung der Effectiveness im Versorgungsalltag“. Keine Angst, Porzsolt kann so erklären, dass niemand Statistik im Masterstudium gehabt haben muss, um zum einen die strukturellen Unterschiede zwischen RCT, RWE/RWD und PCT zu verstehen, andererseits aber auch nützliche Handlungsanleitungen zu bekommen, mit welchen Methoden das natürliche Chaos des Versorgungsalltags am besten in eine auswertbare Versorgungsstruktur überführt werden kann.

Das Fachseminar findet am Vortag, dem 28. Oktober, des MVF-Kongresses (29.10) von 16:00 bis 20:00 Uhr in einem Veranstaltungsraum der AOK Nordost, Wilhelmstr. 1, 10963 Berlin, statt. Kosten des Fachseminars: 395 Euro. Wer das Fachseminar und auch den MVF-Kongress besuchen möchte, kann unter "Teilnehmerregistrierung" ein Kombiticket in Höhe von 900 Euro erwerben. MVF- und MA&HP-Abonnenten zahlen hingegen nur 750 Euro. Das Programm erhalten Interessenten auf Anfrage von Anke Heiser (heiser@m-vf.de)

Das Programm finden sie hier

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