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Landesärztekammer genehmigt DrEd ein Modellprojekt in Baden-Württemberg

29.05.2018 15:42
Die Landesärztekammer Baden-Württemberg ist Vorreiter in Sachen Telemedizin. Bereits seit 2016 ermöglicht sie mit ihrer Berufsordnung die ausschließliche ärztliche Fernbehandlung im Rahmen von Modellprojekten innerhalb des Bundeslandes. Jetzt hat die Standesvertretung dem Telemedizin-Pionier DrEd ein solches Modellprojekt genehmigt. Ab Sommer 2018 wird die Online-Arztpraxis auch von Baden-Württemberg aus dort ansässige Patienten fernberaten und -behandeln.

„Wir freuen uns als größte Online-Arztpraxis Europas, unsere langjährige Expertise in das Projekt der Landesärztekammer Baden-Württemberg einbringen zu können. Wir haben die technischen Lösungen und kennen die besonderen Herausforderungen der telemedizinischen Behandlung bis ins Detail – aus Sicht des Arztes und des Patienten. Jetzt können auch Ärzte mit Sitz in Baden-Württemberg für DrEd baden-württembergische Patienten aus der Ferne behandeln”, sagt David Meinertz, CEO von DrEd (www.DrEd.com/de).

 

Alle Modellprojekte unterliegen einer strengen Aufsicht. Für die Fernbehandlung gelten dieselben Regularien und Qualitätsstandards wie für Arztpraxen vor Ort. Jede Diagnose muss ärztlich vertretbar sein, ganz gleich, ob sie analog oder digital erfolgt.

 

„Die stetig steigende Zahl der Patienten, die Rat bei DrEd suchen, bestätigt, dass die Menschen zunehmend Vertrauen zur Fernbehandlung fassen und die zeit- und ortsunabhängigen Leistungen gerne annehmen. Mit Blick auf die Gesundheitsversorgung in Deutschland sollte Telemedizin ein selbstverständlicher Bestandteil des Systems werden. Nur, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen, können wir zukünftige Versorgungslücken vermeiden”, erklärt David Meinertz.

 

Erst im Mai 2018 hatte die Bundesärztekammer die (Muster-)Berufsordnung geändert und deutschlandweit den Weg für die telemedizinische Erstbehandlung geöffnet, um Patienten den Zugang zur ärztlichen Versorgung zu erleichtern. Nun ist es an den Ärztekammern der einzelnen Bundesländer, die Änderung individuell umzusetzen. Nach Baden-Württemberg hatte auch Schleswig-Holstein noch vor der bundesweiten Entscheidung die Erstbehandlung aus der Ferne ermöglicht.

 

DrEd hat seit Start im Jahr 2011 europaweit bereits über 2 Millionen Beratungen und Behandlungen aus der Ferne durchgeführt – davon über 400.000 für Patienten in Deutschland. Der Patient kann sich online rund um die Uhr mit seinen Beschwerden an DrEd wenden, füllt, wann und wo er will, den medizinischen Fragebogen aus, um dann vom Arzt beraten und behandelt zu werden. Der Austausch erfolgt zeitversetzt, erspart dem Patienten Terminbuchung, Anfahrt sowie das Warten auf die Sprechstunde und gibt zugleich dem Arzt die Chance, die medizinische Anfrage unabhängig von Tages- und Uhrzeiten zu bewerten.

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