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„Der Weg ist frei für mehr Telemedizin“

14.05.2018 11:07
David Meinertz, CEO von DrEd: „Wir begrüßen die Entscheidung der Bundesärztekammer, den deutschen Gesundheitsmarkt für die telemedizinische Erstbehandlung von Patienten zu öffnen. So können endlich auch Ärzte in Deutschland Patienten aus der Ferne behandeln, ohne dass diese erst in die Arztpraxis kommen müssen.

David Meinertz weiter: "Allein durch telemedizinische Leistungen könnten schätzungsweise etwa ein Drittel aller Arzttermine aufgefangen werden. Das entlastet die Arztpraxen und hilft gegen überfüllte Wartezimmer. Dabei sind telemedizinische Leistungen eine Ergänzung zum Arzt vor Ort – sie ersetzen ihn nicht. Es gibt viele Indikationen, die sich erwiesenermaßen sehr gut aus der Ferne behandeln lassen.

Um einen echten Mehrwert zu schaffen und das Gesundheitssystem nachhaltig strukturell zu entlasten, ist es wichtig, vergleichbare Qualitätsstandards einzuhalten, wie sie auch für die Behandlung vor Ort gelten. Jede Diagnose muss schließlich ärztlich vertretbar sein, ganz gleich, ob sie analog oder digital erfolgt.

Die Erstattung telemedizinischer Leistungen ist der nächste logische Schritt, um Patienten den Zugang zu Online-Beratungen und Behandlungen zu erleichtern.”

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Mehr Konzentration > mehr Qualität?




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