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Adipositas – eine alarmierende Volkskrankheitkrankheit

04.12.2014 17:48
Löhne - Sie hat sich zu einer der häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland entwickelt - die Fettleibigkeit oder auch Adipositas genannt. Dabei sind die Ursachen vielschichtig. Zu starkem Übergewicht führt in erster Linie die übermäßige Zufuhr von Kalorien, zu viel Fett (ungesunde gesättigte Fettsäuren) und zu wenig Vitamine und Mineralstoffe, die Krankheit kann aber auch die Folge einer Stoffwechselkrankheit sein oder die Nebenwirkung von Arzneimitteln.

45 Prozent der Frauen und 60 Prozent der Männer in Deutschland sind übergewichtig

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Schweregrad von Übergewicht in fünf unterschiedliche Kategorien eingeordnet. Anhand des Body-Mass-Indexes (Formel: Gewicht durch Größe zum Quadrat) bestimmen Ärzte und Experten den Grad einer Adipositas. Die WHO spricht bei einem BMI zwischen 18,5 und 24,9 von Normalgewicht, ab 25 bis 29,9 von Übergewicht oder Praeadipositas, zwischen 30 und 34,9 von Adipositas Grad 1, von 35 bis 39,9 von Adipositas Grad II und von Adipositas Grad III bei einem BMI von über 40.  Einem Bericht der OECD zufolge haben demnach in Deutschland 45 % der Frauen und 60 % der Männer Übergewicht und sind gefährlich nah an der Grenze zum ersten Grad einer Adipositas-Erkrankung.

Die Ursachen von Adipositas

In erster Linie tritt Übergewicht in Industrieländern auf, wo durchschnittlich einfache Arbeitsbedingungen herrschen und das Leben vom Nahrungsmittelüberfluss geprägt ist. In den vergangenen Jahren zählen jedoch auch immer mehr sogenannte "Schwellenländer" und deren Bewohner mit zu den an Adipositas leidenden Bevölkerungsgruppen.  Bei nahezu allen Adipositas-Patienten liegt eine ungesunde Energiebilanz zugrunde - eine falsche und übermäßige Ernährung sowie zu wenig Bewegung sind hier die Hauptfaktoren. Schuld sind oft zuckerhaltige Getränke und fetthaltige Lebensmittel im Überfluss. Begünstigt wird die ungesunde Energiebilanz zudem durch viele sozio-kulturelle Aspekte wie etwa sitzende Tätigkeiten, passive Freizeitaktivitäten (Fernsehen, Computer- oder Konsolenspiele), Fastfood, Farb- und Geruchsstoffe in Lebensmitteln sowie der Geschmacksverstärker Glutamat.

Auch eine genetische Vorbelastung oder Erkrankungen wie Essstörungen, Esssucht oder Schilddrüsenunterfunktion sind Faktoren für eine Adipositas.

Die Folgen von Adipositas

Adipositas gilt als einer der größten Risikofaktoren für das Entstehen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. In Kombination mit einer Zuckerkrankheit, erhöhten Cholesterinwerten und Bluthochdruck, steigt die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung nochmals enorm an - ebenso das Risiko eines frühzeitigen Todes. Zudem erhöht starkes Übergewicht das Risiko unter anderem für Bluthochdruck, Altersdiabetes, Herzinfarkte, Arteriosklerose und Schlaganfälle.

Adipositas erfolgreich bekämpfen

Bei Übergewicht, Praeadipositas und Adipositas Grad 1 reicht meistens schon eine Diät mit ärztlicher oder therapeutischer Begleitung, eine Nahrungsumstellung und reichlich Bewegung aus, um effektiv und anhaltend Gewicht zu verlieren. Essstörungen und Esssucht hingegen bedürfen in nahezu allen Fällen einer Psycho-, Familien- oder Sucht-Therapie.

Auch Mediziner und Therapeuten müssen sich heutzutage auf die immer schwerer werdenden Patienten einstellen - herkömmliches Praxismobiliar hält hier den Anforderungen von Adipositas-Patienten nicht mehr stand. Aus diesem Grund entwickelte beispielsweise die AGA Sanitätsartikel GmbH spezielle Adipositas XXL Liegen für Patienten mit bis zu 500 Kilogramm Körpergewicht.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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