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Berlin ist Spitze in der Versorgung von Krebspatienten

24.02.2011 16:30
Zum Weltkrebstag am 4.2.: Deutsche Krebsgesellschaft zeichnet Onkologisches Zentrum in Spandau aus

"Bei uns können Patientinnen und Patienten sicher sein, dass sie eine auf ihre Erkrankung individuell abgestimmte Behandlung nach neuesten Methoden und international anerkannten Standards bekommen", schildert Dr. Martina Dombrowski, Sprecherin des jüngst zertifizierten Onkologischen Zentrums und Chefärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau. Dies ist das zweite Onkologische Zentrum, das neben der Charité nach den Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ausgezeichnet ist. Damit führt Berlin in der bundesweiten Liste der Krebszentren auf diesem Qualitätsniveau. Langjährige Praxiserfahrung, kontinuierliche Wissenserweiterung und ein ständig ausgebautes onkologisches Netzwerk haben zur Zertifizierung geführt.

Ausgehend vom interdisziplinären Team des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau hat sich ein Verbund aus onkologisch tätigen niedergelassenen Ärzten aus den Bereichen der gynäkologischen und internistischen Onkologie, Kooperationspartnern des Darmkrebs-, Pankreas-, Brustkrebs- und des gynäkologischen Krebszentrums sowie Organisationen zur Nachsorge zusammengeschlossen. Die Teilnahme am Programm "Selbsthilfefreundliches Krankenhaus" der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle (SEKIS) eröffnet Patienten Orientierungsangebote und Begleitung in Kursen nach dem Krankenhausaufenthalt.

Gemeinsam gegen den Krebs

"Für eine umfassende Diagnose und den best möglichen Therapieansatz betreuen wir unsere Krebspatienten in allen Stadien ihrer Erkrankung individuell und aus einer Hand," ist Dr. Jochem Potenberg, internistischer Onkologe und Oberarzt der Klinik für Innere Medizin des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau, von der fach- und sektorübergreifenden Herangehensweise in Diagnostik und Therapie überzeugt. In der wöchentlich statt findenden Tumorkonferenz bespricht das Team aus Internisten, Onkologen, Gynäkologen, Pathologen, Chirurgen, Radiologen, Strahlentherapeuten und einer onkologischen Pharmazeutin alle vorliegenden Krebsbefunde.

Gemeinsam beschließen die Experten den für den Patienten optimalen Behandlungsansatz. "Mit Stolz blicken wir auf unsere Tumordokumentation und ausgearbeiteten Therapieprotokolle und Behandlungspfade, die unser außerordentlich hohes Qualitätsniveau bescheinigen", so Potenberg. Jeder Krebspatient wird mit seinem persönlichen Behandlungsordner mit sämtlichen Befunden und dem Beschluss der Tumorkonferenz entlassen. Damit kann er seinen Krankheitsverlauf und den eingeschlagenen Therapieweg nachvollziehen und sich selbstständig eine Zweitmeinung einholen. Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau ist das größte evangelische Krankenhaus in Berlin, Unfallkrankenhaus und Lehrkrankenhaus der Charité. In sieben Betten führenden Kliniken und neun medizinischen Zentren versorgen etwa 1.200 Beschäftigte jährlich 20.000 Patienten stationär und 30.000 ambulant. Das Unternehmen ist eine gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (gGmbH) und gehört neben sechs weiteren Kliniken zur Firmengruppe Paul Gerhardt Diakonie.

 

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