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Berliner Forum von INSIGHT Health geht in die dritte Runde

18.12.2014 13:12
Bereits zum dritten Mal fand am 11. Dezember das Berliner Forum von INSIGHT Health statt. Über das Thema „Mehr Evidenz in der regionalen Arzneimittelsteuerung “ diskutierten 20 Teilnehmer aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens – von der pharmazeutischen Industrie, über Krankenkassen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) , bis hin zum Bundesgesundheitsministerium.

„Mit dem Berliner Forum möchten wir eine regelmäßig wiederkehrende Gelegenheit bieten, um Fragen rund um die Arzneimittelpolitik in einem Expertenkreis zu erörtern“, erklärt Christian Luley, Leiter des Berliner Büros der INSIGHT Health. Luley betont: „ Wir freuen uns sehr über das wachsende Interesse an der Veranstaltung . Vor allem die rege und wie gewohnt sehr offene Diskussion war auch dieses Mal sehr gewinnbringend.

“ Mit Daten zur Arzneimittelversorgung unter Alltagsbedingungen eröffnete der Gastgeber INSIGHT Health das Forum und setzte ein Schlaglicht auf die großen regionalen Unterschiede. Ein wichtiges Fazit dabei: Wer welche Arzneimittel bekommt , hängt auch von der Region ab. Die zwei Referentinnen , Dr. Sibylle Steiner von der KBV und Dr. Sab ine Richard vom AOK Bundesverband , themat i- sierten in ihren Vorträgen neben dem Medikationskatalog des ABDA - KBV - Konzepts , den Me-too-Listen und Rabattquoten auch die Preisvereinbarungen im Rahmen des Arzneimittelmarktneuordnungsgesetzes (AMNOG).

Wie in den vorigen Veranstaltungen wurde das Thema AMNOG von den Teilnehmern wieder engagiert diskutiert. Insbesondere das Problem der Mischpreise stand im Fokus: Damit sind die Preise jener Produkte gemeint , für die bei unterschiedlichen Patientengruppen bzw. Anwendungsgebieten unterschiedliche Zusatznutzen festgestellt wurden. Im Mittelpunkt stand hier die Frage der Wirtschaftlichkeit bei Verordnungen an Patientengruppen , für die kein Zusatznutzen festgestellt wurde. Die intensive Diskussion demonstrierte erneut das große Interesse des Expertenkreises an der Zukunft des AMNOG.

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