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Bessere Patientenversorgung durch internationale Kooperationen

Das „International Health-Tech Pilot Program“ fördert zukunftsweisende Gesundheitslösungen aus Israel. Nun wurden erste Kooperationsverträge zwischen israelischen Start-ups, der Charité – Universitätsmedizin Berlin, dem Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und der Israel Innovation Authority erfolgreich abgeschlossen. Die Zusammenarbeit der StartUps mit ihren klinischen Partnern startet Anfang 2022.

Die Israel Innovation Authority plant bereits eine zweite Ausschreibung zur Förderung internationaler Kooperationsprojekte im Bereich der medizinischen Translation.

Das „International Health-Tech Pilot Program“ resultiert aus einer im September 2019 unterzeichneten Kooperationsvereinbarung zwischen der Charité, dem BIH und der Israel Innovation Authority. Die Partnerschaft ist ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Charité, dem BIH und der „Israeli Economic and Trade Mission“ als Teil des israelischen Ministeriums für Wirtschaft und Industrie mit Sitz in der israelischen Botschaft in Berlin. Das gemeinsame Programm zielt darauf ab, medizinische Innovationen und neue Technologien durch internationale Zusammenarbeit schneller für die weltweite Patientenversorgung verfügbar zu machen. Ausgewählte Start-ups erhalten finanzielle Unterstützung von der Israel Innovation Authority und Zugang zu den Ressourcen bzw. der Expertise eines ausgewählten klinischen Projektpartners. Neben der Charité und dem BIH stehen israelischen Start-ups auch medizinische Partnereinrichtungen in den USA zur Verfügung. Geleitet wird das Programm aufseiten der Charité und des BIH von Dr. Sein Schmidt, dem Wissenschaftlichen und Medizinischen Leiter der Clinical Research Unit des gemeinsamen Clinical Study Center (CSC) von Charité und BIH.

„Das Programm etabliert die Kooperation zwischen exzellenten Kliniker*innen und Wissenschaftler*innen der Charité und des BIH und den Israelischen Firmen mit immensem Innovationspotential. Wir sind sehr gespannt auf die Zusammenarbeit.“, erklärte Sein Schmidt anlässlich des Projektstarts.