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Bessere Versorgung für Patienten mit rheumatischen Erkrankungen

13.01.2012 12:11
Das Ziel eines Vertrages zur Integrierten Versorgung, den die BARMER GEK, das RheumaNetz Westfalen-Lippe UG und das Rheumazentrum Ruhrgebiet zum 1. Januar 2012 geschlossen haben, soll die Verbesserung der Versorgung von Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sein. "Wir freuen uns, dass wir unseren 16.400 Versicherten in Westfalen, die an einer solchen Erkrankung leiden, diese neue Versorgungsform anbieten können", so Bernd Kuß, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK Nordrhein-Westfalen. Der Vertrag baut auf die gute Zusammenarbeit zwischen dem Rheumazentrum und mehreren niedergelassenen Rheumatologen auf - die Rheumaforschungsgruppe Ruhr e. V. arbeitet seit Jahren klinisch und wissenschaftlich eng zusammen.

Kern des Vertrages sei eine übergreifende Vernetzung von Fachärzten mit dem Rheumazentrum Ruhrgebiet als hoch spezialisierter Fachklinik als Leistungserbringer und der BARMER GEK als Leistungsträger. "Durch diese Vernetzung können die Behandlungsabläufe noch besser und damit auch schneller abgestimmt werden", erläutert Prof. Jürgen Braun, ärztlicher Direktor des Rheumazentrums Ruhrgebiet. Ein Schwerpunkt liege hierbei auf der Früherkennung der Erkrankung und ihren Folgeerkrankungen. "Gerade durch eine verspätete Diagnose der Erkrankung können große gesundheitliche Schäden entstehen", ergänzt der Rheumatologe Dr. Ludwig Kalthoff vom RheumaNetz Westfalen-Lippe UG. "Um Komplikationen zu vermeiden und weiteren gesundheitlichen Schäden vorzubeugen, erhalten unsere Versicherten daher im Rahmen dieser neuen Versorgungsform innerhalb von zehn Tagen einen Termin beim Rheumatologen", so Kuß.

Der Facharzt übermittelt die Diagnostik und Therapie zeitnah an alle beteiligten Ärzte. Um den Patienten möglichst wirkungsvoll zu unterstützen, stehe ihm ein persönlicher Ansprechpartner zur Seite, der die Koordination der Behandlungs- und Untersuchungstermine übernimmt.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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