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Curavisc® nach Kniege­lenksarthroskopie in Studie untersucht

09.10.2009 14:56
Wirksamer Einsatz des Hyaluronsäurepräparates belegt – Curavisc® für klinischen Alltag empfohlen

Die hohe Wirksamkeit und Sicherheit des Hyaluronsäurepräparates Curavisc® der curasan AG in der Nachbehandlung der Kniege­lenksarthroskopie wurde auf der 58. Jahrestagung der Norddeutschen Orthopädenvereinigung präsentiert.

Grundlage war eine Studie des Caritas Krankenhauses Bad Mergentheim. Ziel der prospektiven Studie war es, herauszufinden, welche Auswirkungen Curavisc® auf Entzündungs- und Schmerzparameter nach einer Kniearthroskopie hat.

Geprüft wurde diese Fragestellung im Jahr 2008 bei 100 Patienten mit Kniegelenksarthrose, bei denen eine arthroskopische Gelenklavage durchgeführt wurde. „Dies führt in der direkten postoperativen Phase üblicherweise zu verstärkten Schmerzen und einer Gelenkschwellung“, erklärt Dr. Wolf-Dietrich Hübner, Leiter des Bereichs Medizin bei der curasan AG.

Ursächlich dafür ist die Tatsache, dass bei der Arthroskopie die im Gelenk vorhandene körpereigene Hyaluronsäure vollständig herausgespült wird – das Gelenk ist zunächst trocken, so dass die Knorpelflächen direkten Kontakt haben und ungeschützt aufeinander reiben. Dies kann zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Mit der unmittelbar zum Abschluss der Arthroskopie erfolgenden Gabe von Curavisc® kann laut Ergebnis der Studie eine signifikante Schmerzreduktion sowie eine frühere Beweglichkeit und Belastbarkeit erzielt werden. Die kontinuierliche Besserung der Symptomatik bei allen Parametern wurde über einen Untersuchungszeitraum von 7 Tagen nach dem Eingriff dokumentiert. 

„Zwar können Schmerzmittel ebenfalls eine gute Wirkung bei operationsbedingten Schmerzen nach einer Arthroskopie erzielen, jedoch limitieren häufig auftretende gastrointestinale Nebenwirkungen deren Einsatz – und dies besonders bei älteren Patienten“, erklärt Dr. Wolf-Dietrich Hübner. Curavisc® als unmittelbar nach der Kniegelenksarthroskopie in das Gelenk eingebrachtes Präparat hat sich in der Studie hingegen als sicheres und wirksames Produkt erwiesen, das direkt an der Ursache der Schmerzentstehung ansetzt. Bei keinem der Patienten traten Komplikationen auf, die auf die Verwendung des Hyaluronsäurepräparates zurückzuführen wären. Curavisc® ist demnach für den klinischen Alltag zu empfehlen, da die Schmerzen nach dem Eingriff reduziert werden und sich die Mobilität der Patienten bereits in den ersten sieben Tagen deutlich erhöht. 

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