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DGIM vergibt Medienpreise 2020: Herausragende Beiträge zu „Forschung in der Inneren Medizin“ prämiert

08.10.2020 09:56
Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) vergibt zum zweiten Mal ihre Medienpreise für herausragende journalistische Veröffentlichungen. Die Ausschreibung richtete sich an Journalistinnen und Journalisten, die das Thema „Forschung in der Inneren Medizin“ für die Bevölkerung verständlich aufbereitet und zu einer gesellschaftlichen Aufklärung dieses komplexen Themas beigetragen haben. Eingereicht werden konnten Hörfunk- und Fernsehbeiträge sowie Artikel aus Printmedien. Die fünfköpfige Jury wählte drei Veröffentlichungen aus. Den ersten Platz erhält eine Autorengruppe um Dr. Bernhard Albrecht (Stern). Den zweiten Platz teilen sich Mareike Nieberding (Süddeutsche Zeitung Magazin) und Dr. Daniela Remus (Bayerischer Rundfunk).

Die Preise sind insgesamt mit 8.000 Euro dotiert und werden am Donnerstag, den 15. Oktober 2020, in Wiesbaden verliehen. Auch für das kommende Jahr schreibt die DGIM die Medienpreise wieder aus.

„In diesem Jahr standen die Medienpreise unter einem ganz besonderen Stern“, so der 1. Stellvertretende DGIM-Vorsitzende Professor Dr. med. Jürgen Floege, der die Ausschreibung als DGIM-Vorsitzender 2019/2020 betreute. „Das Coronavirus hat uns alle in Atem gehalten: Kongresse fielen aus, Ärzte und Wissenschaftsjournalisten waren geforderter denn je.“ Dennoch sind auch in diesem Jahr zahlreiche hochwertige Beiträge unter dem diesjährigen Motto „Forschung in der Inneren Medizin“ eingereicht worden, die die fünfköpfige Jury der DGIM sichtete und bewertete. Das Motto der Medienpreise richtete sich nach dem Leitthema des diesjährigen Internistenkongresses „Ärzte als Forscher“, der aufgrund der Corona-Pandemie ausfiel.

Die Innere Medizin umfasst ein sehr umfangreiches Spektrum an Erkrankungen. Die Zusammenhänge sind oft komplex und der Aufklärungsbedarf in der Gesellschaft entsprechend groß. Medienvertreter greifen deshalb häufig auch neueste Forschungsergebnisse auf, die sichere Diagnosen und bessere Therapien in Aussicht stellen. Die DGIM zeichnet dieses Jahr zwei Print-Beiträge und einen Hörfunk-Beitrag aus, die auf ganz unterschiedliche Weise aufzeigen, wie umfassend die Innere Medizin die Gesellschaft durchdringt und wie hoch der Aufklärungsbedarf von Forschung und Therapie ist. „Alle Gewinner haben sich dem Thema `Forschung´ sehr differenziert angenähert und den jeweiligen Aspekt aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Dies verschafft dem Leser einen umfassenden und wertefreien Einblick in diese oft schwer verständliche Thematik“, erklärt Professor Dr. med. Georg Ertl, DGIM-Generalsekretär und Vorsitzender der fünfköpfigen Medienpreis-Jury.

Den ersten Platz der Medienpreise 2020 erhält die Autorengruppe um Dr. med. Bernhard Albrecht. Ihr Beitrag „Das Beste kommt zum Schluss“ wurde am 12. Dezember 2019 in der Publikumszeitschrift Stern veröffentlicht. „Dieser sehr lesenswerte Artikel lebt vom Fachwissen und den hervorragenden journalistischen Fähigkeiten seiner Autoren“, resümiert Ertl. „Gemeinsam stellen sie auf verständliche Weise sorgfältig recherchierte Erkenntnisse zu Bedeutung, Funktionen und Wirkungen des Mikrobioms zusammen – ein sehr aktuelles und wichtiges Forschungsgebiet, das uns noch weit in die Zukunft begleiten wird.“

Den zweiten Platz teilen sich zwei Journalistinnen für ihre herausragenden Beiträge zum Thema „Gendermedizin“: Dr. Daniela Remus für ihren Hörfunk-Beitrag für den Bayerischen Rundfunk „Geschlechterunterschiede in der Medizin“, der am 28. Januar 2020 ausgestrahlt wurde, und Mareike Nieberding für ihren Artikel im Süddeutsche Zeitung Magazin „Was Frauen krank macht“, erschienen am 24. Mai 2019. „Beide Autorinnen haben es geschafft, dem Publikum ein sehr komplexes und gesellschaftlich hochrelevantes Thema in zwei ganz unterschiedlichen Formaten unterhaltsam und anschaulich nahe zu bringen“, erläutert Ertl. „Es werden dabei verschiedene Aspekte der Gendermedizin dargestellt: fehlende Studien an Frauen, unterschiedliche Biologie und Krankheitsanfälligkeit bei Mann und Frau, Positionen von Ärztinnen in Kliniken sowie  Geschlechterklischees – die sowohl auf der Seite der Patientinnen und Patienten als auch auf der Seite der Ärztinnen und Ärzte existieren.“

Die Gewinner-Beiträge finden Sie auf der Webseite der DGIM: https://www.dgim.de/ueber-uns/ehrungen-und-preise/medienpreis/

Auch für das kommende Jahr schreibt die DGIM wieder Medienpreise aus. Sie stehen unter dem Motto „Das Coronavirus als medizinische und wissenschaftliche Herausforderung“. Weitere Informationen hierzu werden in Kürze ebenfalls auf der Homepage veröffentlicht.

 

Mitglieder der DGIM-Medienpreis Jury:

  • Professor Dr. med. Georg Ertl, Generalsekretär der DGIM
  • Dr. Oliver Erens, Vorsitzender des VMWJ - Verband der Medizin- und Wissenschaftsjournalisten e. V.
  • Professor Christian Floto, Deutschlandfunk, Ressortleiter Wissenschaft & Bildung
  • Dr. Anika Geisler, Stern, Ressort Wissenschaft
  • Dr. med. Susanne Holst, TV-Moderatorin und Ärztin
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