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Digitale Welten nutzen: DGHO und intermedix unterstützen Ärzte mit medizinischem Wissen zur Onkologie

30.10.2020 09:39
Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. (DGHO) und die intermedix Deutschland GmbH arbeiten zusammen, um Ärzten einen raschen Zugang zu praxisrelevanten Informationen in der Diagnose und Therapie onkologischer und hämatologischer Erkrankungen zu ermöglichen.

Hierzu werden die medizinischen Leitlinien des Internet-Portals ONKOPEDIA* in intermedix-Kommunikationsplätze und die Softwaresysteme der intermedix-Muttergesellschaft CompuGroup Medical (CGM) eingebunden. Im Arztinformationssystem (AIS) stehen Ärzten somit während der entscheidenden Phase der Behandlung Informationen zur Verfügung, die aktiv bei der Diagnose und auch der Therapie von Krebs- und Bluterkrankungen unterstützen können.

Gerade für niedergelassene Ärzte, die eher seltener mit onkologischen und hämatologischen Erkrankungen konfrontiert werden, bedeutet die Kooperation einen enormen Mehrwert: Die Informationen werden kontextsensitiv ausgespielt und stellen niedergelassenen Medizinern genau während der Arbeit mit Patienten im Feld Onkologie und Hämatologie hilfreiches Wissen und Leitlinien zur Verfügung.

„Der einfache und gezielte Zugang zu den wertvollen Informationen von ONKOPEDIA über die Plattform der Arztsoftware ist ein wichtiger Schritt, damit Ärzte Informationen direkt dort und dann bekommen, wenn sie die Informationen benötigen. intermedix und CGM unterstützen die Ärzte durch diesen direkten Zugang“, sagt Prof. Dr. Bernhard Wörmann, Medizinische Leiter der DGHO.

„Unser Ziel ist es, dem Arzt absolut relevante Informationen zur Verfügung zu stellen, und zwar in dem Moment, in dem er sie benötigt. So können wir niedergelassene Ärzte bei der Diagnose und Therapie bestmöglich unterstützen“, betont Christian Senger, Geschäftsführer bei intermedix. „Die Zusammenarbeit mit den ausgewiesenen Experten der DGHO und die damit verbundene Bereitstellung von wissenschaftlichen, hoch-qualitativen Informationen und neuesten Erkenntnissen stellt unsere Anstrengungen diesbezüglich auf eine völlig neue Ebene.“

Die Bedeutung des gemeinsamen Projektes von DGHO und intermedix wird bei Betrachtung der Todesursachen in Deutschland besonders deutlich: Krebserkrankungen sind mit rund 230.000 Todesfällen im Jahr (Quelle: DESTATIS, Jahr 2018) die zweithäufigste Todesursache. Durch eine frühzeitige Erkennung und passende Behandlung von Krebserkrankungen, können nachweislich viele Menschenleben gerettet werden. „Gerade in komplexen Bereichen wie der Onkologie wollen wir Healthcare Professionals durch die Bereitstellung der richtigen Daten zur rechten Zeit hilfreich zur Seite stehen“ sagt Dr. Eckart Pech, Geschäftsführender Direktor für den Bereich Consumer and Health Management Information Systems.

Den Grundstein für das Internetportal ONKOPEDIA als eigenes Instrument zur Erstellung und Veröffentlichung von Leitlinien hat die DGHO in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie & Medizinische Onkologie (OeGHO), der Schweizerischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (SGMO) und der Schweizerischen Gesellschaft für Hämatologie (SGH+SSH) bereits im Jahr 2010 gelegt. Die Erstellung einer Leitlinie ist ein permanenter und interaktiver Prozess, ONKOPEDIA ist in seiner inneren Struktur ein lernendes System. Es basiert auf der verfügbaren Evidenz und dem Wissen von Experten der medizinischen Onkologie und anderer Fachrichtungen.

Die ersten ONKOPEDIA-Informationen werden in Kürze im AIS zur Verfügung stehen. Mit den gewonnenen Erkenntnissen und dem Feedback der Mediziner können wertvolle Informationen für einen kontinuierlichen Optimierungsprozess erhoben werden.

 

Onkopedia
Vor 10 Jahren haben DGHO, OeGHO, SGMO und SGH+SSH entschieden, eigene Leitlinien für die Hämatologie und Medizinische Onkologie im deutschsprachigen Raum zu entwickeln. Aktuell sind fast 100 Leitlinien aus den Bereichen Allgemeines und Grundlagen, nicht-maligne Hämatologie, maligne Hämatologie, solide Tumore, allogene Stammzelltransplantation und supportive Therapie publiziert. Dazu kommt ein eigener Bereich für komplementäre und alternative Therapie.

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