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Telemedizin: Studie zum Home-Monitoring

24.09.2014 16:20
Je mehr Vertrauen Patienten in die Technologie haben, desto besser funktionieren Telemonitoring-Systeme. Das ist das Kernergebnis der EDUCAT-Studie, die der Hersteller kardiovaskulärer Medizintechnik BIOTRONIK durchgeführt hatte.

Laut der EDUCAT Studie ging bei den Patienten ein besseres Verständnis der Anwendung von Telemonitoring mit einer positiven Wahrnehmung der Technologie einher. Das Aufstellen des Patientengeräts (CardioMessenger), das Signale vom Implantat empfängt und an den behandelnden Arzt weiterleitet, empfanden 93 Prozent von ihnen nicht als Belastung. Die Patienten beschrieben das Gerät als unauffällig, einfach, klein und komfortabel, da es keine Bedienung ihrerseits erfordert und völlig automatisch funktioniert. Schlussendlich zogen 98 Prozent der Patienten in Erwägung, Home Monitoring auch nach Studienende weiter zu nutzen. Dies unterstreiche die hohe Akzeptanz und wie leicht sich die Technologie in den Alltag der Patienten integrieren lasse, lautete der Folgeschluss des Studieninitiators BIOTRONIK..

An der prospektiven multizentrischen EDUCAT Studie nahmen 571 Patienten mit einem BIOTRONIK Lumax ICD (implantierbarer Kradioverter-Defibrillator) teil. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden sie im Programm "BIOTRONIK Home Monitoring" betreut. Ein Monat nach Studieneinschluss füllten sie einen anonymisierten Fragebogen aus, mit dem sie die Qualität der Patientenaufklärung an der implantierenden Klinik bewerteten. Mit einem weiteren anonymisierten Fragebogen wurde nach sechs Monaten die Akzeptanz der Home Monitoring Technologie und auch das Befinden der Patienten in Bezug auf Ängstlichkeit bewertet.

"Obwohl es sich bei Home Monitoring um ein voll automatisiertes System handelt, das keine Mitwirkung des Patienten erfordert, hat unsere Studie gezeigt, dass der Nutzen des Systems umso größer ist, je mehr Vertrauen der Patient in das System hat", erläuterte der leitende Prüfarzt Dr. Gabriel Laurent von der Universitätsklinik Bocage in Dijon, Frankreich. "Herzrhythmusstörungen sind nicht immer einfach zu therapieren. Viele Patienten fühlen sich unnötig großem Stress ausgesetzt. Dieser kann sich wiederum negativ auf ihre Lebensqualität auswirken. Je besser wir ihnen das Telemonitoring-System erklären können, desto mehr wird es die Patienten daran erinnern, dass das medizinische Personal sie mit ihrer Erkrankung nicht allein lässt und sie umfassend betreut sind."

 

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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