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Eröffnung der Fraunhofer-Labore im Biotechnologie-Zentrum von Roche

09.05.2022 13:43
Am 6. Mai 2022 wurden die Labore des Fraunhofer-Standorts für Immunologie, Infektions- und Pandemieforschung in Penzberg/München feierlich eröffnet. Ziel der Forschungen vor Ort ist es, pandemische Erreger zu identifizieren und zu charakterisieren, neue Diagnostika und Therapien zu entwickeln sowie die Rolle des Immunsystems bei Infektionserkrankungen besser zu verstehen. Bis zur Fertigstellung des eigenen Gebäudes nehmen die Forschenden ihre Arbeit in angemieteten Räumen bei Roche in Penzberg auf.

Unter den Gästen und Rednern bei der feierlichen Eröffnung waren: Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Alexander Dobrindt, Vorsitzender der CSU im Bundestag, Stefan Korpan, Erster Bürgermeister der Stadt Penzberg, Prof. Raoul Klingner, Direktor Forschung der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Thomas Gudermann, Dekan der Medizinischen Fakultät der LMU, Vorstand des Walther-Straub-Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Medizinische Fakultät LMU, Claus Haberda, Geschäftsführer und Leiter Finanzen der Roche Diagnostics GmbH, Prof. Gerd Geisslinger, Institutsleiter Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, sowie Prof. Michael Hoelscher, Standortleiter Penzberg/München, Fraunhofer ITMP und Direktor Abteilung Infektions- und Tropenmedizin, LMU Klinikum München.

Präzisionsmedizin zum Wohle aller Patient:innen – diesem Ziel haben sich die Partner Roche, das LMU Klinikum München, die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und die Fraunhofer-Gesellschaft verpflichtet und bauen in Penzberg einen Institutsstandort des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP auf. Die Aufgabe des Instituts wird es sein, pandemische Erreger zu identifizieren und zu charakterisieren, neue Diagnostika und Therapien zu entwickeln sowie die Rolle des Immunsystems bei Infektionserkrankungen besser zu verstehen. Der neue Fraunhofer-Standort ist Teil eines Netzwerks für immunmediierte Erkrankungen, das künftig die gezielte Bündelung von relevanten Kräften in der deutschen Forschungslandschaft gewährleisten soll.

In diesem Zusammenhang entsteht in einer strategischen Partnerschaft zwischen Roche, der LMU, dem LMU Klinikum München und der Fraunhofer-Gesellschaft am Standort Penzberg/München ein Institutsstandort des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP, in dem die Rolle des Immunsystems bei Infektionserkrankungen und Immunreaktionen charakterisiert werden soll.

Für die dauerhafte Unterbringung der neuen Forschungskapazitäten wurde ein Neubau im unmittelbaren Umfeld des Roche-Werksgeländes auf den Weg gebracht. Übergangsweise beginnen die Forschungsarbeiten in angemieteten Räumlichkeiten im Kompetenzzentrum für Life Sciences von Roche in Penzberg.

Hubert Aiwanger, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sagte: "Prävention, Vorsorge, Früherkennung von künftigen Pandemien ist wesentlich. Mit der finanziellen Unterstützung in Höhe von 40 Millionen Euro durch den Freistaat will Bayern bei der Immunologie- und Infektionsforschung in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten. Das neue Fraunhofer-Institut ist ein einmaliges Leuchtturmprojekt. Ich bin überzeugt, dass von der engen Verzahnung aus universitärer Forschung und Wirtschaftsunternehmen große Fortschritte bei der Diagnostika-, Therapeutika-, und Impfstoff-Entwicklung zu erwarten sind. Von der staatlichen Millionenförderung werden letztlich wir alle durch neue Therapien und Medikamente profitieren."

"Mit dem Fraunhofer-Standort für Immunologie-, Infektions- und Pandemieforschung in Penzberg/München gestalten wir ein Gravitationszentrum für die Forschung an Infektionserregern sowie einen Dreh- und Angelpunkt der nationalen Immunforschung in Deutschland. Ich bin mir sicher, diese kooperative Unternehmung wird auch Strahlkraft auf internationaler Ebene entwickeln", erklärte Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft anlässlich der feierlichen Laboreröffnung. "Wir haben schon viel erreicht. Wenn – wie in diesem Fall geschehen – die Rahmenbedingungen stimmen und alle Akteure gemeinsam und entschlossen handeln, kann ein so wichtiges Vorhaben nur gelingen."

Prof. Thomas Gudermann, Dekan der Medizinischen Fakultät der LMU, Vorstand des Walther-Straub-Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Medizinischen Fakultät LMU, erläuterte: "Im Bereich der Forschung gewinnt die Kooperation zwischen der akademischen Forschung und der Industrie immer größere Bedeutung. An dieser Schnittstelle setzt das Fraunhofer Projekt an." Prof. Michael Hoelscher, Standortleiter Penzberg/München, Fraunhofer ITMP und Direktor Abteilung Infektions- und Tropenmedizin, LMU Klinikum München, ergänzte: "Der Forschungsstandort München/Penzberg hat noch mehr zu bieten: Die nächsten Schritte werden eine Vernetzung mit den anderen wichtigen Forschungsinstitutionen in München sein, insbesondere mit unserer Schwesteruniversität der TUM und dem Helmholtz Zentrum München."

"Das wissenschaftliche Konzept der Fraunhofer-Gesellschaft mit den vier Komponenten Medikamente, Diagnostik, Daten und medizinische Systeme ist die Basis für eine individualisierte Patientenversorgung", macht Claus Haberda, Geschäftsführer und Leiter Finanzen der Roche Diagnostics GmbH, deutlich. "In die strategische Partnerschaft mit Fraunhofer und der Ludwig-Maximilians-Universität München bringt Roche seine komplementäre Expertise bei Medikamenten, Diagnostik und Daten ein, und so können wir gemeinsam die Gesundheitsversorgung für Patientinnen und Patienten verbessern."

Editorial

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