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Gesundheitssystem: Inklusion und Teilhabe für Menschen mit Behinderung

16.10.2018 11:06
Zum Wintersemester 2018/2019 hat Prof. Dr. Christian Walter-Klose seine Arbeit im Department of Community Health (DoCH) begonnen. Hier lehrt und forscht er zu Fragen der Gesundheit von Menschen mit Beeinträchtigungen mit besonderen Blick auf das Leben in der Gemeinde, auf Bildungsangebote und den Bereich der Arbeit. Im Sinne der Behindertenrechtskonvention befasst er sich insbesondere mit Fragen der Inklusion im Gesundheitssystem, der Optimierung und Anpassung von gesundheitsbezogenen Angeboten, die den Kompetenzen, Bedürfnissen und Lebenslagen von Menschen mit Behinderung und ihren Angehörigen gerecht werden.

Auch steht – wie in seinem bisherigen theoretischen und praktischen Arbeitsschwerpunkten – die Förderung der sozialen Teilhabe in der Gesellschaft im Fokus seines Handelns.

„Ich freue mich sehr mit Prof. Dr. Christian Walter-Klose einen ausgewiesenen Experten im Bereich Behinderung und Inklusion im Department of Comunity Health begrüßen zu dürfen. Sein Schwerpunkt zur gesundheitlichen Versorgung und sozialen Teilhabe in diesem Bereich gehört zu den zentralen Themen des Departments in Lehre und Forschung“, erklärte Prof. Dr. Heike Köckler, Dekanin des DoCH.

Gebürtig stammt Christian Walter-Klose aus dem Münsterland. Nach dem Abitur und einem anschließenden Zivildienst in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung studierte der zweimalige Familienvater Walter-Klose in Würzburg Psychologie und arbeitete zehn Jahre lang in unterschiedlichen Einrichtungen der Behindertenhilfe als beratender Psychologe, therapeutischer Leiter und stellvertretende Einrichtungsleitung. So verantwortete und koordinierte er das heilpädagogische und therapeutische Angebot für Erwachsene mit geistiger Behinderung und psychischen Störungen in einer Einrichtung im bayrischen Wald sowie anschließend die medizinisch-therapeutischen und heilpädagogischen Angebote in der Blindeninstitutsstiftung in Würzburg. Dies ist eine Einrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Sehschädigung und mehrfacher Behinderung.

Mit diesen Erfahrungen wechselte er im Jahr 2010 an die Universität Würzburg und promovierte im Bereich der Körperbehindertenpädagogik zur schulischen Inklusion – eine Arbeit, die 2013 aufgrund der Bedeutung für die Gesellschaft mit dem Deutschen Studienpreis honoriert wurde. Neben seiner Lehre in Würzburg erforschte er, unter welchen Bedingungen inklusive Angebote im schulischen und außerschulischen Bereich gelingen.

Innovatives Lehr- und Forschungsgebiet

„Das Lehr- und Forschungsgebiet ist äußerst innovativ und gewinnt für die Zukunft zunehmend an Bedeutung. Dabei stellt die Ausrichtung der Studiengänge sowie die Vielfalt der unterschiedlichen Kompetenzen der Kolleginnen und Kollegen am Department eine wesentliche Ressource dar, auf deren Grundlage wir sichtbar zur Verbesserung der Situation für Menschen mit Behinderung oder chronischen Krankheiten beitragen können", erklärt Walter-Klose seine Motivation für die Bewerbung an der hsg.

Mit dem letzten Bundesteilhabebericht wird nach Angaben von Walter-Klose deutlich, dass der Zugang für und die Versorgung von Menschen mit Behinderung im Gesundheitssystem eines der wesentlichen Themen für die Gesellschaft ist: Nahezu 16 Prozent der Menschen in Deutschland leben mit einer Beeinträchtigung und erleben Behinderungen und Barrieren in vielfältiger Hinsicht. Aufgrund der demografischen Entwicklung werde diese Zahl in den nächsten Jahren noch ansteigen, so dass Fragen der Gesundheitsprävention und des Abbaus von Barrieren für Menschen mit Beeinträchtigungen vor allem in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Arbeit wesentliche Zukunftsthemen werden, die bereits heute interdisziplinäres und vernetztes Handeln erforderlich machten.

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