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Internationale Umfrage: Patienten mit Vorhofflimmern sorgen sich um ihr Schlaganfallrisiko und wollen in Therapieentscheidungen einbezogen werden

15.06.2016 11:14
Boehringer Ingelheim veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse einer internationalen Umfrage, die mit über 900 Patienten die erste dieser Art ist. Die Ergebnisse zeigten: Neun von zehn befragten Patienten mit Vorhofflimmern (VHF) sorgen sich um ihr Schlaganfallrisiko. Zur Verringerung dieses Risikos werden vorbeugend orale Antikoagulanzien (OAK) verordnet. Die Mehrheit der Patienten fragt dabei aktiv nach Informationen zur Therapie und möchte in die Wahl des OAK miteinbezogen werden. Diese und andere Resultate der internationalen Umfrage wurden auf der zweiten Konferenz der European Stroke Organisation vorgestellt, die vom 10. bis 12. Mai in Barcelona stattfand.

"Erstmals liegen uns fundierte Daten zur Sichtweise und zu den Therapiepräferenzen von Patienten mit Vorhofflimmern aus vielen Ländern vor“, kommentiert die Studienleiterin, Dr. Deirdre Lane, Dozentin für kardiovaskuläre Gesundheit an der Universität Birmingham, UK. „Eine zentrale Erkenntnis ist, dass viele VHF-Patienten in die Entscheidung über ihr OAK miteinbezogen werden wollen. Dieser Wunsch spiegelt die Empfehlungen der aktuellen Leitlinien wider, die zur Berücksichtigung der Patientenpräferenz bei der Wahl des Antikoagulans raten.“

Die Umfrage verdeutliche, welchen hohen Stellenwert die Kommunikation zwischen Patienten und ihrem behandelnden Arzt hat: Mehr als drei Viertel (76 %) der VHF-Patienten gaben an, dass der Arzt ihre wichtigste Informationsquelle zur Therapie mit einem OAK sei. Insgesamt konsultierten Patienten durchschnittlich zwei bis drei Informationsquellen. Das Patientenwissen zu Ursachen, Anzeichen und Symptomen eines Schlaganfalls war dagegen sehr unterschiedlich ausgeprägt. Nur etwa die Hälfte (48 %) verfügte über gute bis mäßige Kenntnisse über die Symptome, Ursachen und Risikofaktoren eines Schlaganfalls.

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Reinhold
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