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Janssen vereinbart Zusammenarbeit mit USAID im Kampf gegen multiresistente Tuberkulose

16.12.2014 11:37
Janssen, Pharmasparte des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson, hat eine Vereinbarung mit der United States Agency for International Development (USAID) unterzeichnet. Das Abkommen mit der US-Behörde für Entwicklungszusammenarbeit sieht vor, dass Janssen Arzneimittel gegen multiresistente Tuberkulose im Wert von rund 30 Millionen US-Dollar bereitstellt. Gemeinsam wollen die Partner Patienten in Schwellen- und Entwicklungsländern den Zugang zu Medikamenten erleichtern und deren richtige Anwendung sicherstellen

Mit der getroffenen Vereinbarung verstärkt Janssen sein bestehendes Engagement auf dem Gebiet der globalen Gesundheitsfürsorge. Das Unternehmen setzt sich dafür ein, Patienten in stark betroffenen und ressourcenlimitierten Regionen einen besseren Zugang zu innovativen Therapien zu ermöglichen. Hierfür hatte Janssen im Januar 2014 den neuen Unternehmens bereich „Janssen Global Public Health“ gegründet. Bereits im Mai 2014 hatte das forschende Pharmaunternehmen eine Kooperation mit der Stichting International Dispensary Association (IDA) geschlossen, um Betroffenen in mehr als 130 Ländern den Zugang zu seinem neuen Medikament gegen multiresistente Tuberkulose zu ermöglichen. Die Non-Profit- Organisation arbeitet dafür unter anderem mit der Initiative Stop TB Partnership zusammen. In den kommenden Monaten werden sich Janssen und die US- Regierungsbehörde USAID mit Partnern weltweit austauschen, um Kriterien für die Inanspruchnahme der Unterstützung zu entwickeln und um für weitere Unterstützung im Kampf gegen multiresistente Tuberkulose zu werben.

„Unsere Arbeit im Kampf gegen die multiresistente Tuberkulose ist noch längst nicht abgeschlossen“, erklärt Dr. Paul Stoffels, Chief Scientific Officer von Johnson & Johnson und Worldwide Chairman des Bereichs Arzneimittel. „Knapp eine halbe Millionen Patienten welt weit sind von dieser Krankheit betroffen, allein 2013 verstarben daran rund 210.000 Menschen. Wir wollen deshalb noch stärker mit Partnern zusammenarbeiten, die sich der globalen Gesundheitsfürsorge verschrieben haben. Die Kooperation mit USAID verbessert den Zugang zu potenziell lebensrettenden Medikamenten für Menschen , die mit multiresistenter Tuberkulose leben.“

Antibakterielle Resistenzen – und speziell multiresistente Tuberkulose – zählen weltweit zu den größten Bedrohungen für die öffentliche Gesundheit. Multiresistente Tuberkulose ist widerstandsfähig gegen mindestens zwei der vier bei Standardbehandlungen am häufigsten verwendeten Arzneimittel.  Zwar stehen mittlerweile neue Behandlungsoptionen zur Verfügung. In Entwicklungs- und Schwellenländern besteht aber weiterhin die Herausforderung, deren angemessenen Einsatz flächendeckend sicherzustellen. Um weiteren Resistenzen vorzubeugen, ist ein kontrollierter Zugang zu und ein verantwortungsvoller Umgang mit Arzneimitteln erforderlich. Dies schließt die präzise Diagnose und Dokumentation der Verwendung und Wirkung der Medikamente mit ein.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Theorien der Versorgungsforschung

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