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Karliczek: Psychische Gesundheit durch interdisziplinäre Zusammenarbeit stärken

17.08.2021 10:28
Bundesforschungsministerin Anja Karliczek hat am 17.8.21 das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum besucht. Hier arbeiten Forscherinnen und Forscher aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachbereichen gemeinsam daran, die psychische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu verbessern. Der Standort Bochum wurde im Frühjahr als einer von insgesamt sechs zukünftigen Standorten des neuen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit ausgewählt. Jetzt fällt der Startschuss für die Erarbeitung des gemeinsamen Konzeptes.

„Die Corona-Pandemie hat uns einmal mehr vor Augen geführt, wie verletzlich wir alle sind. Sie hat zu vermehrtem Stress, Einsamkeit und damit auch zu psychischen Problemen geführt. Leider müssen wir damit rechnen, dass viele Menschen noch längerfristig mit den Folgen zu kämpfen haben", erklärt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek. Doch auch abseits der Corona-Krise sollte der Fokus noch stärker auf das Leid der von psychischen Krankheiten Betroffenen gerichtet und für einen sensibleren Umgang damit geworben werden.

Das Konzept der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung beschreibt Karliczek: "Die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten deutschlandweit vernetzt zusammen, um Spitzenforschung zu betreiben und die Forschungsergebnisse so zügig wie möglich in die Praxis zu bringen."

 

Hintergrund: Neues Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit

Psychische Erkrankungen sind in Deutschland weit verbreitet und gehen mit einer hohen Krankheitslast einher. Krankheitsursachen und -mechanismen sind in vielen Fällen jedoch noch unzureichend verstanden, medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapieverfahren zeigen oft nur begrenzt Wirkung.

Forschung ist daher notwendig, um wirksamere und an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtete Präventions-, Diagnose- und Therapieverfahren zu entwickeln. Die deutsche Forschungslandschaft ist zwar sehr gut aufgestellt – die Kompetenzen und Expertisen müssen jedoch gebündelt und weiterentwickelt werden. Mit der Etablierung eines Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit bringt die Bundesregierung daher die stärksten Kräfte der beteiligten Fachdisziplinen zusammen und ermöglicht eine zielgerichtete, langfristige und praxisorientierte Zusammenarbeit. Ziel ist es, Forschungsergebnisse rascher in die Praxis zu überführen, um so die Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen zu verbessern sowie die psychische Gesundheit der Bevölkerung zu stärken.

In einem kompetitiven Auswahlverfahren wurden im März 2021 sechs Standorte für das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit ausgewählt. Neben Bochum sind dies Berlin, München, Mannheim, Jena und Tübingen. Die sechs Standorte erarbeiten von September an ein gemeinsames Forschungskonzept für das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit. Die wissenschaftlichen Arbeiten sollen von 2023 an beginnen und mit bis zu 30 Million Euro jährlich gefördert werden.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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