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Knochenersatzmaterial Osbone® punktet in klinischer Multizenterstudie

18.10.2012 18:23
Die Vorteile des neuartigen synthetischen Hydroxylapatits Osbone® zeigen sich vor allem bei solchen Indikationen, die eine erhöhte mechanische Stabilität erfordern. Dies belegt eine jetzt veröffentlichte offene, prospektive, multizentrische, klinische Studie über die Anwendung des Produkts in verschiedenen Einsatzbereichen der Dental-Chirurgie.

Deutschlandweit nahmen 32 zahnärztliche und mund-kiefer-gesichtschirurgische Praxen teil. Über einen Zeitraum von zwei Jahren wurden 190 Patienten behandelt und beobachtet. Insgesamt wurden 458 Lokalisationen augmentiert und dabei 400 Implantate gesetzt. Der häufigste Eingriff im Rahmen der Studie war die Sinusbodenelevation.

Stellvertretend für die zahlreichen Studienteilnehmer haben Dr. Andreas Holweg, Fulda, Henriette Lerner, Baden-Baden, und Dr. Kay Pehrsson, Herne, als Autoren die Ergebnisse publiziert. Diese zeigen, dass Osbone® aufgrund seiner spezifischen Eigenschaften und langsamen Resorptionskinetik vor allem bei solchen Indikationen Vorteile bietet, die eine erhöhte mechanische Stabilität erfordern.

Die Studienergebnisse bescheinigen Osbone® eine hervorragende Biokompatibilität und Osseointegration. Es traten keinerlei mit dem Material in Verbindung stehende Komplikationen auf. Der verfügbare Knochen im Insertionsgebiet zum Zeitpunkt der Implantation wurde in 68% der bewerteten Fälle mit optimal bis gut beurteilt, die Gingiva-Verhältnisse in 94%.

Osbone® Granulat besteht aus synthetisch hergestelltem Hydroxylapatit, das aufgrund seiner Phasenreinheit ein sehr gutes Einheilungsverhalten und damit eine stabile Defektfüllung gewährleistet.

Das Material zeichnet sich gegenüber den Knochenaufbaumaterialien biologischen Ursprungs insbesondere dadurch aus, dass es mit genau definierbaren Eigenschaften hergestellt werden kann. Damit besitzt es eine gleich bleibende Chargenqualität, die eine besser abschätzbare biologische Reaktionsweise ermöglicht.

Osbone® besitzt höchste Ähnlichkeit mit humaner Spongiosa. Seine interkonnektierende, offene Multi-Porosität von rund 80% und die polygonale Granulatstruktur bieten dem Organismus bestmögliche Voraussetzungen zur zügigen Osseointegration sowie einer schnellen Vaskularisierung bei hoher Stabilität.

Da Osbone® synthetisch hergestellt wird, hat es gegenüber Materialien biologischen Ursprungs den Vorteil, dass bei der Patientenaufklärung mögliche Komplikationen einer Knochenentnahme und Transplantation sowie die Problematik von Abstoßungsreaktionen oder potenzielle Allergisierungs- und Restinfektionsrisiken wie bei der Verwendung biologischen Materials nicht erörtert werden müssen.

Osbone® wird seit Anfang 2012 von Zimmer Dental Inc., Carlsbad, USA, unter der Marke IngeniOsTM HA global im Dentalmarkt vertrieben.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

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