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Logopädie - Bachelorstudiengang mit Zukunftsperspektive

23.07.2012 12:51
Wir alle sprechen jeden Tag - der eine mehr, der andere weniger. Neueste Untersuchungen gehen von durchschnittlich 16.000 Wörtern pro Tag aus. Was aber, wenn die Fähigkeit zum Sprechen eingeschränkt ist? Wie gelingt es Menschen mit Kommunikationsstörungen an den so wichtigen kommunikativen Prozessen des täglichen Lebens in Familie, Schule, Beruf und Gesellschaft teilzunehmen? Wie kann ihre soziale und berufliche Existenz gesichert oder wiederhergestellt werden? Hier hilft die Logopädie, eine noch junge medizinisch-therapeutische Fachdisziplin. Sie befasst sich mit den vier großen Bereichen Sprache, Sprechen, Stimme und Schlucken. Ziel der Logopädie ist es, die Störungen zu behandeln oder den fortschreitenden Verlauf einer Erkrankung aufzuhalten.

Eine Millionen Menschen behandlungsdürftig
In Deutschland leben rund eine Million Menschen, die eine logopädische Behandlung benötigen. Sie leiden zum Beispiel unter Störungen wie Stottern, Lispeln, chronischer Heiserkeit oder Stimmüberlastung. Auch Hör- oder Schluckstörungen zählen zum Behandlungsspektrum der Sprachtherapeuten. Schlaganfallpatienten, deren Sprachvermögen aufgrund neurologischer Ausfälle ganz oder teilweise verloren gegangen ist (Aphasie) benötigen eine besonders intensive Therapie.

Schulisch oder akademisch
Sprachtherapeuten werden schulisch und akademisch ausgebildet. Eine Logopädie-Ausbildung dauert drei Jahre. Schwerpunkte der Ausbildung liegen im Bereich der Logopädie, der Medizin und in angrenzenden Wissenschaften. Stimmbildung, Sprecherziehung und therapeutische Kommunikation stehen ebenso auf dem Lehrplan wie Anatomie, Physiologie, Pathologie, HNO-Heilkunde, Pädiatrie und Phoniatrie.

Warum Logopädie studieren?
In Deutschland ist die Logopädie eng in das Gesundheitswesen eingebettet und stellt im medizinischen Kontext ein Heilmittel dar. International wird Logopädie weiter gefasst und als eine Disziplin verstanden, die neben der Diagnose, Therapie, und Rehabilitation auch Prävention, Beratung und Forschung bei Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen zum Thema hat. Nur wenige Bachelor-Studiengänge in Deutschland greifen dieses erweiterte Spektrum auf und bereiten in einem sieben- oder achtsemestrigen Studium auf nationale und internationale Herausforderungen einer Tätigkeit im Gesundheitswesen vor. Europaweit ist die akademische Ausbildung für Sprachtherapeuten längst Standard.

Gute Berufsaussichten
Die Berufsaussichten für Sprachtherapeuten sind gut, insbesondere in den Bereichen der kindlichen Sprachentwicklung und der neurologischen Rehabilitation. Sprachtherapeuten mit international anerkanntem Bachelor-Abschluss können darüber hinaus Führungspostionen übernehmen, international tätig werden sowie mit einem zusätzlichen Masterabschluss wichtige Forschungsarbeit in einer jungen Fachdisziplin leisten werden.
Sprachtherapeuten arbeiten in Praxen und Kliniken, in Einrichtungen des Gesundheitswesens, in pädagogischen Einrichtungen, an Berufsfachschulen und Hochschulen oder selbstständig in eigener Praxis oder Beratungsfirma.

Wo studieren?

Die Hochschule Fresenius bietet an vier Standorten Ausbildungsmöglichkeiten an.

Ausbildung
Hochschule Fresenius gem. GmbH
Gutleutstraße 82
60329 Frankfurt/Main

Bachelor-Studium
Hochschule Fresenius gem. GmbH
Fachbereich Gesundheit I
Alte Rabenstr. 2
20148 Hamburg
(auch berufsbegleitend)

Hochschule Fresenius gem. GmbH
Limburger Straße 2
65510 Idstein / Nähe Frankfurt
(auch berufsbegleitend)

Hochschule Fresenius gem. GmbH
Fachbereich Gesundheit
Charles-de-Gaulle-Str. 2
81737 München
(keine Postadresse, Post bitte an Idsteiner Adresse)

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