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Christoph Lohfert Stiftung gibt Preisträger bekannt

06.06.2017 09:40
Neben dem zum fünften Mal zu vergebenen Lohfert-Preis, der in diesem Jahr an das Schweizer Projekt „Effizienz von Smartphone Apps zur Erfassung von Symptomen und Therapienebenwirkungen in der Behandlung von Krebspatienten“ der Stiftung Swiss Tumor Institute geht, wird durch die Christoph Lohfert Stiftung erstmalig auch ein Medienpreis verliehen. Dieser geht an den Arzt und Medizinjournalisten Dr. med. Werner Bartens von der Süddeutschen Zeitung.

Bartens ist Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung und setzt sich „als Autor populärer Sachbücher kritisch mit dem Gesundheitssystem auseinander", so die Lohfert Stiftung. „Dr. Bartens erreicht mit seinen Beiträgen und Büchern viele Menschen. Er ermutigt sie, sich als Patient oder Angehöriger nicht entmündigen zu lassen, sondern medizinische Handlungen kritisch zu hinterfragen und damit zu ihrer eigenen Sicherheit beizutragen“, so der Geschäftsführende Stifter, Dr. Christoph Lohfert über den Sonderpreis, der mit der 20.000 Euro dotiert ist und am 20. September 2017 im Rahmen des Hamburger Gesundheitswirtschaftskongresses feierlich vergeben wird.

Zukunftweisende App für onkologische Patienten

Der Lohfert-Preis 2017 geht ebenfalls an ein Projekt zur Verbesserung der Arzt-Patientenkommunikation. Das Projekt „Effizienz von Smartphone Apps zur Erfassung von Symptomen und Therapienebenwirkungen in der Behandlung von Krebspatienten“ wurde von Prof. Dr. med. Andreas Trojan von der Züricher Stiftung Swiss Tumor Institute initiiert. Die regelmäßige Datenerfassung und Kommunikation zwischen Arzt und Patient über eine App soll Notfalleinweisungen verringern und die Effizienz der Behandlung steigern. Dr. Christoph Lohfert: „Das Swiss Tumor Institute weist mit dem Projekt in die Zukunft. Viele onkologische Patienten werden davon profitieren. Ihnen wird während der Therapie der Aufenthalt zuhause erleichtert.“

Galerie zukunftsorientierter Problemlösungen

Neben dem prämierten Projekt weist die Jury der Christoph Lohfert Stiftung explizit auf weitere Projektbewerbungen hin, die moderne IT-Lösungen für Kommunikationsprozesse zur Fehlervermeidung einsetzen:

  • „Telemedizin in der Versorgung kinderchirurgischer Patienten – ein neues und qualitativ hohes Tool zur Erhöhung der Sicherheit für kinder-chirurgische Patienten“, Universitätsmedizin Mainz;
  • „RadioOnkologie 4.0: Apps und Telemedizin in der Strahlentherapie“, Klinikum rechts der Isar Technische Universität München;
  • „FrühstartApp“ zur Versorgung Frühgeborener, Universitätsklinikum Essen, Westfälische Fachhochschule Gelsenkirchen, Vitabook GmbH.


Der Lohfert-Preis 2017 war ausgeschrieben zum Thema: „Patientenkommunikation: Systeme zur Reduzierung vermeidbarer (Fehl-) Behandlungen“. Der Preisträger 2017 wurde von einer unabhängigen Jury mit Vertretern aus dem Gesundheitswesen aus 68 eingegangenen Bewerbungen ausgewählt. Der Lohfert-Preis wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben.

Bildquelle: Christoph Lohfert Stiftung

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