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MedInform-Konferenz: MedTech-Innovationen systematischer bewerten und schneller einführen

02.12.2008 14:50
Wie muss die Technologiebewertung gestaltet werden, um medizintechnischen Fortschritt den Patienten auch zukünftig zur Verfügung stellen zu können? Eine Diskussion unter Experten suchte auf der MedInform-Konferenz „Health Technology Assessment (HTA) - Hart Aber Fair?“ am 25. November 2008 in Düsseldorf nach Antworten:

„Wir brauchen in Deutschland die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Innovationen schrittweise einführen zu können, beispielsweise eine gezielte und kontrollierte Einführung über einen definierten Zeitraum an bestimmten Zentren“, umriss Dr. Matthias Perleth vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sein Konzept. Hierfür sollten MedTech-Industrie und Krankenkassen zum gegenseitigen Vorteil enger zusammenarbeiten. Zudem könnten HTA-Berichte einen Orientierung geben, um den medizinischen und ökonomischen Nutzen einer Innovation gegenüber den Entscheidungsträgern besser nachzuweisen, so die Meinung des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed. Industrievertreter wiesen darauf hin, dass die Anforderungen an Studien über medizintechnische Innovationen sehr viel heterogener als bei Arzneimitteln seien. Dementsprechend müssten auch die Bewertungsverfahren und -methoden differenzierter gestaltet werden. Die Verantwortung liege hier bei den MedTech-Unternehmen selbst, so die einhellige Meinung. Es gelte jetzt, „das Know-How für künftige Technologiebewertungen aufzubauen“, konstatierte der HTA-Experte Christoph Vauth von der Universität Hannover. Entscheidend für die Bewertung und die Markteinführung bleibe allerdings, ob und in welchem Grad die Innovationen einen medizinischen und ökonomischen Fortschritt bieten würden.

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