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FSA legt Zuwendungen in Datenbank offen

01.04.2016 10:57
Die Mitglieder des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie (FSA) veröffentlichen bereits seit 2009 jährlich sämtliche Zuwendungen an Patientenorganisationen. Neben der Transparenzliste stehen in diesem Jahr auf der FSA-Website ab sofort die Daten der Pharmaunternehmen über Empfänger, Höhe und Zweck der Zuwendungen in einer Datenbank zur Verfügung.

Dr. Holger Diener, Geschäftsführer des FSA, erklärt dazu: „Die Arbeit des FSA zielt darauf, unbegründeten Vorwürfen und falscher Pauschalkritik durch die Vorlage von detaillierten Sachinformationen nachhaltig den Boden zu entziehen. Mit dieser Datenbank gehen wir in diesem Jahr erstmalig einen Schritt weiter und erleichtern den Zugang und damit die Interpretation der Daten – zum Wohle des Patienten.“

Insgesamt wurden nach Angaben des FSA im vergangenen Jahr die Patientenorganisationen in Höhe von rund 5,8 Millionen Euro unterstützt, was etwas mehr als 10 Prozent der jährlichen Zuwendungen der gesetzlichen Krankenkassen entspreche. Das sei insgesamt ein adäquater Aufwand, mit dem die Pharmafirmen die notwendige Zusammenarbeit mit den Patientenorganisationen unterstützten. Denn oftmals könnten Patientenveranstaltungen oder ähnliches nur aufgrund dieser Förderung stattfinden und wären ohne die Spenden der Unternehmen nicht finanzierbar.

Der Austausch zwischen Industrie und Patienten sei eine Win-Win-Situation: Die Organisationen der Patienten erhielten Unterstützung und Hilfestellung, die Unternehmen wiederum bekämen Einblicke in Krankheitsbilder und Praxiserfahrungen bei der Anwendung von Arzneimitteln, welche wiederum wertvolle Erkenntnis für die Forschung lieferten. Dabei würden sowohl der Kodex des FSA als auch die entsprechenden Vorgaben der Patientenselbsthilfe gewährleisten, dass bei den Kooperationen neben den gesetzlichen Vorgaben wie dem Heilmittelwerberecht weitergehende klare Spielregeln eingehalten werden.

Inzwischen gehe die FSA-Mitglieder noch einen Schritt weiter und übertrage diese Regelung auch auf den ärztlichen Bereich. Nach dem FSA-Transparenzkodex veröffentlichten die Unternehmen noch in der ersten Jahreshälfte 2016 analog zum Kodex Patientenorganisationen alle Zuwendungen an Ärzte sowie weitere Angehörige der Fachkreise und medizinischen Einrichtungen.

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

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