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Flächendeckende Versorgung

29.04.2013 10:20
Seit Anfang 2013 können alle Versicherten der AOK Niedersachsen, die an Schizophrenie erkrankt sind, das Versorgungsangebot der Integrierten Versorgung Schizophrenie (IVS) im Umkreis ihres Wohnorts nutzen. Dazu zählen erweiterte ambulante Behandlungsoptionen, die in der Regelversorgung nicht oder nicht in solchem Umfang angeboten werden.

Derzeit nehmen rund 180 Netzwerkpartner (Fachärzte, Fachpflegedienste, Rückzugsraumeinrichtungen, Psychiatrische Institutsambulanzen und Klinikpflegedienste) an der Integrierten Versorgung teil. Das Ziel der Versorgungsinitiative von AOK Niedersachsen und dem Institut für Innovation und Integration im Gesundheitswesen (I3G) GmbH ist eine individuelle, bedarfsgerechte Betreuung der Patienten. Sie soll sowohl die Qualität als auch die Effizienz der Versorgung für die Patienten steigern.

In der IVS hat der Patient direkten Zugang zum Behandlungsteam, zu jeder Zeit, rund um die Uhr. Für Peter Roddau vom Psychiatrischen Pflegedienst in Springe, bedeutet die IVS: „Weniger Bürokratie und konstante Betreuung. Die Patienten haben die Möglichkeit bei Bedarf, wann immer und wie oft sie möchten, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Aktuell konnten wir dadurch eine Krise im gewohnten Umfeld eines Patienten meistern.“

Laut Dr. Roseline Brinkman, niedergelassene Psychiaterin in Lohne, ist es wichtig, dass Patienten mit Schizophrenie lernen, mit ihrer Krankheit umzugehen, um möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben zu können: „Die IVS kann durch die intensive ambulante Versorgung einen wichtigen Beitrag leisten und helfen, die Häufigkeit der Krankenhausaufenthalte zu reduzieren.“

 

Dr. Klaus Suwelack, Mitglied der Geschäftsführung der I3G GmbH betont: „Der Ausbau des regionalen Versorgungsangebotes geht auch in diesem Jahr noch weiter. Durch Einbindung weiterer Ärzte, Pflegedienste und Einrichtungen (Ambulanzen, Kliniken etc.) in den Regionen wird die wohnortnahe Versorgung noch dichter.“

Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

Problem „Low-Value-Care“

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