Sie sind hier: Startseite News Private Krankenversicherung und Beihilfe gründen Zentrale Einzugsstelle für Arzneimittelrabatte (ZESAR)
x
Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Private Krankenversicherung und Beihilfe gründen Zentrale Einzugsstelle für Arzneimittelrabatte (ZESAR)

11.03.2011 17:50
Seit Jahresbeginn gelten die gesetzlich eingeführten Arzneimittelrabatte auch für Privatversicherte. Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. und die Träger der Beihilfe haben zu diesem Zweck das Gemeinschaftsunternehmen ZESAR – Zentrale Stelle zur Abrechnung von Arzneimittelrabatten GmbH – in Köln gegründet.

ZESAR wird künftig für die 43 Mitgliedsunternehmen des PKV-Verbands und die etwa 11.000 Beihilfestellen in Deutschland die neuen Rabattansprüche gegenüber den Arzneimittelherstellern geltend machen. Die Gesellschaft mit Sitz in Köln hat zum 01.01.2011 ihren Betrieb aufgenommen. Die ersten Mitarbeiter wurden eingestellt und die technische Infrastruktur für die Erfassung insbesondere in den Beihilfestellen wurde umgesetzt. Mit dem Inkasso der Rabatte ist Anfang des zweiten Quartals zu rechnen. Nach Vorgabe des „Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes“ (AMNOG) zahlen die Versicherten in der Apotheke den vollen Medikamentenpreis und erhalten die vereinbarte Erstattung auf dem bisherigen Weg von ihrer Beihilfestelle bzw. dem PKV-Unternehmen.

Anschließend fordert die ZESAR GmbH von den Pharmaunternehmen den gesetzlichen Herstellerrabatt in Höhe von 16 Prozent ein. Für die Erstattung ist es zwingend, dass die Apotheken die Apothekenkennziffer auf das Rezept aufbringen. Die erzielten Rabatte führt ZESAR anschließend an die Versicherer und Beihilfestellen zurück. Nach gesetzlicher Vorgabe werden die Rabatte ausschließlich zur Senkung der Prämien oder zur Prämienstabilisierung verwendet. Im Beihilfebereich dienen die Rabatte dazu, die Ausgaben zu reduzieren und damit das Leistungsniveau der Beihilfe von Bund und Ländern zu sichern. Die Branche erwartet, dass sich die Einsparungen für PKV und Beihilfe auf etwa 300 Millionen Euro pro Jahr belaufen. Geschäftsführer von ZESAR sind Christian Hälker für den PKV-Verband und Joachim Schmidt aus dem Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen für die Beihilfe.

Artikelaktionen
Editorial

RoskiHerausgeber
Prof. Dr.
Reinhold
Roski

 

 

Multimorbidität und Versorgungsforschung

Termine
Neues Entlassmanagement der Reha-Kliniken 24.10.2019 09:30 - 17:15 — Berlin
Generischer Wettbewerb - Current Cases 29.10.2019 09:00 - 17:00 — Köln
CIRSforte-Symposium II 30.10.2019 13:00 - 17:00 — Berlin
Forum Seltene Erkrankungen - Quo vadis Biotherapeutika? 12.11.2019 09:00 - 14:30 — Berlin
Digitalisierung des Gesundheitssystems 12.11.2019 09:30 - 17:30 — Berlin
Kommende Termine…
« Oktober 2019 »
Oktober
MoDiMiDoFrSaSo
123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031