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Rawert fordert Verbesserung der Bedingungen im Gesundheitswesen

16.02.2011 18:06
Bei der Sitzung des Vermittlungsausschusses zwischen Bundestag und Bundesrat über eine Reform von Hartz IV am 06. Februar müsse sich die schwarz-gelbe Bundesregierung im Interesse der Beschäftigten im Gesundheitswesen für eine tariftreue Bezahlung auch der LeiharbeiterInnen im Gesundheitswesen aussprechen, erklärte die Berichterstatterin zur Finanzierung des Krankenhauswesens der Arbeitsgruppe Gesundheit, Mechthild Rawert.

Rawert betonte, dass die Verhandlungen zur Verbesserung der Tarif- und Arbeitsbedingungen im Vermittlungsausschuss auch das Gesundheitswesen betreffen würden. Von der Öffentlichkeit viel zu wenig bemerkt, habe auch im Gesundheitswesen der Einzug von Zeit- und Leiharbeit nicht Halt gemacht. Seit dem Jahr 2004 habe sich die Zahl der Zeit- und LeiharbeiterInnnen vor allem wegen der wachsenden Personalknappheit im Pflegebereich verfünffacht, sagte sie.

Eine unterschiedliche Bezahlung von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern und Stammbelegschaft sei nicht im Sinne der PatientInnensicherheit in Krankenhäusern und Altenheimen. Auch deshalb sei die Forderung der SPD nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit unabdingbar. Rawert weiter: "Eine beschäftigungs- und patientenorientierte Lösung muss her - die schwarz-gelbe Bundesregierung muss sich hier bewegen!"

 

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